#Österreich: Vergleich der Waffengesetze mit den USA

Dieser Artikel vergleicht sehr treffend die amerikanischen und österreichischen Verhältnisse beim Waffenerwerb.

Im aktuellen Artikel der österreichischen NZZ beschreibt Redakteur Wolfgang Rössler jedoch den feinen Unterschied zwischen österreichischem und amerikanischen Waffengesetz, vor allem beim Erwerb aber auch beim Umgang mit den unterschiedlichen Gesetzgebungen:
https://nzz.at

Ähnlich wie in Österreich ist es auch in Deutschland: Hier muss man in der Regel 12-14 Monate auf die erste legale Waffe warten und wird dabei ständig von den anderen Vereinsmitgliedern beim monatlichen Training beobachtet. Auch muss man weitere 3 Jahre mindestens zwölf Mal pro Jahr schießen gehen (weitere Beobachtungen), ansonsten ist man seinen Besitz wieder los. Die Selbstkontrolle der Gesellschaft – hier durch den Verein – wird eingefordert (und in manchen Fällen leider auch übererfüllt).

8 Replies to “#Österreich: Vergleich der Waffengesetze mit den USA”

  1. NZZ Artikel = Unsinn.

    Politische Korrektheit hat dieses Attentat ermöglicht.

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    Zitat aus dem Artikel :

    …………….Selbstverteidigung gilt als Grundrecht, daher dürfen Waffen auch in der Öffentlichkeit getragen werden. Auch von Menschen, die bewiesen haben, dass sie sich nicht an die Regeln der Gemeinschaft halten.

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    Der Artikel der NZZ beinhaltet die üblichen groben Ungenauigkeiten die man leider immer in so gut wie allen Artikeln hierzulande findet. Das obige Zitat ist eines davon.

    Gerade in den USA werden die Rechte eines Bürgers extrem eingeschränkt, wenn er zeigt das er mit seinen Freiheiten nicht umzugehen weiss.

    Die US-Staaten gewähren dem Bürger in vielen Dingen sehr viel Freiheit, aber sie erwarten auch das der Bürger damit umzugehen weiss.

    Ich kenne einen US-Bürger der wegen Trunkenheit am Steuer gebüsst wurde. Es gab ein kurzes Anhörungs-Verfahren, in dessen Verlauf ihm eine bedingte Busse und als Auflage auch jeder Umgang mit Waffen verboten wurde.
    Das heisst, ……er darf nicht in einen Waffenladen, nicht an eine Waffenbörse, ja nicht mal eine Waffe anfassen.
    Natürlich ist das kaum zu überwachen, sollte er aber erwischt oder denunziert werden, droht ihm eine saftige Straffe die einige Monate Haft bedeuten dürfte.
    Ich fragte ihn mal ober er mir nicht eine ZF Montage bestellen könne die man hier nicht bekommt, er musste ablehnen ……den das würde vor dem Gesetz auf einen Umgang mit Waffen hindeuten und der ist ihm je eben untersagt.

    Die USA sind oft sehr freiheitlich was Waffen angeht, aber eben auch sehr rigoros gegenüber jedem der diese Freiheiten nicht verantwortungsvoll zu nutzen weiss.

    Zudem gibt es dort immer noch so viele Waffengesetze wie Bundestaaten ……die sich zudem erheblich unterscheiden. Beispiel Arizona sehr liberal / Kalifornien sehr Restriktiv.

    Der Vollautomatenbesitz wird von der US-Regierung geregelt und der illegale Besitz bedeutet 15 Jahre Haft.

    Natürlich ist im Fall Mateen etwas schiefgelaufen, aber politische Korrektheit dürfte da wohl die Ursache gewesen sein.
    Man müsste eigentlich jedem Muslim in den USA generell jeden Umgang mit Waffen verunmöglichen, ja auch jedem Konvertiten, Sympathisanten usw.
    Aber es wäre nur um den Preis einer 2-Klassengesellschaft zu haben, dessen bin ich mir bewusst.

    Jedoch ist der Staat nicht in der Lage das verantwortungsvoll zu handhaben. Machen wir uns nichts vor, das würde die Türe zu einem „Orwellschen“ Staat öffnen.

    Es bleibt nur das was Trumph andachte als er von Muslimen sprach……….. oder der US-Bürger der sich immer und jederzeit zu wehren weiss und die Mittel dazu hat.

  2. Der Artikel in der nzz ist Quatsch. Auch in Florida wäre der Attentäter nicht legal an die Waffe gekommen, wenn man das bestehende System auch angewandt hätte. Arbeitskollegen haben immer wieder ihre „Erfahrungen“ mit dem Mann geschildert und ernsthafte Bedenken geäußert. Man hatte jedoch Angst, etwas zu unternehmen, weil er Moslem war. Die politische Korrektheit hat in Orlando mitgeschossen. Wenn der Typ ein weißer Redneck gewesen wäre, hätte niemand Angst gehabt, als Rassist dazustehen und seine Arbeitgeber hätten die Meldungen der Mitarbeiter den Behörden ünergeben. Aber so sind wir halt mal dank der linken Spinner geworden: wir lassen uns eher erschießen, als dass wir uns Rassisten nennen lassen. Nicht die Waffengesetze in Florida sind hier schuld, sondern der Islam und die politische Korrektheit.

