Es gibt keine totale Sicherheit – Amoklauf in Frankreich

Es gibt keine totale Sicherheit.

Selbst langjährige Verwaltungsmitarbeiter der Polizei können mit einem Messer Amok laufen und vier Menschen in einem Polizeigebäude töten.

Wie viele Menschen hätte er noch getötet, wenn er dort nicht unmittelbar auf bewaffneten Widerstand getroffen wäre?

Und warum lachen die Deutschen, wenn sich in den USA Lehrer gegen solche Vorfälle bewaffnen wollen und dürfen?

In den USA ist die nächste Polizeiwache häufig weit weg. Und wie man am Parkland Shooting sehen konnte, sind manche Polizisten auch nicht gewillt einzugreifen, sondern bleiben lieber draußen. Wogegen manche Lehrer sich der Verantwortung für ihre Schüler sehr bewusst sind und sogar unbewaffnet Widerstand geleistet hatten – häufig unter Einsatz ihres eigenen Lebens.

Es gibt keine präventive Verbote, die solche Taten verhindern können: kein Messerverbot, kein Waffenverbot, keine Einlasskontrollen, keine Überprüfung, keine Abfrage beim Verfassungsschutz.

Es gibt keine totale Sicherheit.

Vielleicht hatte er Warnsignale vorab ausgestrahlt, die niemand bemerkt oder gemeldet hatte? Wie so viele Amokläufer in der Vergangenheit?

Der Mann sei ein 45 Jahre alter Angestellter in der Verwaltung gewesen und zuvor nie negativ aufgefallen. Der mutmaßliche Täter habe seit 2003 in der Polizeipräfektur gearbeitet.

Weitere Informationen bietet hier noch ein Link zu n-tv:
https://www.n-tv.de/panorama/Fuenf-Tote-bei-Angriff-in-Pariser-Polizeipraefektur-article21310626.html

Kurze URL zu dieser Seite: https://german-rifle-association.de/uNhrC

62 Gedanken zu “Es gibt keine totale Sicherheit – Amoklauf in Frankreich

  1. Ich zitiere aus dem verlinkten NTV-Artikel: “Zudem erfuhr die Nachrichtenagentur, dass der Angreifer vor 18 Monaten zum Islam konvertiert sein soll. Er stammt demnach von der französischen Karibikinsel Martinique und galt wegen seiner Schwerhörigkeit als behindert”.

    Das sind Auswirkungen des Culture Clash und fehlgeleiteter links-sozialistischer Politik.
    Der Mann war offenbar kein angestammter Franzose, sondern ein kolonisierter Eingebürgerter, der dann auch noch zum Islam konvertiert ist. Dies hat er wohl nicht ohne Grund getan.
    Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, er fühlte sich in Frankreich unter echten Franzosen nicht mehr zuhause und ausgegrenzt. Was ihm die Marxisten wohl eingeredet haben, denn das tun sie derzeit weltweit überall, um das globale Proletariat zu einen und gegen den Kapitalismus zu mobilisieren. Die Konvertierung zum Islam wäre dann das ultimative Zeichen der Abgrenzung zur französischen Gesellschaft. Etwas, was man bei Konvertiten in Deutschland auch beobachten kann. Jetzt muss man nur eins und eins zusammen zählen und erkennt das Gefährderpotential, das hier heranwächst und wieso und weshalb es heranwächst.
    Und genau auf solche Umstände sollten die Behörden schauen. Auch bei uns.
    Ich bleibe dabei: Wenn die Dienste auf den richtigen Bereich fokussiert und die Sinne geschärft werden, wird dies der Sicherheit in Europa dienlich sein.

  2. Diese Tragödie zeigt in aller Deutlichkeit die enorme Gefährlichkeit von Messerangriffen. Der Durchschnittsbürger unterschätzt die tödliche Wirkung von Messern massiv. Es reicht, wenn man bei einem Messerangriff in Arm oder Bein gestochen wird. Sobald ein großes Blutgefäß getroffen wird, besteht die akute Gefahr zu verbluten. Wann immer man mit einem Messer angegriffen wird, muss man definitiv um sein Leben fürchten.

    Henning Hoffmann, einer der professionellsten Schießlehrer in Deutschland, schreibt in seinem Buch „Feuerkampf und Taktik“ (4. Aufl., DWJ 2014) über den Messerangriff:
    „Ein Messer ist auf mindestens bis zu einer Entfernung von sieben Metern eine Waffe mit nicht weniger tödlichem Potential als eine Schusswaffe.“ … Die Entfernung bei einer gewalttätigen Konfrontation wird eher drei Meter betragen oder gar auf eine Armlänge schrumpfen.“ (Seite 50 f.)

    Die Sieben-Meter Regel ergibt sich aus der Zeit, die der Angreifer benötigt, um die sieben Meter zu seinem Opfer zu überwinden (ca. zwei Sekunden) und der Zeit, die ein durchschnittlich trainierter Schütze braucht, um seine Waffe zu ziehen und einen Schuss abzugeben (zwei Sekunden). Ein Polizist begibt sich also in Lebensgefahr sobald er eine mit einem Messer bewaffnete Person näher als sieben Meter an sich heranlässt.

    Weiter schreibt Hoffmann: „Die Statistik sagt, dass lediglich 60% aller durch Hieb- und Stichwaffen Verwundeten überleben. Bei Schussverletzungen liegt die Quote bei 80%.“ (ebenda, Seite 76)

    Gegen einen überraschenden Messerangriff (das war wohl hier in Paris der Fall) gibt es also so gut wie keine Möglichkeit sich zu verteidigen, selbst dann nicht, wenn man – wie die Polizisten – bewaffnet ist. Erfolgt der Angriff offen, ist er also vorhersehbar, dann kommt zur Verteidigung nur noch eine Schusswaffe in Frage. In Deutschland gibt es allerdings fast keine Zivilisten mehr, denen es erlaubt ist, im öffentlichen Raum eine Waffe zugriffsbereit bei sich zu tragen. Die Zahl der großen Waffenscheine hierzulande ging von 18.587 im Jahr 2013 auf 10.500 im Jahr 2017 zurück. Die Behörden werden offenbar angewiesen, die gesetzlichen Anforderungen noch strenger auszulegen als bisher. Das ergibt sich aus einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung vom 29.01.18, Drucksache 19/548, Seite 3)

    1. Zitat:”Es reicht, wenn man bei einem Messerangriff in Arm oder Bein gestochen wird. Sobald ein großes Blutgefäß getroffen wird, besteht die akute Gefahr zu verbluten.”

      Der Mensch hat an Unterarmen/Händen, sowie auch am Hals, offen unter der Haut liegende Schlagadern. Wenn ich als Sicherheitskraft versuche, einen Messerträger mit bloßen Händen zu entwaffnen, halte ich ihm quasi meine Schlagadern hin. Wenn diese ganz durchschnitten sind, was mit einem leichten Streich mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge ganz einfach zu erledigen ist, dauert es üblicherweise keine 10 Minuten und man ist soweit ausgeblutet, dass da nichts mehr zu retten ist.
      Dazu folgende Anmerkung: Ich hatte im Dienst letztens einen medizinischen Notfall anderer Art. Das Eintreffen des Krankenwagens dauerte etwa 10 Minuten. Der Notarzt kam erst noch weitere 10 Minuten später hinzu. Jetzt zähle man eins und eins zusammen.

      Messer taugen nur bedingt fürs Schlachtfeld. Aber sie eigenen sich wunderbar dafür, jemanden ohne großes Aufsehen leise und hinterhältig aus dem Verkehr zu ziehen.
      Wer anatomische Grundkenntnisse vorweisen kann, weiß genau, wie er eine scharfe Klinge noch tödlicher zum Einsatz bringen kann, als eine Schusswaffe.

  3. Tja, was macht man –bei derlei Vorfällen bzw. Entwicklungstendenzen– in den USA? Man schaut, ob man ursächlich an die Problematik ran könnte. Kann man das nicht, weil einfach nicht praktikabel umsetzbar oder auch schlichtweg zu teuer — räumt man wenigstens dem mündigen, nicht einschlägig vorbestraften Bürger sein Recht auf (potentielle) Selbstverteidigung ein!

