Zwei Demonstrationen

Am 18.03.2015 fanden in Deutschland zwei Demonstrationen statt. In Frankfurt machte die Blockupy Bewegung gegen die Eröffnung der neuen EZB Zentrale mobil und in Düsseldorf trafen sich ähnlich viele Jäger zu einer Kundgebung vor dem Landtag NRW. Zwei Demonstrationen, wie sie unterschiedlicher nicht hätten verlaufen können. Und einige Dinge sind entlarvend. Aber dazu muss ich etwas ausholen.

Von linker Seite wird uns (den Menschen im Besitz von Schusswaffen) seit Jahren viel vorgeworfen. Die Sportschützen werden als “potentielle Amokläufer” mit “Sportmordwaffen” tituliert und die Jäger sind ja so oder so allesamt “Tiermörder”, denn “Jagd ist feiger Mord” und “für Tiere ist jeden Tag Dachau”. Die “Waffennarren” – wie uns auch die Presse oft bezeichnet – sind natürlich allesamt “rechter Gesinnung” und im Grunde geht es uns nur um’s “Saufen und Ballern”. Seit Jahren argumentieren wir mit Fakten dagegen, doch leider stoßen wir meistens nur auf taube Ohren. Die Frage, die bleibt: Woher kommt bei den Linken eigentlich diese Ablehnung von bewaffneten Bürgern?

Einerseits existiert in den linken Köpfen die These, dass Waffenbesitz automatisch irgendwann zu Gewalt führe, denn “Waffen werden zum Töten gebaut”. Andererseits ist der wehrhafte, selbstständige, freie Bürger der linken Ideologie schon immer ein Dorn im Auge.

“Wenn die bürgerliche Klasse entwaffnet und enteignet ist und ihre Angehörigen nur entsprechend ihrer Zahl und nicht ihres Vermögens Zugang zu den Massenmedien haben, besteht kein Grund, eine ständige, freie und offene Konfrontation zwischen ihren und unseren Ideen zu fürchten. Diese Konfrontation stellt das einzige Mittel dar, mit dessen Hilfe die Arbeiterklasse sich ideologisch erziehen und erfolgreich vom Einfluss der bürgerlichen und kleinbürgerlichen Vorstellungen befreien kann.”
(Friedrich Engels an August Bebel, 1.–2. Mai 1891)

Bereits vor über 120 Jahren ging es den Linken darum, Andersdenkende zu entwaffnen, zu enteignen, die Medien zu kontrollieren und die Menschen nach ihren Ideen umzuerziehen, notfalls mit psychischer und physischer Gewalt. Und diese linke Kernideologie hat heute noch Bestand. Politischer Arm dieser Ideologie sind die vielen NGOs und Parteien wie “Die Linke”, “Bündnis 90/Die Grünen” und Teile der SPD. Selbst bei bürgerlichen Parteien sind freiheitliche Ideen inzwischen auf dem absteigenden Ast.

Teilweise sind die Ziele der Ur-Linken sogar bereits umgesetzt, denn Journalisten wählen mehrheitlich im linken Spektrum (Medienkontrolle) und der Begriff “Umverteilung” wird von vielen Bürgern nicht mehr als “Enteignung” verstanden. Auch das Umerziehen fällt den Linken dank staatlich verordneter Bildung in den von ihnen kontrollierten Bundesländern leicht: Gendermainstreaming und andere linke Ideen sollen Einzug in die Grundschulen halten – gegen den Wunsch vieler Eltern. Andersdenkende werden gesellschaftlich mittels psychischer Gewalt diskreditiert und wenn das nicht reicht, dann geht man auf die Straße und zündet ein paar Autos an. So funktioniert das eben, wenn man links ist.

Sehr deutlich wurde das bei der Demonstration in Frankfurt, wo “Blockupy” gegen den Kapitalismus und die Einweihung des neuen Hauptsitzes der europäischen Zentralbank zog, auf ihrem Weg Autos anzündete, Feuerwehrmänner mit Steinen bewarf, Polizisten mit Säure verätzte, Schaufenster von Geschäften einschlug, Bushaltestellen zerstörte, Menschen verprügelte. Danach traf man sich vermutlich bei McDonalds, wegen “Kampf dem Kapital”, aber “ohne Mampf kein Kampf”… oder so ähnlich.

Die Krawalle zeigen die innere Unlogik der Linken, denn Vordenker der europäischen Zentralbank waren Marx und Engels, die dies sogar im Kommunistischen Manifest niedergelegt haben.

