Stanislav Mishin: “Aufruf an alle Bürger der USA: gebt niemals Eure Waffen ab!”

Partner der German Rifle Association

Stanislav Mishin

“Aufruf an alle Bürger der USA: gebt niemals Eure Waffen ab!”

Gegenwärtig kann man nur noch sehr wenig an den sozialistischen, bankrotten und kulturell degenerierenden USA bewundern, außer einer Sache: das Recht Waffen zu tragen und tödliche Gewalt einzusetzen, um sich selbst und sein Eigentum zu verteidigen.

Das wird die meisten westlichen Leser wahrscheinlich total schockieren, aber Rußland war einmal an einem Punkt, da gehörte es zu den Völkern auf dieser Erde, die am schwersten bewaffnet waren. Das war natürlich zur Zeit des Zaren, als wir noch frei waren.
Waffen, von Schwertern und Speeren bis zu Pistolen, Büchsen und Flinten waren überall alltägliche Dinge. Die Menschen trugen sie verdeckt oder offen. Kampfmesser waren ein hervorstechendes Merkmal vieler Trachtenornate. Und was waren diese kleinen Röhrchen, die sich quer über die Kleidung von Kosaken und verschiedenen kaukasischen Völkern zogen? Nun, das waren Halterungen für Büchsenkugeln.

Alle machten dieselbe Erfahrung: sei es die polnische Armee, sei es die Smuta (Смута, Zeit der Schwierigkeiten), sei es Napoleon oder seien es die Deutschen nachdem das Zarenreich unter der Last des ersten Weltkriegs und den Geldern der Wallstreet bereits kollabiert war, sie alle mußten feststellen, daß es viel schwerer war russisches Land zu halten als es zu erobern und es zu erobern war auch schon nicht gerade ein Spaziergang, sondern vielmehr bereits ein Blutbad. Wer das besetze Gebiet halten wollte, der sah sich einer extrem gut bewaffneten und aggressiven Bevölkerung gegenüber, die den Feind auf Teufel komm raus umbringen oder aus dem Land werfen wollte.

Diese gut bewaffnete Bevölkerung war Voraussetzung für das Entstehen verschiedener Weißer (Die Roten waren jene, die der sozialistischen Ideologie Lenins u.a. folgten, die Weißen waren jene, die das zaristische Rußland und die bürgerlichen Freiheiten (so weit vorhanden) verteidigten.) Gruppierungen, die anschließend einen wilden Bürgerkrieg gegen die Roten führten, und zwar egal wie schlecht sie im Jahr 1918 politisch und militärisch organisiert waren.
Es soll angemerkt werden, daß viele dieser Armeen bewaffnete Kleinbauern waren, Dorfbewohner, Farmer und Kaufleute, die sich selbst verteidigten. Wenn Washington nicht die Roten heimlich unterstützt hätte, die Geschichte hätte einen ganz anderen Verlauf genommen.

Moskau z.B. fiel nicht, weil es nicht genug Waffen zur Verteidigung gegeben hätte, es fiel aufgrund einer List, eines falschen Versprechens seitens der Roten. 10.000 Rote nahmen Moskau ein wobei sich ihnen lediglich einige hundert Offizierskadetten und deren Ausbilder in den Weg stellten. Sogar jetzt noch war die Schlacht erbittert und die Verluste waren hoch. Allerdings lebten zu dieser Zeit in der Stadt allein 30.000 Offiziere (pensionierte und aktive). Sie alle hatten ihre eigenen Waffen und Munition. Dazu kamen zehntausende anderer Bürger, die bewaffnet waren. Die Sowjets [die Roten] versprachen ihnen, daß man sie in Ruhe lassen würde, wenn sie sich nicht einmischen würden. Sie hielten sich raus und wurden anschließend gebeten zu kommen, um sich und ihre Waffen zu registrieren: bei der Registrierung wurden sie dann auf der Stelle erschossen.

Natürlich, ein Rohling, Mörder und Lügner zu sein heißt nicht, daß man dumm ist und die Roten lernten aus ihren Bürgerkriegserfahrungen. Zu den ersten Dingen, die sie taten, gehörte die Entwaffnung der Bevölkerung. Anschließend waren Massenunterdrückung, Massenverhaftungen, Massendeportationen, Massenmord und das Verhungernlassen großer Bevölkerungsteile eine leichte Sache für die Roten. Das Schlimmste, das sie befürchten mußten, war eine Mistgabel in den Bauch oder ein Messer in den Rücken oder gelegentlich Gegenwehr mit einem Jagdgewehr. Kein großes Problem für Soldaten.

Bis heute und 21 Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion [der Artikel stammt vom Dezember 2012, Anm. d. Üs.] ist eine ganze Generation ohne Sowjetsystem erwachsen geworden und dennoch verweigert man uns das traditionelle Grundrecht auf Selbstverteidigung. Warum? Man sagt uns, daß sofort jeder auf den anderen schießen würde und daß sich das Verbrechen überall ausbreiten würde… aber die Kriminellen sind immer noch bewaffnet und sie morden immer noch und allzu oft, besonders in den moskaufernen Regionen Rußlands, tragen diese Kriminellen die Uniformen der Polizei.
Die Tatsache, daß jeder sofort anfangen würde zu schießen ist ebenfalls lächerlich, wenn man sich die Statistiken anschaut.