    Was macht man derzeit in EUROPA? Man schaut NICHT auf das Ursächliche — man wendet den Blick sogar gezielt vom Ursächlichen WEG; es ist schon ein Tabu es nur zu BENENNEN!
    Stattdessen benutzt man derlei Ereignisse noch medienwirksam, um weitere, immer abstrusere Verschärfungen der (Waffen)Gesetze durchzuboxen, Knall auf Fall!
    Ob die franz. Regierung diesen Vorfall nun für irgendwas derart nutzen will?…

    Naja, das aktuellste Beispiel in Deutschland: nach der bizarren Geschichte mit den (selbst)Morden innerhalb dieser Mittelalter-Clique soll nun noch ganz schnell & heimlich eine WBK-Pflicht für Armbrüste eingeführt werden (und Messer-seitig, die Sache mit der ‘maximal-6cm-Klingenlänge’, dürfte ja schon jedem bekannt sein)…

    Die englischen Politiker lassen sich derweil auch wieder mal nicht lumpen; hier ein aktuelles Schmankerl:
    https://www.kentonline.co.uk/medway/news/government-urged-to-ban-pointed-kitchen-knives-212712/?fbclid=IwAR2X1rLL5PyAgjS5qOGsZEPaOmE5ySAYcIGM-knd3ysdPvXEQIVMwaqwDN4

    Seit 2014 haben dort also Messerangriffe um 80%(!!) zugenommen — und wie reagiert man? Anstatt Ursachenforschung & -Bekämpfung, will man einfach SPITZE KÜCHENMESSER VERBIETEN — ein Hohn! Und kommt dann noch ernsthaft mit der ‘Erklärung’, dass man, seit Erfindung der GABEL, spitze Messer ja ohnehin nicht mehr brauche, wow.
    Solch politische Kopfsturzgeburten sind auch jedesmal schlicht eine Beleidigung der –zu 95%– braven Bürger, sagt man ihnen doch somit ‘durch die Blume’: “Leute, ihr seid offensichtlich zu dumm und unmündig, deswegen können wir euch den Umgang mit so gefährlichen Sachen einfach nicht mehr erlauben; am ende tut ihr euch doch nur weh damit — also seid FROH, dass wir euch die Entscheidung wieder mal abnehmen!”…

    1. Zitat:”(und Messer-seitig, die Sache mit der ‘maximal-6cm-Klingenlänge’, dürfte ja schon jedem bekannt sein)”.

      Die Begrenzung der Klingenlänge ist aus sicherheitsrelevanter Sicht absolut unwirksamer, blindem Aktionismus geschuldeter Blödsinn. Nicht nur weil, wie oben beschrieben, die relevanten Schlagadern des Menschen direkt unter der Haut liegen und damit weniger als ein einzelner Zentimeter Klingenlänge reicht um diese zu zerschneiden, sondern auch deshalb, weil handelsübliche Rasierklingen bei kriminellen Zuwanderern als Waffen ebenso sehr beliebt sind. Und Rasierklingen lassen sich viel einfacher in Hose, hinter der Gürtelschnalle oder in der Handfläche verstecken, als jedes Messer.
      Das Problem ist der Täter und nicht die Tatwaffe.

    1. Interessanter Artikel des Figaro! Zumindest gestern waren in deutschen Medien nur wenige brauchbare Informationen greifbar. Eine Frage, die ich mir z.B. sofort gestellt habe: Warum ein Keramikmesser? Der Artikel beantwortet die Frage. Keramikmesser werden den Sicherheitsbehörden noch eine Menge Kopfzerbrechen bereiten. Damit alle was von dem Artikel haben, habe ich schnell ein paar Absätze übersetzt:

      „Das Profil des Angreifers, Mickaël Harpon, 45 Jahre alt, Verwaltungsagent beim DRPP, steht natürlich im Mittelpunkt der Untersuchung. Bereits am Donnerstag sprach eine Reihe von Faktoren für die terroristische Hypothese. Sein Vorsatz ging nicht in Richtung eines wahnhaften Zuges [gemeint ist wohl ein Amoklauf]. Und die Verwendung eines Messers mit einer langen Keramikklinge durch den Angreifer, um die Schutzvorrichtungen der Präfektur [Umgehung der Metalldetektoren!] zu umgehen, war umso beunruhigender. Im vergangenen März hatte die Frau des Terroristen Michael Chiolo eine solche Waffe ins Gefängnis von Condé-sur-Sarthe gebracht, und das Paar hatte zwei Aufseher verletzt.
      Man stellte auch fest, dass Mickaël Harpon, dessen Kleidung oder Verhalten die Zugehörigkeit zum radikalen Islam nicht verrät, eine Moschee in Gonesse besuchte, von der einer der Imame für sein Fehlverhalten in der nahe gelegenen Stadt Sarcelles bekannt war. Berichten zufolge luden die Religiösen die Salafisten ein, zu kommen und zu beten. …
      Der Mann, der Ziel einer nicht durchgeführten Abschiebungsmaßnahme war, scheiterte in Gonesse. Könnte Mickaël Harpon von militanten Islamisten beeinflusst worden sein? … In der Nacht vor der Tat, wurde ein Nachbar von Mickaël Harpons, ein Polizist, gegen 3 oder 4 Uhr morgens von einem “Allah akbar” aus dessen Wohnung geweckt. Der Mann schlief wieder ein, stellte aber am nächsten Tag die Verbindung zum Drama her. Er wurde von den Ermittlern vernommen.“ (Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator)

      1. Für den Verkauf in der EU sind nur Keramikmesser mit Metalleinlage zugelassen..eben deshalb, auch auf Betreiben der ICAO, was aber eh egal ist, denn so ein Delikt lässt sich auch mit sauber abgekantetem Polykarbonatstreifen etc verwirklichen.
        Hoffentlich kommt wenigstens der verlogene Dienstherr für sein Versagen vor Gericht!

      2. Die übliche (Blitz-)Radikalisierung über die bekannten Wege. Und keiner will etwas davon gewusst haben. Das kommt dann dabei heraus. Da habe ich hier letztens vor solchen Entwicklungen noch gewarnt. Wer nicht hören will, der muss eben fühlen. Bis er es lernt.
        Vielleicht sollte ich meine Expertise auch hinter verschlossenen Türen zum Einsatz bringen.
        Da kann man mehr ins Detail gehen.

        Bzgl. des Keramikmessers:
        Wo ein Wille ist, ist auch immer ein Weg. Insbesondere dann, wenn der Täter sein eigenes Ableben mit einkalkuliert oder dies sogar wünscht, um damit zum Märtyrer zu werden.
        Theoretisch reicht dann ein banaler Brieföffner, oder sogar ein popeliger Bleistift.
        Also Dinge, die man in jedem Büro findet. Es braucht nur die nötige Radikalität, um diese als Waffe einzusetzen. Und diese Radikalität wird man mit der Verschärfung des Waffenrechts in Europa bzw. Deutschland nicht in den Griff bekommen.
        Die Radikalisierung selbst muss im Keim erstickt werden. Und für diese Radikalisierung sind fremde Interessen verantwortlich, die bisher ungehindert auf unserem Territorium agieren können, weil wir das einfach so zulassen.
        Der Verfassungstreue Teil der Bevölkerung muss derweil nicht ent- sondern bewaffnet und der schädliche Einfluss aus dem Ausland abgestellt werden. Es muss auch mal in die andere Richtung knallen. Und je öfter es knallt, desto mehr Menschen werden mit dem Nachdenken anfangen. Alles andere wird nicht funktionieren.

      3. @ Karl Müller

        https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/messerangriff-in-frankreich-polizei-taeter-hatte-kontakt-zu-salafisten-16418662.html

        Zitat 1:”Der Angreifer habe auch wegen seines Glaubens in letzter Zeit seine Kleidungsgewohnheiten umgestellt, den Kontakt zu Frauen geändert und gegenüber einem Kollegen Zustimmung zu dem islamistischen Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ im Januar 2015 geäußert, sagte der Chefermittler der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft. Das Strafregister des aus dem französischen Überseegebiet Martinique stammenden Mannes sei sauber.”

        Zitat 2:”Oppositionspolitiker fordern nun einen Untersuchungsausschuss zu der Messerattacke. Ihrer Ansicht nach hielt der Innenminister Informationen über den mutmaßlichen Täter zurück, als er erklärte, der Mann sei zuvor nicht negativ aufgefallen.”

        Das ist genau das Problem, vor dem ich auf dieser Webseite immer wieder gewarnt habe.
        Polizei und Justiz werden mit diesem Problem alleine nicht fertig. Selbst wenn jemand sich klar erkennbar plötzlich verändert und (für Menschen mit etwas Erfahrung) sichtbar radikalisiert, führt dies natürlich nicht zu einer Strafe und damit auch nicht zu einem Eintrag ins Strafregister und hat deshalb natürlich auch keine Konsequenzen, wenn Einträge ins Strafregister der einzige Maßstab für die Überprüfung einer Person sein sollen.
        Das Problem lässt sich nur durch eine Sicherheitsüberprüfung durch die Dienste wirklich feststellen, bewerten und dann auch beheben.

  4. Moin Herr Pöhling,
    genau darauf wollte ich hinaus…
    Was mich halt bei dem ganzen “Verschärfungsbemühungen” so irritiert, es ist natürlich Aktenlage und damit amtsbekannt dass das so nicht funktioniert und kriminalpräventiv unwirksam ist. Um so bedenklicher ist das politische Festhalten an diesem sachgrundfreien Weg.

    1. @ Karl Müller
      Hier greifen drei Punkte:
      1. Teile der amtierenden Politik wünschen die Destabilisierung dieses Landes, um einen Systemwechsel zum Sozialismus/Kommunismus zu erzwingen. Dafür ist es nötig, dass möglichst viele Fremdinteressen und Gefährder (das berühmte “Proletariat”) ungehindert bei uns herumlaufen und Chaos verbreiten können.
      2. Andere Teile der amtierenden Politik stehen direkt auf der Gehaltsliste fremder Interessen und setzen gegen “Investitionen” aus dem Ausland deren Ziele bei uns um.
      3. Nochmals anderen Teilen der amtierenden Politik fehlt es schlicht an Rückgrat, gegen diesen Wahnsinn aufzubegehren und offen Widerstand zu leisten.