“Für die fortgeschrittensten Länder werden die folgenden Maßregeln ziemlich allgemein in Anwendung kommen können: Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.”

Im Grunde rebellieren die linken Blockupy Demonstranten gegen ihre eigene Ideologie, nur sind sie leider so dumm und ungebildet, dies selbst nicht zu begreifen, weil sie von Geldpolitik nicht mal rudimentär eine Ahnung haben. So wie ich selbst übrigens auch nicht, aber ich maße mir auch nicht an, andere mit Steinen zu bewerfen, oder Polizeiautos und Bushaltestellen zu zerstören, die dank Unfairteilung (sic!) ja von der Allgemeinheit finanziert wurden.

Jetzt habe ich noch gar nichts über die zweite Demonstration an diesem Tag geschrieben, bei der sich ein paar Jäger vor dem Landtag NRW in Düsseldorf getroffen haben, um gegen die geplante Novellierung des Landesjagdgesetzes zu rebellieren. Ich will auch gar keine großen Worte schwingen, sondern lasse lieber einige Bilder sprechen. Aber eins muss ich davor noch klar stellen.

Von Jägern…
…errichtete Barrikaden (teilweise brennend): 0
…mit Pflastersteinen beworfene Polizisten: 0
…angezündete Personenkraftwagen: 0
…verprügelte Mitbürger: 0
…zerstörte öffentliche Einrichtungen, Geschäfte und Polizeiwachen: 0
…angegriffene Feuerwehrleute und Rettungskräfte: 0
Festnahmen und Verletzte: 0

Statt Gewalt und Chaos gab es eine politische Meinungsäußerung. Und die war 15.000 mal mehr wert als die Meinungsäußerung aller linksgrünen staatsalimentierten Chaoten zusammen.

Danke. Von ganzem Herzen.

Dieser Text ist mir was wert, deswegen spende ich!
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14 Gedanken zu “Zwei Demonstrationen

  1. Es gibt Leute, die das Recht auf Demo schlicht vergewaltigen, um Randale zu tun. Weniger hat das etwas mit Rechts oder Links zu tun, dafür aber mehr mit Chaoten. Erstaunlich ist in der Tat, dass gerade aus den Reihen – wo es immer wieder Randale gibt – die Ablehnung von Waffen kommt. Was Randale aber auch deutlich belegt, ist dass wenn man wirklich Waffen – so was man sich unter Waffe vorstellt – abschafft, es unzählige andere Dinge gibt, die man als durchaus brauchbare Waffe verwenden kann. Würde man also wirklich alles abschaffen, was man zu einer Waffe gebrauchen kann, müsste man die totale Konsequenz ziehen und schlicht den Menschen abschaffen.

    1. Das hat etwas mit Projektion zu tun. Wer glaubt, dass er selber Waffenbesitz für Gewalttaten missbrauchen würde, der glaubt auch, dass andere Waffenbesitzer aus diesem Grund Waffen besitzen.

      Gerade die Linke sieht in Waffen nur das politische Gewaltmittel, nicht das Werkzeug oder das Kulturgut. Das war 1898 bei den Kommunisten so, 1914 bei der SPD und in den 80er Jahren bei den Grünen. Alle wollten eine Volksbewaffnung als sie in der Opposition waren. Alle versuchen das Volk zu entwaffnen, sobald sie politische Macht haben.

      Geschichte wiederholt sich…………..

      1. Tiefgehend gesagt …. es ist schlicht ein Fehler im Denken über Waffe zu sagen das eine Waffe eine Gefahr darstelle. Die Gefahr geht stets vom Menschen bzw. dem Bediener der Waffe aus. Ich habe das seltene Glück den krieg in Asien (von der östlichen Seite her) erlebt zu haben. Da waren wir eine wahrlich kleine Gruppe von menschen deren Waffen man eher oft als Steinzeitwaffen ansehen würde. Wir standen gegen eine Macht die angeblich die modernste Waffen der Welt hatte. in der Tat hatten die echt gute Waffen … und dennoch verloren sie den Krieg. Gerade dieser Krieg belegte so sehr wie egal es ist was eine Macht für Waffen besitzt – es kommt auf ganz andere Dinge an. Selbst wenn also eine Politik ein ganzes Volk entwaffnet so wäre das schlicht eine Eselei und würde nichts sehr salopp am „Volkszorn“ ändern ;)

  2. Schöner Artikel. Nur hast du vergessen zu erwähnen, dass das Bistro am Rheinufer den Umsatz seines Lebens gemacht hat. :-)

  3. Waffennarren, die Republik ist voll davon. Muss ich als Sachverständiger leider so fetsstellen. Die Zahl der Individuen die ein „törichtes Verhältnis“ zu „Waffen “ haben ist ernom und nur noch von der Unkenntnis über das eigene Wissensdefizit bei „Waffen“ geschlagen.