Während Präsident Putin Reformen durchdrückt, verspüren die lokalen Autoritäten, besonders in den Weiten unseres Hinterlandes, keine Notwendigkeit so zu handeln wie sich das im Interesse des Volkes gehören würde. Sie machen, was ihnen gefällt. Es ist eine Klasse von Tyrannen, die weiß, daß sie von einer relativ schlecht bewaffneten Bevölkerung absolut nichts zu befürchten hat. Das wiederum führt nicht zu Respekt, sondern zu absoluter Verachtung für die staatliche Autorität seitens der Bevölkerung.

Für jene von uns, die für ihre tradierten Rechte kämpfen, ist der Zweite Zusatz zur Amerikanischen Verfassung ein kleines Licht in einer Welt, die immer dunkler wird. Regierungen werden die Ausrede nutzen, sie würden versuchen, die Menschen vor Verrückten und Verbrechern zu schützen, aber in Wirklichkeit schützen sie Ihre Macht und ihre Position.
In allen Fällen, in denen Waffen verboten werden, gehen Verbrechen mit Waffen weiter und oft werden es sogar noch mehr. Wie alle Verrückten, seien es Verrückte mit Autos (NYC, Chapel Hill NC), Schwertern (Japan), Messern (China) oder selbstgebauten Bomben (überall auf der Welt), kranke Leute schlagen eben zu. Sie verspritzen Säure (Pakistan, UK), sie werfen Molotow Cocktails (Frankreich), sie greifen einfach an. Das Schlimme ist, man kann die Wahnsinnigen nicht mit Psychologie oder Gefängnis stoppen, oder indem man „mit ihnen redet“. Am besten schießt man ihnen eine Kugel in den Kopf. Darum sind sie ja wahnsinnig, weil sie nicht in der Lage sind, in der Realität zu leben oder sich selbst zu stoppen.

Der Vorwand, die Menschen würden sich gegenseitig erschießen, ist ebenfalls platt und dumm. So sagen unsere Politiker, unsere Gesellschaft sei voll von ungeeigneten Heranwachsenden, denen niemals vertraut werden kann. Wie aber soll man dann den Politikern oder der Polizei vertrauen können, wo doch auch sie einmal Heranwachsende waren und wo doch auch sie aus demselben kulturellen Umfeld kommen?

Nein, es geht um Macht, um die totale Macht über die Menschen. Es gibt ein großes Verlangen, schlecht über den Zaren zu reden, vor allem von Seiten der Kommunisten, die behaupten, er sei ein Tyrann gewesen, und dennoch, unter dem Zaren waren wir bewaffnet und unter den Fortschrittlichen [den Sowjets, Anm. d. Üs.] wurden wir entwaffnet. Laßt euch nicht täuschen von dem Glauben, daß die Fortschrittlichen, die Linken, Waffen hassen. Oh nein, das tun sie nicht. Was sie hassen, das sind Waffen in den Händen jener, die nicht im Gleichschritt mit ihrer Ideologie marschieren. Sie hassen Waffen in den Händen derer, die selbstständig denken können und die nicht ohne Gegenfrage gehorchen.

Also: Fallt nicht herein auf falsche Versprechungen. Löscht nicht das Licht, das man den Menschen gelassen hat, damit sie in der Lage sind, ihre Würde zu verteidigen.

Quellen:
Der Artikel von Stanislav Mishin erschien bereits im Dezember 2012 auf der englischsprachigen Seite der Pravda: http://english.pravda.ru
Ursprünglich erschien er hier: http://mat-rodina.blogspot.de

Anmerkung des Übersetzers:
Voraussetzung für das Gelingen der russischen Revolution war die Entwaffnung der Weißen durch die Roten. Hier haben wir schon damals das typische Schema: Die Roten (d.h. die Linken, die Sozialisten) haben die Weißen (also die Rechten, die anständigen Bürger, jene die für Christentum und die tradierten Werte Rußlands standen) entwaffnet, um sie anschließend in die sozialistische (d.h. sowjetische) Knechtschaft zu zwingen. Über die verschiedenen Formen und Facetten des Sozialismus gibt es ein sehr empfehlenswertes Buch: Friedrich August Hayek: Der Weg zur Knechtschaft. Der Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Hayek reißt mit diesem allgemeinverständlich geschriebenen Werk dem Sozialismus gnadenlos die Maske vom Gesicht. Die drei schlimmsten Diktatoren der Weltgeschichte waren allesamt Sozialisten: Mao mit seinem chinesischen Sozialismus, Stalin mit der kommunistischen Variante und Hitler mit seinem nationalen Sozialismus.
Die EU ist ebenfalls in sehr vielen Bereichen sozialistisch geprägt. Kein Wunder also, daß eben diese EU ein Halbautomatenverbot initiiert hat.
Jeder Freund der Freiheit sollte Hayeks berühmtestes Werk gelesen haben und sich bewußt sein, daß der bewaffnete Bürger der Verfassungsschützer letzter Instanz ist. Aus genau diesem Grund haben die USA ihr Second Amendment.

