Redaktionsmitglied zur Bundestagswahl 2013

Partner der German Rifle Association

Liebe Legalwaffenbesitzer, liebe Freunde,

am 22. September 2013 ist Bundestagswahl. Ein Ereignis, welches abermals die Zukunft für uns als Legalwaffenbesitzer maßgeblich bestimmen wird. EIGENTLICH, und das bedeutet Liberalität in einer Demokratie, sollte sich in Deutschland niemand Gedanken über ein Hobby oder die Ausübung seines Sportes machen müssen. EIGENTLICH! Leider und das wissen wir alle, ist dies in Deutschland anders. Allem vorweg stehen die Parteien das Bündnis 90 / Die Grünen und die Linken, die uns unseren Sport oder unser Hobby verbieten wollen. Nicht zuletzt würden durch ein Verbot des legalen Waffenbesitzes auch Berufe wie der Büchsenmacher oder der Handel stark geschädigt werden.

Die Wahlbausteine des DJV z.B. zeigen dem Legalwaffenbesitzer die grundlegenden Positionen der Parteien zum Waffenrecht auf. (Einen Einblick in die Zusammenfassung finden Sie unter:https://www.facebook.com/photo.phpfbid=520237268047178&set=a.382214751849431.88943.369410553129851&type=1&theater) Wichtig ist nun, welcher Partei Sie am 22. September Ihre Stimme geben. Und dazu möchte Christian George, Redaktionsmitglied der German Rifle Association, gerne ein paar Worte an Sie richten:

Die Wahlentscheidung des Autors dieses Artikels ist bereits gefallen:

Ich, und das sage ich ganz offen, ich entscheide mich für eine Schwarz / Gelbe Regierung, ich wähle CDU/CSU und die FDP.

Obwohl ich in dieser Kombination die größte Zukunft für den legalen Waffenbesitz sehe, habe ich mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Denn niemand sollte die persönliche Wahlentscheidung von einem Hobby abhängig machen. Dazu gibt es meiner Ansicht nach wichtigere Themen in der Innen- und Außenpolitik, die man bei einer Wahlentscheidung berücksichtigen sollte. Aber welche Alternativen habe ich denn? Ich hätte die SPD wählen können, sicherlich. Die aktuellen Ansätze zum Waffenrecht gefallen mir mittlerweile auch ganz gut. Aber wer sich für Rot entscheidet, der wählt automatisch auch Grün. Ganz egal wem man seine Zweitstimme gibt. Die Koalitionsbereitschaft zwischen Rot und Grün ist ungebrochen und so sicher wie das Amen in der Kirche. Für mich das K.O. Kriterium für die Erststimme SPD.

Linksorientierte Parteien wie die Linken sind für mich genau wie rechtsorientierte Parteien wie die Republikaner oder die NPD z.B., zu extrem in ihren Einstellungen. Wobei man dazu sagen muss, dass sich die genannten Parteien weiter nicht vergleichen lassen. Zudem: die eigene Stimme an die NPD oder die Republikaner zu geben, das wäre ein Verbrechen an sich.

Auch mit den Piraten kann ich mich persönlich nicht identifizieren. Eine Basisdemokratie – und das ist meine ganz persönliche Meinung – funktioniert einfach nicht.

Bliebe zu guter Letzt die Partei, die in der letzten Zeit von sich Reden gemacht hat. Die Alternative für Deutschland oder kurz AfD. Der Gedanke an die wiederkehrende Deutsche Mark oder den EU Austritt zaubert auch mir kurzerhand ein Lächeln ins Gesicht. Zugegeben. Aber wieso sollte ich eine Partei wählen, die nur eine Agenda vorweisen kann und keine Ansätze zum Thema Innen- und Außenpolitik hat? Und warum sollte ich meine Stimme an eine Partei verschenken, die vermutlich nicht mal die 5%-Hürde überwindet? Und selbst wenn sie dies schaffen würde: was könnte sie im Bundestag ausrichten? Warum sollte ich so eine Partei wählen? Richtig, ich kann eine solche Partei nicht wählen.

Ich möchte Sie um zwei Dinge bitten:

  1. Ihre Stimme am 22. September abzugeben. Gehen Sie zur Wahl! Denn Nichtwählen würde im Zweifel eine Stärkung einer Rot/Grünen Koalition bedeuten. Beantragen Sie Briefwahl wenn Sie selber nicht zur Wahlurne gehen können oder wollen. Dies kostet sie nicht einmal Porto. Informieren Sie sich in Ihrem Wahlkreis (Bürgerbüro, Rathaus) wie Sie die Briefwahl beantragen können. In Düsseldorf geht dies einfach online, per Mausklick.
  2. WÄHLEN SIE MIT BEDACHT die Partei, die Ihre Ansichten am besten vertritt.

Christian George, Redaktionsteam GRA

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