      Wenn man sich diese Punkte vor Augen hält, erklärt sich sofort, warum die alten eingefahrenen Wege weiter beschritten werden, obwohl die Situation ein ganz massives Umdenken und resolutes Gegensteuern erfordert, damit dieses Land seine Souveränität und Stärke zurückerlangt. Bisher läuft alles nur über Geld. Dieser Ansatz kommt gerade an seine Grenzen.
      Wehrhaftes Potential, um die wirtschaftliche Stärke auch mit militärischer Stärke abzusichern, haben wir in Deutschland eigentlich mehr als genug. Es fehlt nur an Einsicht, Rückgrat und etwas Organisation.
      Europa steht und fällt mit Deutschland. Wenn Deutschland fällt, fällt auch Europa.
      Das sollte jedem überzeugten Europäer klar sein.
      Wenn wir hier Verhältnisse wie in Frankreich oder Schweden bekommen, wird Deutschland genauso instabil werden. Und dann wird das deutsche Geld, das Europa bisher am laufen hält wegfallen. Und dann haben wir den Zusammenbruch. Und dann werden wieder alle mit dem Finger auf die Deutschen zeigen.
      Entweder wir klemmen diese Fehlentwicklungen jetzt mit Entschiedenheit ab, oder Europa wird ins Chaos fallen. Und ich meine in der Tat Europa als Kontinent und nicht nur die EU.

      1. @Ralf Pöhling
        Zu Punkt 1 möchte ich anmerken:
        Den ersten und zweiten Weltkrieg muss man als einen Krieg betrachten, d.h. als zweiten 30-jährigen Krieg. Die militärische Niederlage Deutschland im ersten Wk war nicht so vollständig, dass man das Land hätte besetzen können. Daher wurde Deutschland nach Kriegsende weiter destabilisiert. Die Vernichtung der Reichsmark hatte oberste Priorität. Über horrende, unmöglich zu erfüllende Reparationsforderungen trieb man das Land 1923 in die Hyperinflation. Viele Menschen verarmten total. Das war nach dem Krieg die zweite totale Katastrophe.

        Der Obersozialist John Maynard Keynes schrieb 1920 in „Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages [von Versailles]“: “Es gibt kein feineres und sichereres Mittel, die bestehenden Grundlagen der Gesellschaft umzustürzen, als die Vernichtung der Währung. Dieser Vorgang stellt alle geheimen Kräfte der Wirtschaftsgesetze in den Dienst der Zerstörung, und zwar in einer Weise, die nicht einer unter Millionen richtig zu erkennen imstande ist.“ (zit. nach Polleit, Thorsten: Geldreform – Vom schlechten Staatsgeld zum guten Marktgeld, Lichtschlag, 2010, Seite 42)

        Nach der Zerstörung der Reichsmark war man einen großen Schritt weiter: „Nichts hat das deutsche Volk … so erbittert, so haßwütig, so hitlerreif gemacht wie die Inflation [von 1923].“ (Stefan Zweig, zit. nach Baader, Roland: Geldsozialismus – Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression, Gräfelfing bei München: Resch, 2010, Seite 54, über den Aufstieg des National-Sozialismus). Über das orchestrierte Chaos in der Weimarer Republik will ich mich jetzt nicht weiter auslassen, sonst wird der Beitrag zu lang.

        Ich habe die Befürchtung, dass man den Euro vermittels der Sollbruchstellen Deutsche Bank und Commerzbank kollabieren lassen wird. Schuld sind dann deutsche Banken und nicht etwa Mario Draghi, Christine Lagarde und alle diejenigen, die die sinnlose Eurorettung der letzten 10 Jahre zu verantworten haben. Die Deutschen werden also wieder einmal schuld sein. Das wird für viele Deutsche enorme ökonomische Härten bedeuten. Immer dann, wenn es einem Volk besonders schlecht geht, ist es in besonderem Maße aufnahmefähig für sozialistische Heilsbotschaften. Wenn das so kommt, stehen wir vor der dritten sozialistischen Diktatur, es sei denn, die Deutschen durchschauen das Spiel. Bis jetzt scheinen sie jedenfalls nur wenig zu begreifen.
        Wer wissen möchte, wo die deutschen Banken aktuell stehen, dem kann ich Dr. Markus Krall nur wärmstens empfehlen. Die Vorträge dieses Volkswirts und Bankenkenners sind alle 1A. Krall hat sich im Laufe der Zeit immer weiter gesteigert. Die aktuellsten Vorträge sind die besten.

      2. @ Schmied

        Sehe ich ganz genauso. Und macht wir genauso Sorgen. Es war ein Grundlegender Fehler, die EU auf eine Währung aufzubauen. Denn dann werden die Armen bzw. wirtschaftlich weniger leistungsfähigen immer versuchen, die Reichen bzw. leistungsfähigeren zur Kasse zu bitten. Mittlerweile wird offen von der “Transferunion” gesprochen. Wenn Deutschland dann in naher Zukunft komplett augeplündert ist, wird alles zusammenbrechen und man wird in der Tat mit dem Finger auf uns zeigen. Nicht zum ersten mal.
        Die Sollbruchstellen sehe ich auch…

  5. Am Abend des 18. Juli 2016 attackierte ein 17-jähriger Afghane unter „Allahu akbar“-Rufen in einem Regionalzug bei Würzburg mehrere Reisende mit einer Axt und einem Messer. Die beiden Waffenexperten Lars Winkelsdorf und Matthias S. Recktenwald nahmen diesen Anschlag in VISIER 9/2016 zum Anlass, die Gefährlichkeit von Messerangriffen zu beleuchten. Titel: „Bloß ein Messer, oder?“

    Der sehr lesenswerte Artikel ist hier online abrufbar: https://morgenwacht.wordpress.com/2016/10/08/verteidigung-bloss-ein-messer-oder/

    Hier zwei wichtige Aussagen als Kostprobe:

    Bernd Pokojewski von Polizeitrainer in Deutschland e.V. erklärt:
    „Über Jahrzehnte wurden Messer in der öffentlichen Wahrnehmung gefährlich verharmlost. Teilweise wurden deswegen sogar Angriffe in Tötungsabsicht nur als Körperverletzungsdelikte verfolgt. Ein Umdenken fand erst in den letzten Jahren statt, das hat sich bei Behörden zwar durchgesetzt, kam aber noch nicht bei den Laien an.“

    „Messer [sind] sogar deutlich gefährlicher als Schusswaffen. Denn im Gegensatz zu einem Projektil, das eine relativ statische Verletzung verursacht, arbeitet die Klinge in einem Körper weiter. Wird das Messer bereits für einen zweiten Stich aus dem Opfer herausgezogen, verursacht die Klinge bereits dabei eine zweite Verletzung. Mediziner sprechen hier von typischen ‘Schwalbenschwanz-Verletzungen’. … Es steht also sachlich außer jeder Frage, dass ein Messerangriff eine ebenso große Gefahr für einen Waffenträger darstellt wie der Angriff mit einer Pistole oder einem Sturmgewehr.“

    1. @ Schmied
      Messer sind im Nahkampf, also die berühmte “Armlänge Abstand”, einer Schusswaffe meilenweit überlegen.
      Selbstladepistolen kann man blockieren, indem man den Verschluss zurückzieht, das Patronenlager damit entleert bzw. eine Zuführstörung provoziert oder, falls vorhanden, die außenliegende Sicherung betätigt.
      Bei einem Double Action Revolver kann man die Hand fest so um die Waffe legen, dass die Trommel blockiert wird und nicht mehr abgedrückt werden kann. Am besten legt man dabei noch den Daumen hinter den Hahn. Das klappt natürlich nur, wenn dieser nicht vorgespannt ist.

      Schusswaffen sind zudem richtungsgebunden, man kann sie einfach aus dem Ziel bringen:
      Schusswaffen sind nur in eine Richtung gefährlich.
      Bei Messern ist es umgekehrt: Sie sind nur in eine Richtung nicht gefährlich.

      Die Bedienung einer Schusswaffe, also das “scharf machen” mittels laden/durchladen/entsichern, ist unter Stress fehlerträchtig und es variiert teils nach Modell. Man muss die Waffe einigermaßen kennen, sonst ist sie eventuell nutzlos.
      Messer müssen hingegen nicht entsichert werden, ihnen geht die Munition nicht aus und Ladehemmungen kennen sie auch nicht. Die Bedienung ist eigentlich immer gleich, sofort ersichtlich und instinktiv zu leisten.

      Wenn jemand auf einen anderen losstürmt, muss dieser zur Abwehr das Messer eigentlich nur hinhalten. Der Angreifer erledigt dann mit seiner eigenen Bewegung selbst den Rest.
      Allerdings haben Verletzung mit dem Messer, je nachdem wo sie am Körper auftreten, eine nicht sofort stoppende (aber dennoch tödliche) Wirkung. Was wiederum erklärt, warum Täter mit dem Messer teils wie wild auf ihre Opfer einstechen, um die Gegenwehr des Opfers zu unterbinden. Hier sind Schusswaffen in der stoppenden Wirkung im allgemeinen deutlich effektiver und deshalb wohl auch, je nach Trefferlage, oftmals weniger tödlich.

      Messer sind Alltagsgegenstände und ein ein Krimineller kann diese deshalb in jedem Kaufhaus und nahezu jedem Markt frei und ohne jegliche Kontrolle erwerben und so zweckentfremden. Bei Schusswaffen ist dies bekanntermaßen genau umgekehrt. Da sorgt der Staat für die Zweckentfremdung des Waffenrechtes, um seine verfassungstreuen Bürger zu entwaffnen, damit Kriminelle mit Messer ein möglichst einfaches Spiel haben.