    Zum Glück finde ich bei Sta, Gerichten und BOS dabei noch (!) offenere Ohren…

    Schöne Demo übrigens.

    Wobei was auch auffällt viele Menschen die sich für „Linke“ halten sind das ausweislich ihrer Taten und des intoleranten Auftretens kaum. Mit dem wunsch nach gesellschaftlichen Verbesserungen durch Aufklärung kann man die Randale kaum zur Deckung bringen. Wenn es gegen die EZB mehr als theoretische Gründe gibt, dann wird das auch so auf fruchtbaren Boden Fallen. bei dem was da zu sehen war in FFM nur ein Mob auf Hexenjagd…..

  4. Unsere Politiker, haben eben noch nicht das Gefahrenpotenzial aus dem Linken Block erkannt.
    Die Politische-Kaste, besteht sowieso nur aus Spezialisten f. Geschwätz, Stimmungsmache u. Opportunismus.

  5. Nicht verschwiegen werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist. Zum Beispiel das Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge
    des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten im Mutterleib) mit der
    Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung.
    Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und
    Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 5. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 (http://www.medrum.de/content/buchbestellung-vergewaltigung-der-menschlichen-identitaet) und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5 (http://www.medrum.de/content/wie-der-genderismus-krank-machen-kann)]

  6. Das stimmt so nicht. Bzw. dieser Artikel ist mehr als etwas unobjektiv.

    Es gibt einige Hinweise und Beweise, dass mindestens die Hälfte der Krawallmacher aus den Reihen der sogenannten „Freien Netz(en) Hessen Bayern … etc.“ kommen die eindeutig rechts sind.

    Eine Jäger-Demo mit einer Demo gegen ein ausbeuterisches kapitalistisches System, ist ungefähr so wie Wattwandern mit Atomphysik zu vergleichen.

    Und ja: ein Großteil der Jägerschaft hat leider nur Rumballern und Saufen im Kopf. Und das weiß die Jägerschaft auch. Vergleichen wir es mal mit den linken und rechten Vollchaoten die nix besseres zu tun haben als Steine auf Politzisten zu werfen.

    Beides Schwachsinn, beides nicht mehr Zeitgemäß.

    Arbeiten wir ans uns.

    1. Also ich wüsste nicht das „Saufen“ ein Alleinstellugnsmerkmal wäre, kann mich aus München, Marburg und Göttingen oder Hamburg nicht an viele abstinente „Linke“ erinnern.

      Und ob ein grßteil der Jäger nur remballert wage ich angesicht der grotesk überteuerten Jagdmunition zu bezweifeln.

  7. Deine Polemik ist hier vollkommen fehl am Platz. Abgesehen davon hat Frau Triebel recht, was das Thema „Projektion“ angeht.

    Du sagst, Jäger haben ohnehin nur saufen und ballern im Kopf. D.h. also, wärst du Jäger, dann …

    ;-)))

    Und dass sogenannte „Rechte“ bei einer linken Demo mitgelaufen sind, wundert mich nicht. Schließlich gilt ja das bekannte Hufeisen-Prinzip und die NSDAP war im übrigen nicht rechts-konservativ, sondern links-nationalistisch. Zur Verdeutlichung: National SOZIALISTISCHE…

    Dass sie ab einem bestimmten Punkt von der Großindustrie gesponsert worden ist, spielt dabei keine Rolle, denn die NaSos verstanden es, auf mehreren Klavieren gleichzeitig zu spielen. So konnten sie das gesamte politische Spektrum ansprechen und es wundert daher nicht, dass man einstmals glühende Kommunisten (Goebbels, aber auch einfache KPD-Anhänger) plötzlich in einer Partei mit um den Kaiser verdienten Personen wie Göring (und damit rechts-konservativen Kreisen) vereint sah.

    Im Übrigen sehr richtig, Frau Triebel. Geschichte wiederholt sich schematisch. An den Weimarer Verhältnissen sind wir schon nahe dran, bzw., wie man in FFM gesehen hat, mitten drin.

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