Kurze URL zu dieser Seite: https://german-rifle-association.de/2Dz5x

6 Gedanken zu “Stanislav Mishin: “Aufruf an alle Bürger der USA: gebt niemals Eure Waffen ab!”

  1. Leider wachen die Meisten nicht auf, oder erst wenn es eh zu spät ist.
    323.000 Unterzeichner bei unserer Petition sind einfach nur lächerlich.

  2. Was sagt uns der obige Aufruf?
    Waffen gehören in die Hände von Menschen, die damit verantwortungsvoll umgehen!
    Also Sportschützen, Jäger und im allgemeinen Bürger, die sich und ihre Familien verteidigen wollen.
    Waffen gehören jedoch nicht in die Hände von Menschen, die damit nicht verantwortungsvoll umgehen.
    Also Psychopathen, Massenmörder und Politiker…

  3. Richtig…….

    Der Artikel hat recht und es ist erfreulich das solche Artikel nun immer mehr zu lesen sind.

    Es ist ein Anzeichen von GESINNUNGSWANDEL und zunehmendem Selbstbewusstsein.

    Vor 20 Jahren schrieb ich ebensolches, wurde darob aber schief angeschaut. Demokraten mit Waffen, sowas war verdächtig.

    Ich habe von Berufswegen immer mal mit US-Kollegen zu tun. Natürlich hab ich die auch schon gefragt warum sie so gerne Waffen haben. Von 10 Antworten sagten mir sicher 4, Achtung nun kommts………
    “Wegen dem Staat”.

    Viele US Bürger trauen dem Staat derart wenig das sie bei Gesetzen wie der “Krankenversicherung von Obama” sofort hellhörig werden.
    Ich kann sie heute gut verstehen warum sie derlei nicht wollen, den auch hier verfolgt der Staat viele Ziele die er nicht offen ausspricht. Eine Registrierung der Bürger beispielsweise. Natürlich, etwas was wir nicht anders kennen, in den USA so aber ungewohnt ist. Instinktiv sträuben sich vor allem die einfachen Amerikaner gegen solche Dinge. Viele der nun “Zwangsversicherten” lehnen das ebenfalls ab.

    Gerade den einfachen US- Bürger sollten wir zu grossen Teilen gedanklich vom Staat trennen, denn sie leiden unter dem Washingtoner Filz. Aber gerade diese Bürger haben ihr Herz noch auf den rechten Fleck, …..auf dem freiheitlichen, selbständigen, traditionellen Fleck.

    Und genau das ist der Grund warum sie in den USA eine so mächtige “National Rifle Assoziation” NRA haben, denn die wird nicht nur von Carlton-Hestons gespeist, sondern von einfachen US-Bürgern die sich Sorgen um ihr Land machen.

    Es ist bei diesen US-Bürgern oft auch so das sie Notvorrat halten. Dazu gehört eben auch eine Waffe samt viel Munition. Ein Plastikfass im Garten vergraben mit allem was man so braucht, das ist dort keine Marotte eines “Verrückten”.

    Sie wissen das der eigenen Polizei und den Bundesbehörden nicht zu trauen ist, deren Korruption ist seit Jay Edgar Hoover allseits bekannt, darum vergraben sie diese Dinge bis zum Tag X.

    Hier in Europa jedoch glaubt man noch das der Rechtsstaat den Bürger ….auch vor den Behörden schützt, dabei sehen wir doch gerade in Deutschland wie der Rechtsstaat seit 20 Jahren zunehmend ausgehöhlt wird.

    1. @Walter Roth

      Genauso ist es. Ich habe Freunde und Familie auf der anderen Seite des Teichs und die Skepsis gegenüber Staat und Politik ist dort nicht nur überaus verbreitet, sondern durchaus berechtigt.
      Neu ist, dass sich die gleiche Skepsis bei uns nun auch in Deutschland ausbreitet. Woran das wohl liegen mag…

  4. Übrigens……..

    Richtig, Linke lieben Waffen auch, das sieht man bei der Antifa. Wer solche kennt weiss es.

    Und, Rosa Luxembourg meinte einmal, …..Frei nacherzählt, ……

    “Wären die Deutschen so bewaffnet wie die Schweizer, es wäre vieles ganz anders verlaufen” Die Waffe des Schweizer Wehrmannes fand sie überaus Sinnvoll.

    Nun sollten wir uns aber nicht täuschen lassen. Die Rote Rosa war eine Sozialistin härtester Sorte und diese Waffen hätte sie auch nur benutzt für ihre Ziele, nach erreichen dieser ………..

Kommentar verfassen