      Mit Messer bewaffnete Täter sollte man tunlichst auf Distanz halten. Und dies geht nur mit der Drohung mit, oder sogar der Nutzung einer Schusswaffe. Was wiederum voraussetzt, dass der Schusswaffenträger der Situation die nötige Aufmerksamkeit schenkt und frühzeitig agiert.
      Hier spielen Instinkt, geschärfte Sinne und ein wenig Training die entscheidende Rolle.
      Auf Pfefferspray zur Abwehr sollte man sich nur dann verlassen, wenn man wirklich nichts anderes hat. Wenn ich die Wahl zwischen Schusswaffe, Messer und Pfefferspray hätte, um einen mit Messer bewaffneten Angreifer abzuwehren, wäre Pfefferspray das letzte, was ich zum Einsatz bringen würde. Eventuell reicht die reine Drohung mit gezogener Schusswaffe bereits aus, um den Angreifer zur Aufgabe zu bewegen. Damit wäre die Schusswaffe die einzige Waffe, die ohne Verletzung oder Tötung des Angreifers die Situation entschärfen kann.

      1. Das bloße Drohen mit einer scharfen Waffe erreicht sehr oft seinen Zweck, sofern der Angreifer nicht unter Drogen steht oder „durchgedreht“ ist. Die meisten Menschen denken, dass ein Schusswaffeneinsatz zum Zwecke der Selbstverteidigung in der Regel bedeutet, dass auf den Angreifer geschossen wird. Das ist ein großer Irrtum. Die meisten Menschen haben eine starke natürliche Hemmung, andere Menschen zu töten. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn der Waffenforscher John Lott in seinem Buch The War on Guns (Regnery, 2016) schreibt: „Überdies ist die Zahl der Kriminellen, die mit einer Waffe aufgehalten werden, viel höher als die Zahl derer, die in Selbstverteidigung mit einer Waffe getötet werden. In Wirklichkeit wird nicht einmal jeder tausendste Angreifer bei der Selbstverteidigung mit einer Waffe getötet.“ (Seite 36)

      2. @ Schmied
        Ein sehr wichtiger Punkt, der kurioserweise kaum Beachtung findet.
        Es wird immer nur die Gefährlichkeit von Schusswaffen hervorgehoben, wenn jemand angeschossen oder erschossen wurde. Wenn Schusswaffen dazu genutzt werden, einen Täter in Schach zu halten und so von seiner Tat abzubringen, etwas was zudem viel öfters der Fall sein dürfte, nimmt dies kein Mensch wahr. Selektive Wahrnehmung.

  6. „Messer sind gefährlicher als Pistolen“, sagt Patrick Carruzzoder, Gründer der Académie Suisse de Sécurité in Genf zu „Le Matin“ als er anläßlich einer Reihe von Attentaten insoweit interviewt wurde.
    „Wir konzentrieren uns auf Schusswaffen, weil sie eine gesellschaftliche Debatte ausgelöst haben, aber das Messer ist die gefährlichere Waffe.“ Und weiter: „Jeder kann [ein Messer] haben. Du kannst für drei Franken ein Messer kaufen und hast eine furchterregende Waffe in den Händen. Es ist nicht einmal nötig, den Umgang damit zu erlernen.“
    Weitere interessante Ausführungen (z.B. zu Karbonmessern, die kein Detektor erkennt) gibt es hier: https://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Messer-sind-gefaehrlicher-als-Pistolen–30672165

  7. Über die Ermordung der vier Polizisten im Polizeipräsidium von Paris durch einen islamistischen Terroristen hat Dr. Manfred Schwarz auf Tichys Einblick einen guten Artikel geschrieben: „Paris: Regierung hat über die Ermordung der Polizisten falsch informiert“

    Die Tragödie könnte sich für Frankreich zu einer richtigen Staatsaffäre mit Untersuchungsausschuss entwickeln, und zwar nicht nur, weil der französische Innenminister zunächst alles herunterspielen und vertuschen wollte, sondern auch, weil er falsche Informationen verbreitete.

    Besonders pikant: Der Attentäter, ein Informatiker, arbeitete in einer geheimen Polizeiabteilung und hatte Einblick in hochsensible Akten. Er könnte als Maulwurf für radikale Salafisten fungiert haben, d.h., er könnte u.a. hochsensible Daten über Polizisten an andere islamistische Gefährder weitergegeben haben.

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/aus-aller-welt/paris-regierung-hat-ueber-die-ermordung-der-polizisten-falsch-informiert/

  8. Und nun ist in Halle wieder eine extremistische Gewalttat realisert worden, mit einem fast total unfähigen Täter. Bisheriger Stand: Tatmittel: eimerweise USBV und eine Luty-MP, irgendwas mit einem PPsH41 Schaft und diverses slam guns.

    1. @ Karl Müller

      Es ist kaum zu fassen. Jetzt haben wir den Fall. Da läuft einer mit selbst gebastelter Hardware bei uns Amok. Und keiner hält ihn wirklich davon ab.
      Was die Politik als nächstes fordern wird, ist mir jetzt schon klar: Waffenrecht verschärfen!
      Sollen sie ruhig tun, denn dann pflücken wir sie auseinander…

      Deutschland ist kein sicheres Land. Deutschland hatte bisher nur Glück und ist deshalb von solchen Vorfällen weitgehend verschont geblieben. In letzter Zeit jedoch nicht mehr.
      Wollen wir mal schauen, ob der etablierte politisch-mediale Zirkus genug Eier in der Hose hat, seine eigenen Fehler einzugestehen und entsprechend gegenzusteuern.
      Wenn nicht, dann werden dies andere tun. Nach den nächsten Bundestagswahlen.

      1. @ Karl Müller

        Falls Sie diesen Artikel meinen:

        https://www.welt.de/wirtschaft/article201720934/Halle-Toedliche-Waffe-aus-dem-3-D-Drucker.html

        Zumindest hat sich der Autor mit dem Thema befasst. Allerdings ist der Lösungsansatz mal wieder Regulierung. Außer Verboten scheint in Deutschland nichts zu gehen.
        Die entscheidende Frage ist doch, warum begeht jemand ein Attentat?
        Womit er dies tut, ist letztlich irrelevant. Irgendeinen Weg findet ein Attentäter immer.
        Aber Fragen nach Ursachen möchte in Deutschland wohl niemand gestellt bekommen, denn die Antwort darauf, könnte (oder vielmehr: wird) die eigentlichen Verantwortlichen in die Bredouille bringen.

        Nebenbei: Wäre die jüdische Gemeinde in Halle in der Synagoge selbst bewaffnet gewesen, wäre das Attentat sofort im Keim erstickt worden.

    1. @ Karl Müller
      Soll er ruhig drüber nachdenken. Die schaffen es ja nicht einmal, den Schwund an Hardware und Munition bei Polizei und Bundeswehr in den Griff zu bekommen.
      Ab einem gewissen Punkt greifen keine Gesetze mehr. Das werden die Amtierenden bald merken.
      Und nachdem unser BMdI dem Herrn vom Bosporus soweit hinten hinein gekrochen ist, dass nicht einmal mehr die Schuhspitzen zu sehen waren, kann ich das alles sowieso nicht mehr wirklich ernst nehmen.

  9. Der Angriff auf die Synagoge in Halle zeigt wieder einmal die Grundproblematik, die bei jedem Verbrechen, bei jedem Terrorakt auftritt:

    (1) Die Polizei ist NIE da, wenn ein Verbrecher zuschlägt. Das geht auch gar nicht, denn sonst müsste man neben jeden Bürger, neben jedes gefährdete Objekt einen Polizisten stellen. Wenn es ernst wird, ist der Bürger IMMER schutzlos.

    (2) Strenge Waffengesetze führen dazu, dass sich die Opfer nicht wehren können. Wäre es dem Täter in Halle gelungen, in die Synagoge einzudringen, hätte es möglicherweise ein großes Blutbad gegeben und keines der jüdischen Opfer hätte sich wehren können, dank dem strengen deutschen Waffengesetz, das das Tragen von Waffen zum persönlichen Schutz praktisch verbietet, denn es gibt nur noch 10.000 große Waffenscheine in Deutschland.

    Diese beiden Gesichtspunkte müssen Lieschen Müller und Max Mustermann endlich begreifen.

    Insgesamt machte die Polizei bei der ganzen Sache keinen guten Eindruck, wie z.B. der Münchner Merkur heute unter dem Titel „Polizei-Pannen bei Terror von Halle – Schwere Vorwürfe gegen die Einsatzkräfte?“ berichtet.

    Ich sehe die Verantwortung nicht bei der Polizei, sondern bei der Politik, die permanent bei der Polizei spart und die offenbar nicht in der Lage ist, gefährdete Objekte wie eine Synagoge adäquat zu schützen.

    Ich rate allen Juden, die sich jetzt bedroht fühlen, einen großen Waffenschein zu beantragen. Man sollte sich dabei durch einen spezialisierten Anwalt unterstützen lassen. Wenn der deutsche Staat die Juden nicht schützen kann oder will, dann müssen sie es eben selbst tun. Bevor man den großen Waffenschein in Angriff nimmt, sollte man Stephen Halbrooks „Fatales Erbe“ lesen.

    Moralisch besonders verwerflich finde ich es, dass Seehofer, dessen Polizei in Halle klar versagt hat, zusammen mit dem bayerischen Innenminister Herrmann die AfD in diesem Zusammenhang als rechte Brandstifter hinstellt. Den Vogel abgeschossen hat der SPD-Abgeordnete Michael Roth mit folgendem Satz: „Im Bundestag sitzt der politische Arm des Rechtsterrorismus – die AfD“ (Welt online berichtete).

    Wie naiv muss man sein, um das zu glauben. Es ist wirklich ein Meisterstück linker Propaganda, dass der National-Sozialismus, eine linke Bewegung, heute als rechts gilt. Einfach unglaublich. Ein Beispiel gefällig, das die Nähe von SPD-Sozialismus und National-Sozialismus illustriert?