  3. So, so Johannes B.
    Zitat:
    „Ich halte die „Selbstkontrolle der Gesellschaft“ für sehr effektiv und fundiert.“

    Du findest es also voll in Ordnung wenn meine hysterische Nachbarin 110 anruft wenn ich mit dem Akkuschrauber durch meinen Garten schlender und das SEK mein Haus stürmt. Ich wegen „Gefahr in Verzug“ erstmal in U-Haft komme, und deswegen beruflich und Gesellschaftlich ins Nirwana geschickt werde ?
    Mein lieber Johannes B., es soll bald einen Flug zum Mars geben, dorthin kannst Du deine verquerte Ideologie
    gerne mitnehmen…..Du U-Boot !

  4. Bitte klärt mich auf, aber ich dachte bisher, dass in Österreich Waffen der Kat C/D frei ab 18 wären mit 3 Tagen Abkühlphase (mit WBK sofortige Mitnahme möglich) und nur für Waffen der Kategorie B mehr (Sachkunde, Bedürfnis, MPU,Zuverlässigkeit, Strafregisterauszug) verlangt wird.

    Dass die Ausstellung der WBK ggf maximal 6 Monate dauern soll (Säumnisklage danach möglich), war mein letzter Kenntnisstand.

    Auch war ich verwundert, dass die Behörden in den USA keinen großen Wert legen, wer was bekommt. Immerhin wird ja das FBI gefragt (Alkoholmissbrauch, Verurteilung mit erfolgter oder angedrohter Gewalt, Verurteilung bei anderen Sachen, psychischen Krankheiten etc.) und wenn was auftaucht, wird ein „nope“ zurückgeschickt.

    Dann dachte ich, der Täter im Vorarlberg hätte zwei Zastava M92 mit 30-Schuss-Magazinen gehabt. Und laut Wiki wären zudem „nur“ 75er Trommel, keine 72er, außer es gibt wo anders noch passende 72er, aber davon hab ich auch nichts in der Presse gelesen.

    Man kann das jetzt als Kleinigkeit abtun, aber für mich sinkt gerade die Glaubwürdigkeit des NZZ.at-Artikels, gerade weil ich noch keine Quelle gefunden habe die sagt, dass Sitora Yusufiy ANZEIGE erstattet hatte, sondern maximal ihre Sachen von den Cops hatte abholen lassen, aber nicht mehr.

    Dann natürlich fehlt, dass er extrem überprüft war wegen seiner Arbeit (Colion Noir sagte das in nem Video; er wurde nebenbei von FBI als Angeber abgestempelt).

    Wäre nett, wenn mir jemand aufzeigt, falls ich falsch liege.

    1. Nachtrag:
      Und natürlich war es kein AR-15 (Armalite und nicht Assault..), sondern ein Sig MCX (natürlich ein Piston-System mit kurzem Weg und ohne dass das Gas direkt aufn Verschluss wirkt), aber das macht den Artikel natürlich auch nicht glaubwürdiger.

      Sind halt die kleinen oder größeren Details, die die Glaubwürdigkeit des Artikels beeinflussen.

      Achja, das Video von Colion Noir und die entsprechenden deutschen Untertitel (das mit „hello hydra“ kann man entweder bestätigen oder erklären oder ich hab mich nur verhört bei 02:27):
      Video: https://www.youtube.com/watch?v=_PFc_2z0buo
      Untertitel zum Runterladen: https://1drv.ms/u/s!ApbhLTHGiDryxHlkkUr1BMHAN-b0

      Untertitel, freie Verwendung, bla.

      Sehr interessant is halt, dass er – wie ich das verstanden habe – auch ne MPU durch seinen Job machen musste, jährlich dadurch überprüft wurde und so weiter… Und was is dann bitte weniger streng als in Österreich? Na?

  5. Das sehe ich nicht ganz so. Die Aussage mit dem guten Leumund fuehrt letztendlich immer in eine Grenz- und damit in eine Einzelfalldiskussion. Ich halte die „Selbstkontrolle der Gesellschaft“ fuer sehr effektiv und fundiert. Eine Waffe ist nun mal kein Ersatz fuer fehlendes Selbstwertgefuehl.
    Die Diskussion um Voll- oder Halbautomaten eruebrigt sich meiner Meinung auch, da Vollautomaten zumindest in D in den zugelassenen Einsatzgebieten (Jaegerei, Sport) keinen Sinn machen. Die USA haben, wie an anderen Orten mehrfach diksutiert, hoechst unterschiedliche Waffengesetze (von gaaanz scharf bis zum gaanz lasch) – das sieht in Europa schon grundsaetzlich ganz anders aus: hier gibt es nur noch scharfe Waffengesetze und sehr scharfe Waffengesetze.
    Ich glaube, der Basis-Gedanke des Artikels stellt jedoch auf die Wirksamkeit von Ge- und Verboten ab. Es wird ganz deutlich gezeigt, das zu einem Verbot immer auch eine gewisse Akzeptanz der Bevoelkerung sowie die Moeglichkeit der Durchsetzung gehoert. Doch wie uns immer wieder vorgefuehrt wird, haben unsere „Politiker“ diesen Grundsatz aber leider noch immer nicht verstanden.

    1. Du hast zwar recht, Vollautomaten sind sowohl für die Jagd als auch einen Großteil des Sportes sinnlos, kedoch möchte unsereins als Sammler auch mal eine MP40 in den Händen halten, die nicht wie ein vergewaltigtes Stück Altmetall aussieht.

  6. „Die Selbstkontrolle der Gesellschaft – hier durch den Verein – wird eingefordert (und in manchen Fällen leider auch übererfüllt).“

    Neudeutsch : Vorrauseilender Gehorsam. Altdeutsch : Denunziantentum !

    die Letzten beißen die Hund…..

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