    1922 wollte Bayerns Innenminister Franz Xaver Schweyer von der Bayerischen Volkspartei (ein Rechter!) Hitler, der sich aufführte „als wäre er der Herr der bayerischen Hauptstadt“ aus Bayern ausweisen. Wer verhinderte genau das? Die SPD! Ob National-Sozialisten oder Sozialdemokraten, beides sind linke Bewegungen.
    https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article149328924/Die-SPD-verhinderte-beizeiten-Hitlers-Ausweisung.html

    1. @Karl Müller
      Es ist schon einige Jahre her, dass ich „Waffenrepublik Deutschland: Der Bürger am Abzug“ von Lars Winkelsdorf gelesen habe. Das Buch enthält viele interessante Informationen. Was mir aber nicht gefallen hat, das waren die zwiespältigen Aussagen zum privaten Waffenbesitz. Er kritisiert einerseits oft deutlich unsinnige Regelungen im Waffenrecht, lässt aber andererseits auch immer wieder Verständnis für staatliche Positionen zum Waffenrecht durchscheinen. Ich denke, der Hintergrund ist der, dass er es sich mit „denen da oben“ nicht verscherzen will, denn dann gibt es keine Einladung mehr ins Fernsehen oder andere öffentliche Aufträge. Ich vermute, er denkt da ganz pragmatisch an seinen Geldbeutel. Seine Aussagen im o.g. Interview passen zu seinem Buch. Ich verstehe nicht, warum er im Interview gerade die bis 1972 legal erworbenen Waffen aus dem Verkehr ziehen will. Das sind überwiegend Kleinkaliber- und sonstige Repetierwaffen, die bei Straftaten gegen das Leben praktisch nie in Erscheinung treten. Winkelsdorf sollte sich endlich entscheiden, auf welche Seite er sich schlagen will anstatt ewig herumzueiern. Der Mann weiß sehr viel über Waffen, aber aufgrund seiner ambivalenten Stellungnahmen ist er eben auch mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.

      Er hat sich offenbar bisher nicht ausreichend mit der (rechts-)philosophischen Begründung des privaten Waffenbesitzes auseinandergesetzt, denn dann müsste er ziemlich eindeutig Stellung beziehen. Die Philosophie, die hinter dem Second Amendment steht, ist in jedem Land dieser Welt anwendbar. Wenn man diese freiheitlichen Gedanken annimmt, führen sie unweigerlich zur Bejahung und Verteidigung des privaten Waffenbesitzes. Vielleicht sollte er öfters auf den Seiten der GRA stöbern oder “Die letzte Verteidigungslinie” lesen?

      1. Moin, ja da WON Gespräch vermittelte den Eindruck er laviere herum um zu sagen was die Redakteurinnen hören wollen.
        Da kommt er dann völlig außerhalb des Themas auf die Altbestände…die de facto nicht deliktrelevant sind. Warum erklärt er denn bloß nichts zu slam fire?
        Der Täter von Halle war, trotz begonnenen Chemiestudiums zum Glück in jeder Hinsicht unfähig. USBV aus AN-Alupulver, anstelle der einschlägigen und üblichen wirksamen Blitz-Kanllsätze, Treibmittel für die selbst laborierte Flintenmunition Schwarzpulver, für die 9 mm wohl Papier-Chloratgemisch. Eine vergleichsweise lächerliche Vorbereitung eines Irren.
        Das müsste der W. thematisieren, so wie die Tatsache das es dagegen keine Prävention gibt.

  10. @Karl Müller
    Winkelsdorf hätte auch darauf eingehen können, wie stümperhaft der Typ vorging. Das Video seiner Gopro-Kamera (https://deathaddict.co/videos/3962/halle-germany-shooting-cam/) hat mich an längst vergangene Projekttage meiner Schule erinnert. Da haben einige Kollegstufler einen Krimi gedreht. Großes Gelächter gab es, als der Kommissar mit seinem Assistenten im BMW am Tatort vorfuhr, denn es war bekannt, dass der Kommissar im realen Leben noch gar keinen Führerschein hat…

    Am 27.10. ist Landtagswahl in Thüringen. Der Anschlag wurde massiv gegen die AfD instrumentalisiert, gegen jene Partei, die sich in Wirklichkeit immer wieder deutlich zum jüdischen Leben bekannt hat. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    1. Moin SvK,
      ja einmal sind Tatvorbereitungs- und Ausführungshandlungen samt körperlicher Defizite schon erschreckend schlampig. Schlimm genug, es hat immer noch zu vier Geschädigten, zwei tot, gereicht. Tatsächlich war der Täter wohl weder naturwissenschaftlich noch beim Zerspanen begabt und /oder sorgfältig genug. Und wer eine slam fire noch händisch entlädt, die Hülsen an die Seite legt und dann wie mit Bandscheibenvorfall nachlädt, als Deckung nur den Hauch einer PKW Scheibe nutzt..bei den Panzergrenadieren hat er offenkundig auch nichts gelernt.
      Und USBV mit so untauglichen Laboraten, Blödheit, oder Absicht?
      Dazu scheint auch der Weg des Spannschiebers der zurückgelassenen Luty die Grazie und Glätte einer Carcarno-Schlossbahn zu besitzen.

    2. @ Schmied

      Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist, hier einen Link von dem Video zu posten.
      Im jetzigen politischen Klima kann das eventuell mehr schaden als nutzen.
      Ich würde den Link herunternehmen. Wer sich das anschauen will, wird das sicherlich selbst im Netz finden.

      Was beim Schauen (wenn sich das denn jemand antun möchte) des Videos aber auffällt, ist die eindeutige Parallele zum Tatablauf des Attentats in Christchurch.
      Irgendwie hat sich da anscheinend eine groteske Subkultur herausgebildet, die sich einerseits an den abartigen Mord und Totschlag Videos vom IS oder auch von diversen mexikanischen Drogenkartellen und andererseits an Livestream Übertragungen von Computer- und Videospielen über Twitch oder auch Youtube orientiert.
      Man merkt, die Verrohung der Welt ist mittlerweile auch im Westen angekommen und entwickelt hier sein eigenes Kolorit. Wenn das noch mehr Nachahmer findet, haben wir ein Problem. Das hat Potential zum Flächenbrand. Deshalb nochmal die Gedankenanregung, den Link lieber zu löschen. Das könnte sonst böse zurückschlagen.

      Was beim Tatablauf aber auffällt ist, dass der Täter offenkundig selbst kein Profi mit Kampferfahrung bzw. Training ist und seine Umgebung fatalerweise den ganzen Vorgang zunächst nicht ernst nimmt und deshalb nicht richtig damit umgeht. Was dann wohl die zwei Toten nach sich gezogen hat. Gilt insbesondere für das erste Opfer direkt am Wagen. Das zweite Opfer verfällt hingegen in Schockstarre. Andere wiederum laufen richtigerweise weg, oder wenden den Wagen, fahren davon und überleben deshalb. Manche überleben hingegen nur, weil seine selbstgebastelte Hardware versagt hat.
      Was insbesondere für sämtliche Menschen in der Synagoge gelten dürfte.
      Was auch auffällt ist, dass es beim ersten Versuch des Täter in den Dönerimbiss zu gelangen, kurz knallt und er in Deckung geht. Eventuell hat da jemand mit einer Schreckschusswaffe o.Ä. auf den Täter geschossen, was natürlich keinerlei Wirkung erzielt hat.

      Alles in allem verhält sich der Täter sehr unprofessionell. Für einen einigermaßen trainierten Waffenträger als potentiellen “First Responder” hätte es im gesamten Tatablauf unzählige Gelegenheiten gegeben, den Täter mit ein oder mehreren Schüssen sofort und final auszuschalten.

      Was mich sehr verwundert, ist der bescheidene Auftritt der Polizei. Wenn sich der Täter schon so dilettantisch anstellt, sollten ein oder mehrere “Profis” eigentlich in der Lage sein, den Täter mit entsprechender Hardware schnell zu neutralisieren. Das funktioniert hier aber überhaupt nicht. Im Gegenteil, der Täter fährt nach dem einzigen Treffer durch die Polizei nach kurzem Luftschnappen einfach weg. Es stellt sich die Frage, warum die Polizei den Kerl und seinen Wagen nicht total durchlöchert hat bzw. dazu nicht in der Lage war.
      In den USA oder in Israel wäre das sicher anders abgelaufen. In Brasilien und Mexiko wohl auch.
      Ich stelle mir in diesem Zusammenhang gerade vor, dass die gleichen “Profis” von der Polizei nun die Synagoge schützen sollen. Oh oh…

      Man sollte auf diese Geschichte schnell und entschieden reagieren. In Deutschland ist man auf so etwas offenkundig nicht vorbereitet. Weder die potentiellen Opfer, noch die Polizei.
      Jetzt auf der Gamerszene rumzuhacken, wie Seehofer das gerade vorexerziert hat, ist ein Zeichen mangelnden Durchblicks. Da hat Rezo wohl recht.
      Unterm Strich kann ich nur feststellen, dass es ein absolutes Unding ist, dass eine so unprofessionell durchgeführte Tat, dennoch zu zwei Toten und mehreren Verletzten geführt hat. Bei Tätern mit Kampferfahrung und professioneller Ausstattung wäre das weit schlimmer ausgegangen. Man denke ans Bataclan.
      Wenn hier jetzt nicht sofort die richtigen Schlüsse gezogen und echte Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, könnte da etwas einreißen, was nachher kaum noch in den Griff zu bekommen ist. Verbote von Computerspielen oder Überwachung von Gamern sind keine echten Gegenmaßnahmen, sondern unprofessioneller Bullshit zur Ablenkung von der eigenen Unfähigkeit. Dazu sage ich nur eins: Aufwachen! Die Lage ist ernst!

      Die Polizei braucht offenkundig bessere Ausrüstung und mehr Training und potentielle Opfer die Fähigkeit zur effektiven Gegenwehr.
      Wenn man das Video sieht, ist der eigentliche Schock dabei eigentlich der, wie einfach man das alles hätte stoppen können. Das hätte alles nicht sein müssen. Nein, es hätte nicht sein dürfen.

      P.S.: Als AFD Mitglied empfinde ich die Vorwürfe aus den Altparteien in unsere Richtung, wir wären in irgendeiner Art und Weise für diese Tat mitverantwortlich, als bodenlose Frechheit.
      Wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigt mit drei Fingern auf sich selbst.

      1. @Ralf Pöhling
        Auf die Idee bin ich ehrlich gesagt nicht gekommen, dass das Video einer derart stümperhaften Tat Trittbrettfahrer auf den Plan rufen könnte. Bedenken hatte ich bei dem Link eher wegen der nicht ganz jugendfreien Werbung. Wenn so ein Bullshit möglicherweise Nachahmer anzieht, dann ist es natürlich besser, das nicht zu verlinken bzw. den Link zu entfernen.
        Immerhin haben wir aber jetzt von Ihnen eine fachlich fundierte und ausführliche Kommentierung dessen, was da zu sehen ist. Vielen Dank!

      2. Guten Morgen,
        ich hab mir dank des eingestellten Link´s das Video angesehen.
        Anhand der wenigen in den ÖR Medien veröffentlichten Ausschnitte war schon zu erkennen
        daß entgegen der Aussage des Rechtsextremismus”experten” Olaf Sundermeyer im ZDF, der auch noch zum “Waffenexperten”mutierte es sich “glücklicherweise” um einen Dilettanten handelt.

        Zu dem schwachen “Auftritt” der Streifenpolizisten ist anzumerken das, ich rede hier von Berliner Verhältnissen, der normale Streifenpolizist nur 100 Schuss im Jahr abfeuert.
        Aus der Trainingswissenschaft weiß man das es ca. 1500 Wiederholungen braucht um einen Bewegungsablauf zu automatisieren.
        Dazu dürfen die Abstände zwischen den einzelnen Trainingseinheiten nicht all zu lang sein.
        So gesehen ist der von mir in meinem ersten Beitrag genannte Personengruppe weit besser ausgebildet und trainiert.
        Dazu ist der normale Streifenpolizist nicht taktisch geschult.
        In Berlin ist es den Polizisten verboten mit der Dienstwaffe auf eigene Kosten zu üben.

        Die Polizeiführung geht davon aus daß im Falle eines Terroranschlags es ca. 45 Min. braucht
        bis die Spezialkräfte vor Ort sind.
        So lange sollen die Streifenpolizisten, mit o.g. mangelnden Fähigkeiten Widerstand leiste.
        Bataclon/ Charly Hebdo wäre im günstigsten Fall so schlecht wie in Frankreich gelaufen.
        (Aussage eines Pol. Schiesstrainers)

        Betr. Zivilem First Responder kann man sagen daß wenn ein „Zuschauer“ anstatt einer Kamera
        eine Schusswaffe gehabt hätte, mit entsprechender Grundausbildung, viele Menschen noch leben könnten.
        Zwei Beispiele sind das Massaker in München und die öffenliche Hinrichtung des Polizisten in Paris, die aus sicherer Position gefilmt wurden.

      3. @ Schmied

        Ich hätte oben noch weit mehr ins Detail gehen können. Aus zwei Gründen habe ich dies nicht getan. Zum einen, weil man der AFD derzeit ja mal wieder vorwirft, wir würden zur Verrohung des politischen Diskurses beitragen. Spezielle Details zur Abwehr solcher Vorgänge dürften beim unbedarften Mitleser eher zu Entsetzen, als zum Erkenntnisgewinn führen. Dies wäre der Sache abträglich.
        Zum anderen bin ich nicht ins Detail gegangen, weil ich, die Logik sagt es einem sowieso, Anzeichen dafür sehe, dass hier und anderswo auch Leute mitlesen, die unsere Expertise zur Optimierung ihrer Vorgehensweise nutzen könnten. Wir kommunizieren auf offenen Kanälen. Sie verstehen, worauf ich hinaus will.
        Außerdem ist die Liveübertragung ins Netz bei den Tätern von Christchurch und Halle wohl auch deshalb erfolgt, um dadurch in gleichartig denkenden Kreisen eine gewisse Popularität zu erlangen. Denken Sie dabei an Billy the Kid & co., die in der damaligen Zeit im Wilden Westen durchaus im Volk einen gewissen Zuspruch hatten. Ich will es nicht heraufbeschwören, aber man sollte keine noch so abstruse Entwicklung ausschließen.

      4. @ Michael
        Dem kann man nur zustimmen. Unser Sicherheitsapparat ist, mit Ausnahme der Sondereinheiten, ein Schönwettersicherheitsapparat. Und die Sondereinheiten sind personell stark begrenzt und naturgemäß nie sofort an jedem Ort einsetzbar.
        “Der nette Schutzmann von nebenan” funktioniert wunderbar in einem funktionierenden gesellschaftlichen Biotop, wo sich die meisten Menschen von alleine vertragen und allenfalls dann über die Stränge schlagen, wenn sie ein Bier zu viel getrunken haben.
        Im Moment kann in Deutschland von einem funktionierenden gesellschaftlichen Biotop nicht mehr die Rede sein. Die eine Hälfte des politischen Spektrums möchte dass Deutschland verreckt, die andere möchte genau das (verständlicherweise) verhindern.
        Der unbedarfte Durchschnittsbürger, der diesen ganzen Zirkus nicht wirklich versteht, wird dazwischen zerrieben und so mancher gesellschaftliche Outsider dabei empfänglich für krude Ideen, die zum privat organisierten “Aktionismus” verleiten.
        Eine hochgefährliche Entwicklung, der man entschieden entgegenwirken muss.
        Harte Zeiten erfordern harte Gegenmaßnahmen. Geht alles, wenn man denn das Problem wirklich verstanden hat, der verblendeten Ideologie den Rücken kehrt und sich endlich dem wissenschaftlich fundierten Pragmatismus zuwendet.

  11. Guten Tag,
    ich kann Ihnen sagen daß in Berlin die Jüdische Gemeinde längst vorgesorgt hat.
    Es wäre durchaus möglich das bei ähnlicher Bedrohungslage der Täter nur einen Schritt
    in die Synagoge geschafft hätte bis er ausgeschaltet worden wäre.

    mfG

    1. @Michael
      Dann macht die jüdische Gemeinde – Gott sei Dank – alles richtig. Sie hat erkannt, dass der Staat nur eine gewisse Basissicherheit bieten kann, aber keinen „Vollkaskoschutz“. Im Fall eines plötzlichen Angriffs – und fast alle Angriffe sind plötzlich – ist der Bürger immer allein, die Polizei wird nie da sein. Diese Sicherheitslücke kann die Polizei auch niemals schließen. Sie kann nur vom Bürger selbst geschlossen werden und daher muss es rechtschaffenen Bürgern erlaubt sein, Waffen zu besitzen und diese als Ultima Ratio auch einzusetzen, wenn polizeiliche Hilfe nicht in Sicht ist. Wegen des Ultima-Ratio-Prinzips liegt auch keine Negierung des staatlichen Gewaltmonopols vor, wie so häufig von Waffengegnern fälschlicherweise behauptet wird.

      Die meisten Regierungen haben derzeit scharfe oder sehr scharfe Waffengesetze und nehmen es achselzuckend in Kauf, dass der rechtschaffene Bürger sich bei einem Angriff auf sein Eigentum, seine körperliche Unversehrtheit oder seine sexuelle Selbstbestimmung nicht wehren kann. Die Absicherung der eigenen Macht ist den meisten Regierungen heutzutage wichtiger als die Sicherheit ihrer Bürger.

      1. Der Rauch bei der Slam fire ist wohl einem schwefellosen Schwarzpulvereigenlaborat geschuldet. Da hat der Täter noch dazu, sinnlos, händisch entladen.
        Die Auszieher, und Austoßer, will er bei beiden MPs nicht eingebaut haben, was den Auswurf der beschossenen Hülse nicht unbedeutend erschwert.
        Für die 9X19 soll ein Chlorat/Zucker NC- Substitut benutzt worden sein, macht ne Menge Rückstände, es geht durchaus besser. Aber da medial mittlerweile behauptet wird der Täter hätte die Waffen seit 2015 besessen, ihm waren die Mängel überdies bekannt, er hat die nicht abgestellt. Einen, nicht benutzten Smith Carabine will er auch mitgeführt haben..
        Bei den Zündern, Initialladung und Verstärker hat er sich schon merh Mühe gemacht, das Selbstlaborat für die Wirkladungen dagegen war nahezu unbrauchbar.
        Sorgfältig bedacht wäre ein sehr gefährliches Arsenal dabei herum gekommen, insbesondere bei Verwendung der allfälligen Blitz-Knallsätze, warum er diesen Weg nicht nutzte ist so unerklärlich wie eine solche Aktion mit nicht funktionsfähigen Waffen zu starten.
        Im Prinzip hat er WaffG und SprengG komplett umgangen, war aber aus totaler Unfähigkeit wohl mehr sich selbst im Weg.

      2. @ Karl Müller

        Erklärt, warum seine selbstgebastelte MP so schnell den Geist aufgegeben hat und der eine Sprengsatz an der Tür wohl nicht ganz den gewünschten Zweck erfüllt hat.
        Ein Profi mit Kriegserfahrung, ich denke gerade an die vielen IS Heimkehrer, hätte diese Fehler wohl nicht begangen.

  12. @ Michael,
    Zeiten für SE bei KLE würde ich nicht aufführen, es sein denn die sind interpretationsfähig.
    Aufbauend auf der Amok-Lagen Schulungen sollten eigentlich jedes Streifenhörnchen mit MP, besser StGew, befähigt sein begrenzt einzuschreiten.
    Das die Lokalpolitik die Schießausbildung nicht nachhaltig betrieben hat lag sicher an den Fürsorgegedanken hinsichtlich der unbrauchbaren Stände! Genau so wie die vom Dienstherrn geforderte Zurückhaltung beim SWG…
    Das die Dienstwaffe nicht privat beübt wird liegt am mangelnden Vertrauen in die eigenen Kräfte und am Spargedanken zusammen, det ist halt Berlin. Konstellationen wo eine Generalstaatsanwältin eigentlich gegen sich selbst ermitteln müsste gibts nicht oft!
    Wenn Du Berliner bist, weißt doch selbst das “unschöne Bilder beim Einschreiten” unerwünscht sind…

  13. Moin Herr Pöhling,
    ja der Täter ist in Kenntnis seiner ziemlich untauglichen Mittel zur Tat geschritten, juristisch ist das ja egal, es zählt der untaugliche Versuch als Willensbekundung.
    Nur warum? Die Umsetzungen der USBV die man sieht sind allein der Zündkette geschuldet, die Ammonale “kommen”bei kleinen Durchmessern fast gar nicht und es sind Booster von ca. 20% des Ladungsgewichts erforderlich.
    Nun plärrt die PArteienlandschaft wieder nach Verschärfungen, obwohl der Täter mit einem Wasserrohr uns vollständig selbst gefertigter Munition schoss?

    1. @ Karl Müller

      Wie Sie oben schon beschrieben haben, WaffG und SprengG haben total versagt und schlicht nicht gegriffen. Als wären sie gar nicht existent. Also kann man beides theoretisch auch komplett kippen und erhält so ziemlich das gleiche Ergebnis.
      Ach nein, denn wenn WaffG und SprengG einfach entfallen würden, könnten sich auch verfassungstreue Normalbürger bewaffnen und radikalisierte Vollidioten und zugewanderte Terroristen von ihren Untaten selbst abhalten.
      Aber genau das ist in bestimmten Kreisen ja gar nicht gewünscht. Was wiederum auch erklärt, warum der Sicherheitsapparat über die letzten Jahre so massiv kastriert worden ist.
      Deutschland soll verrecken. Und alles, was dies verhindern könnte, wird von den staatsfeindlichen Chaoten, die den Bundestag in Jahrzehnten langsam unterwandert haben, durch organisierten Rechtsbruch ganz bewusst unterdrückt.

  14. Moin Herr Pöhling, wenn die Schutzwirkung der Norm nicht gegeben ist muss auch medial eindeutig thematisiert werden warum!
    Selbst gefertigte Waffen, Munition und Magazine lassen sich den grünen und dem Minister sehr wohl wirksam vorhalten.
    Genau so gehrt in die öffentliche Diskussion warum, wie und woran der Täter von Halle gescheitert ist.

    1. @ Karl Müller

      Wenn Sie als Kompetenz in kritischen Fragen wirklich etwas Sinnvolles und dabei auch noch überaus Fundiertes zu sagen haben und dies auch dann noch wirklich tun, werden Sie in Deutschland niemals (allenfalls einmal und dann nie wieder) auch nur einen einzigen Fuß in ein Fernsehstudio setzen. Insbesondere dann nicht, wenn die Konkurrenz mit im Studio sitzt.
      Denn wenn jemand mit bestechender Kompetenz Airplay bekommt und dabei die Konkurrenz total alt aussehen lässt, wird dies mit 100% Sicherheit früher oder später Auswirkungen auf die Machtverhältnisse in Deutschland nach sich ziehen. Und das will man ja nicht.

      Die Masse der Wähler ist nicht so dumm, dass sie Fachkompetenz nicht von inhaltsleerem Propagandagequatsche unterscheiden könnte. Das wissen auch die Etablierten.
      Ohne Internet hätte es die AFD deshalb niemals in den Bundestag geschafft. Und seitdem wir mit drin sind, geht dort das erste mal seit Jahrzehnten wieder richtig die Post ab und es wird wirklich fundamental und fundiert über Probleme gesprochen. Und das ist gut so.

      Das Waffenrecht, seine Auswirkungen und das dazu gehörige Thema Sicherheit sind ein sehr spezieller Themenkomplex, der in der Breite der politischen Klasse nicht verstanden wird.
      Man muss sich nur den beruflichen (falls überhaupt vorhanden) Background der meisten Spitzenpolitiker anschauen, die da Airplay bekommen. Da ist bisher niemand, der sich wirklich sinnvoll dazu äußern könnte. Außer einem: Hans-Georg Maaßen.
      Und was seine Äußerungen für einen Aufschrei nach sich gezogen haben, spricht Bände.
      Da wird der Mann in eine rechte Ecke gedrückt (in die er nie und nimmer hineingehört), weil er der amtierenden Spitzenpolitik ihre Fehler vorhält, was unweigerlich erfolgt, wenn man etwas Fundiertes zur aktuelle Lage sagt.

      Die Themen Waffen und Sicherheit sind natürlich nicht “rechts”, aber es sind Themen, wo die anderen nichts Gehaltvolles zu melden haben, weil viele von ihnen aus einem gut behüteten Umfeld stammen, wo man niemals wirklich mit lebensbedrohlichen Situationen und Problemlagen (und den dazu unweigerlich gehörigen unschönen Lösungsmöglichkeiten) in Berührung gekommen ist.
      Wenn das einzige “lebensbedrohliche” Problem mit dem man in seinem Leben wirklich jemals zu tun hatte, der “Diebstahl” der Kekse der kleinen Schwester durch den kleinen Bruder war, muss man sich nicht darüber wundern, dass in Deutschland kaum jemand eine offene Diskussion über die unterschiedlichen Auswirkungen von Munition, Sprengstoffen, etc. und der notwendigerweise gewalttätigen (Auf-)Lösung von Amok- bzw. Terrorlagen wünscht.
      Das ist schockierend, das ist erschreckend und deshalb will es keiner hören.
      Da greift man lieber auf den eigenen beschränkten Erfahrungshorizont zurück und versucht etwas als Lösung zu verkaufen, was man bei der eigenen Mutti gelernt hat, als sie dem Geschwisterchen zur Bestrafung für den “Keksdiebstahl” sein Spielzeug weggenommen hat.

      Im Moment gibt es nur zwei wirklich funktionierende Kanäle, auf denen man kritische Themen fundiert und mit Reichweite kommunizieren kann: Das Internet und die Parlamente.
      Und beide Kanäle nutzen wir gerade bis zum Kragen aus. Der erste Kanal lässt dabei mehr Spielraum für Überzeugungsarbeit (was ich hier tue), weil die Redezeit hier nicht begrenzt ist und man mehr in die Tiefe gehen kann. Der zweite Kanal eignet sich mehr für die “Lautstärke”, mit der ein Themenkomplex auf die Tagesordnung gebracht werden kann, was wir dann auch fleißig nutzen. Mit entsprechenden Reaktionen.

      Es lässt sich dabei feststellen, dass es den Deutschen die in der Breite den Diskurs bestimmen, immer noch zu gut geht. Menschen befassen sich mit unangenehmen Themen immer erst dann, wenn sie selbst davon betroffen sind. Aber das wird sich in Deutschland in naher Zukunft ändern, denn die Lage wird auch bei uns jetzt kritisch.
      Ich sage es direkt: Je mehr Tote auf der Straße liegen, desto mehr wird Kompetenz in der öffentlichen Diskussion die Inkompetenz vertreiben. Zwangsläufig.
      Allerdings wird die Anzahl an Kollateralschäden dann bereits unnötig in die Höhe geschossen sein. Die meisten Menschen merken eben erst dann, dass eine Herdplatte heiß ist, wenn sie selbst drauf gefasst haben und die Brandblasen an den eigenen Fingern nicht mehr wegzudiskutieren sind.

      Wenn ich auf die derzeitige Zuspitzung der Entwicklung in Nahost mit ihren Rückwirkungen auf unser eigenes Land schaue, stelle ich fest: Uns läuft die Zeit weg.
      Ich hoffe inständig, dass die Vorbereitungen hinter der Kulissen Fortschritte machen.
      Eine zweite Flüchtlingswelle wie 2015, sowie eine Eskalation zwischen Türken und Kurden auf unseren Straßen, garniert mit einer satten Ladung IS Heimkehrern, wird die öffentliche Ordnung in Deutschland sonst unweigerlich in die Knie zwingen.
      Und dann erfolgt die Mobilmachung und das Unheil nimmt seinen Lauf. Was sich hier entwickelt hat und welche potentiellen Folgen das zwangsläufig nach sich ziehen muss, hat bisher kaum jemand wirklich verstanden.
      Anstatt dessen fabulieren irgendwelche Sekten vom Weltuntergang durch CO² und wollen neue “Götter” installieren. In der Zeit vorm ersten Weltkrieg war es durchaus ähnlich.
      Ich frage mich, ob diese Weltuntergangspanik durch einen angeblich menschgemachten Klimawandel so eine Art Vorahnung ist, dass etwas Schlimmes bevorsteht und nur der Fokus nicht stimmt. Viele Tierarten bemerken bereits Tage vor einem Vulkanausbruch, dass dieser ansteht, verhalten sich auffällig und flüchten. Ist bei Menschen vielleicht genauso.

      Abschließend lässt sich eins feststellen: Das Thema Waffenrecht wird bei uns bald zu einem existenziellen Thema werden, von dem letztlich abhängen wird, ob die Deutschen ihr eigenes Land behalten oder selbst zu Flüchtlingen werden. Und je schneller wir dieses Thema offen, ehrlich und pragmatisch diskutieren, desto eher wird ersteres und nicht letzteres der Fall sein.

      1. Wieder einmal ein sehr guter Kommentar von Ihnen. Ich bin gespannt, wann die Bürger den Ernst der Lage begreifen. Man bekam auf dem Gopro-Video des Halle-Angreifers die unfassbare Realitätsferne der hiesigen Bevölkerung vorgeführt, und zwar anhand der Frau, die er erschossen hat. Einen Bewaffneten in dieser Situation zur Rede zu stellen, das ist definitiv Selbstmord. Aber auch im Bataclan sollen sich ähnliche Szenen zugetragen haben (ich habe bereits berichtet), die zeigten, dass auch viele Franzosen nicht mehr geerdet sind.

      2. @ Schmied

        Danke. Und genau das ist es. Habe ich im Dienst selbst schon erlebt. Die Menschen erkennen die Gefahr nicht. Sie denken, es handele sich um einen dummen Scherz, die versteckte Kamera oder irgendeinen Filmdreh. Und selbst wenn sie die Gefahr einigermaßen richtig einschätzen, ist die Reaktion dennoch oftmals völlig unpassend, weil sich aus ihrem eigenen (bisher friedlichen) Lebenshorizont keine passenden Lösungsansätze ergeben.
        Man kann nicht alles mit freundlichen Worten oder Geld lösen. Wenn das Gegenüber in eindeutiger Tötungsabsicht handelt, ist es vorbei mit den gewaltfreien Ansätzen.

  15. Moin SvK, Her Pöhling,
    natürlich kommentiere ich hier damit das inhaltlich verbreitet wird. Die begleitenden Medienmärchen sowie die Erzählungen der ParteienkasperInnen geht mir tierisch uff de Sack.
    Das wird je nach Haushaltsmitteln noch die eine oder andere Publikation mit Fachkollegen aus Europa zeitigen. Das Geschwätz im Narrenkäfig des Parteienfunks werde ich mir sicher nicht antun.

    SvK, es st richtig die Passanten ahben bis zur Schussabgabe gar nicht erkannt was da passiert. Die Geschädigte wäre nah genug dran gewesen massiv einzuschreiten, so hat die Fehleinschätzung und Passivhaltung si das Leben gekostet, wobei natürlich der Täter verantwortlich war.

  16. Übrigens, so funktioniert das Ding, wenn man nicht aus Blödheit Bestandteile weg lässt:

    100% selbst aus allgemein zugänglichen Teilen erstellt, die Munition eben auch. Ich frage mich ernsthaft was verwirrte Politiker hier verbieten wollen.

    1. Mein Gott… Die “Hitlersäge” im Handtaschenformat.
      Klingt nach deutlich über 1000 Schuss pro Minute. Ähnlich wie die ursprüngliche Version des MG 42. Hat anscheinend einen sehr leichten Verschluss.
      Was einer oder mehrere Attentäter damit anrichten können, dürfte klar sein.

      Und dass so etwas in Heimarbeit nicht sonderlich schwer herzustellen ist, erklärt sich auch auf anderem Wege: Auch professionell hergestellte Maschinenpistolen sind bzw. waren, mit Ausnahme von Exoten wie der aus dem vollen gefrästen Ur-Thompson, zumeist sehr einfach in der Herstellung: Billiges Stanzblech, zusammengeschweißte Teile, zuschießender Masseverschluss ohne Verriegelung, feststehender Schlagbolzen, etc.. Im Krieg zählt jeder Cent.

      Wenn man sich die Luty Version im obigen Video anschaut, ist der qualitative Unterschied in der Verarbeitung zu professionellen Kriegswaffen aus dem Zweiten Weltkrieg, wie etwa der MP 40 oder der amerikanischen Grease Gun, eigentlich kaum bis gar nicht vorhanden.
      Die kommen optisch genauso rustikal daher, sind aber nicht minder tödlich, wie moderne Kriegswaffen. Die Optik ist hier zweitrangig.

      Wenn man das mit Gesetzen regulieren wollte, müsste man Baumärkte verbieten.
      Beim Waffengesetz die Schrauben anzuziehen, geht an der Realität vollkommen vorbei.

  17. Moin Allerseits, es gibt übrigens auch in diesem Manifest einige Auffälligkeiten:

    Was waffentechnisch anFunktionselementen fehlt erschließt sich wenn man die Pläne zur linken Seite vom Verschlussgehäuse des Luty-Orginals mit dem Design der Tatmittel vergleicht. Muss man halt auf veröffentliche Bilder der linken Seite der Tatmittel warten.

    Im Manifest ist auf Seite 1 eine Metallluty mit Holzschaft nur von Rechts abgebildet, die Abbildung der “Plastik Luty” (Seite 4) wirkt spiegelverkehrt.
    Das eigentliche Luty-Design hat den Spannhebel in der, in Schussrichtung gesehen, rechten oberen Kannte des 4-Kantprofils, also steht der Griff 45° aus dem Verschluss. Die zugehörige Ausfräsung ist entsprechend längs des Gehäuses geführt

    Das abgebildete “Plastik”-Exemplar in der Mitte der Seitenfläche.Dazu scheint der Abstand vom Rohr zum Verschlusskopf etwas groß, eigentlich sollte der Verschlusskopf fast anliegen.

    Im Manifest sind beide Lutys so abgebildet das nicht erkennbar wird, ob alle wesentlichen Teile verbaut sind, der Verschlussabstand korrekt ist und der Verschlusskopf in funktionsfähiger Form vorliegt.

    Warum ist das eigentlich so?

    1. @ Karl Müller

      Der Täter hat offenkundig so einiges am Design verändert. Das original Luty Design hat ja auch keinen Kolben. Gleiches gilt für die angeschraubte Taschenlampe am Lauf, die keinen wirklichen Zweck erfüllt, wenn man das Attentat bei Tageslicht begeht. Die Waffe wird dadurch nur schwerer. Vielleicht sollte es “cooler” oder professioneller aussehen. Was bei einem Livestream mit Zuschauern natürlich relevant sein könnte.
      So langsam bekomme ich den Eindruck, dass da ein totaler Looser, dessen Weltbild sich primär aus Internetblasen speist, vor seiner eigenen Community den “Helden” spielen wollte.
      Sieht für mich derzeit nicht nach “klassisch” rechtsradikalem Hintergrund aus, sondern nach etwas neuem. Tarrant hat bereits nicht ins klassische Bild gepasst. Der Kerl aus EL Paso auch nicht. Wenn überhaupt, dann riecht es eher nach Anders Breivik und nicht nach NSDAP.
      Also eher nach radikalisiertem Einzeltäter ohne funktionierendes soziales Umfeld, der durch politischen Entwicklungen der letzten Jahre auf der Strecke geblieben ist.

      1. Hallo Herr Pöhling, da haben Sie bewusst oder unbewusst, ein sehr wichtiges Detail herausgearbeitet. Da war ein totalerLooser am Werk, der sicher vom begrenzten Denken einer “Filterblase” determiniert war. Bliebe nur zu prüfen, ob das alles auch auf seinem Mist egwchsen ist, oder ob ihn jemand motiviert hat. Solch Persönlichkeiten sind durchaus anfällig für geschickte Ansprache und “Verständnis”. Jede Sekte lebt davon. Daist die Art des angeblichen Rechtfertigungsgrundes wahrscheinlich sekundär, also gleich ob rechts, links, “religiös”, möglicherweise reicht da auch Winie Pooh aus..

      2. @ Karl Müller
        Das ist eine überaus interessante Frage. Einfache Naturen lassen sich üblicherweise einfach steuern. Was immer dann genutzt wird, wenn sich jemand anderes nicht selbst die Hände schmutzig machen will. Klingt nach Verschwörungstheorie, ist aber keine. Entsprechender Zuspruch oder entsprechender Zufluss an Geld, bringt so manchen dazu Dinge zu tun, die er ohne entsprechende Zuwendung niemals tun würde.

  18. Ja mir fiel gleich der naive unter Druck gesetzte Herr Schmücker ein. Der K war auch so ein Zeitgenosse.
    Ich bin schon neugierige wie die politisch Verantwortlichen diese ganzen technischen Unterlassungen erklären werden. Und dann ist da natürlich noch das nächste Problem was die Wirkungseinschätzung der USBV angeht. Werden die rekonstruiert vergessen leider all zu viele Kollegen zu schauen, oder dürfen wegen Arbeitsschutz nicht, wie die Originale tatsächlich aufgebaut und zusammengesetzt sind. Bestenfalls gibt es Röntgenbilder. Und was dann als “Rekonstruktion” gebaut wird reflektiert das Wissen des damit befassten Fachpersonals, es spiegelt in der Regel nicht das technische Vermögen des Täters wieder. Wird als in jedem Fall irgendwie funktionieren…Daraus entstehen bei Gericht schnell völlig unrealistische Eindrücke.

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