#Fakten: Bundeslagebild Waffenkriminalität 2015 (veröffentlicht 2016 durch das BKA)

Partner der German Rifle Association

Und jährlich grüßt das Murmeltier: Auch dieses Jahr bestätigt das Bundeslagebild Waffenkriminalität des BKA einen stetigen Trend – Delikte mit Schusswaffenbeteiligung sinken seit Jahren, genau wie Verstöße gegen das Waffengesetz. Interessant ist das, weil es in Deutschland inzwischen einen weiteren Trend gibt: Die Anzahl der legal besessenen Schusswaffen steigt.

Die Theorie der Waffengegner „mehr Waffen = mehr Opfer“ ist bereits seit langer Zeit widerlegt. Trotzdem diskutieren wir noch über Einschränkungen beim Waffenrecht, anstatt über eine Liberalisierung. Es ist lächerlich.

Sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch in der Langzeitbetrachtung waren die in der PKS erfassten Straftaten gegen das Waffen- und das Kriegswaffenkontrollgesetz und die Straftaten unter Verwendung von Schusswaffen in Deutschland rückläufig.

Hier könnt ihr euch das Bundeslagebild Waffenkriminalität 2015 herunterladen:
https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Waffenkriminalitaet/waffenkriminalitaetBundeslagebild2015.html

Kurze URL zu dieser Seite: https://german-rifle-association.de/yQVED

13 Gedanken zu “#Fakten: Bundeslagebild Waffenkriminalität 2015 (veröffentlicht 2016 durch das BKA)

  1. Ich glaube ich gebe es langsam auf!
    Ich weis auch nicht wer, warum oder was dahinter steckt.

    Ich als aktiver reservist mit wirklichen kriegswaffen, hinter deckung, auf mannscheiben, auf plötzlich auftauchende ziele und mit (laut neuster bw schiessausbildung) „feuer nach eigenem ermessen“ ausgebildet werde.
    Ich aber ohne uniform, als zivilist und sportschützen in unserer rag plötzlich, gegen alle vernünftigen und belegbaren ausagen wie auch diese vom bka, ich als höchst gefährlicher und stark amok- oder sonstwas durchgeknallter waffennarr hingestellt werde, der dringend entwaffnet gehört.

    Ich gebe es auf zu verstehen….

    1. Das geht mir genau so, obwohl ich nicht mal Sportschütze bin und „nur beruflich“ eben auch mit Schusswaffen zu tun habe. In Uniform Weichziele bis 1600m bekämpfen ist ok, ohne ist das Lochen von Ringscheiben schon sehr supekt..
      Land der Bekloppten!

      Wobei die Frage nach Sinn und Zweck sich doch zumindest allgemein aus dem politischen Vorgehen erschließt: Legalwaffenbesitz teuer und machen und medial als „unmoralisch“ brandmarken…

      Wobei aber auch den gun grabbern in den Parteien eigentlich die Daten vorliegen sollten, wodurch sie primär gefährdet sind. „Sportschützen“ zählen dazu nun wirklich nicht.

  2. Bitte schreibe das mal den Unionsabgeordneten im EU-Parlament. Ich habe denen was Ähnliches geschrieben und Feedback bekommen. Je mehr schreiben, dedto mehr dämmert es denen, dass die ihren Kurs korrigieren müssen, sonst wird halt Dunkelblau gewählt, weil die Sportschützen nicht mehr weiter wissen.

    1. Auch hier glaube ich daran das „die“ es schon wissen.
      Nur es ihnen, aus was für einen grund auch immer, vollkommen egal ist.

      Aber, die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
      Wird also in angriff genommen.

      P.S.: Wenn wir unsere sportgeräte „abgeben“ müssen werde ich mir gut überlegen ob ich jemals wieder freiwillig dienstlich werde.

      Ich gelobe, der bundesrepublik deutschland treu zu dienen, und das recht und die freiheit, tapfer zu verteidigen.

  3. Könntet ihr bitte noch einen Link posten, aus dem hervorgeht, daß der Waffenbesitz, wie oben im Beitrag geschrieben, in den letzten Jahren kontinuierlich anstieg? Als Argumentationshilfe. Bitte aber was hoch offizielles. :)

      1. Vielen Dank. Genau sowas hatte ich gesucht.
        Hab mir heute mal beim DJV Luft gemacht, wegen denen ihrer Friede-Freude-Eierkuchen-Masche zum Thema EU-Verschärfungen und den neuen Aufbewahrungsquatsch von de Misere, was bei denen wohl noch gar nich angekommen zu sein scheint. Die aktuelle BKA-Statistik hat da gut rein gepasst.

        Demnächst ist meine Bundestagsabgeordnete wieder dran.

  4. „Im Berichtsjahr 2015 wurden 470 Waffen an Tatorten
    im Zusammenhang mit Straftaten nach dem StGB
    sichergestellt.
    In 72,4 % der Fälle handelte es sich um erlaubnisfreie
    Gas-, Alarm- und Luftdruckwaffen. Der Anteil der
    erlaubnispflichtigen Schusswaffen betrug 27,6 %.
    Von den sichergestellten Waffen befanden sich 4,9 % in
    legalem Besitz.“
    was heißt das? Die Waffen wurden doch nur „zufällig“ mit gefunden, oder? StGB können auch Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung, Betrug, Diebstahl usw. sein. Es wird doch auch nicht erfasst bei wie vielen Ermittlungen die Beschuldigten ein Haustier hatten. Wie hoch ist die Anzahl der legalen FEUERwaffen wirklich mit denen Straftaten verübt wurden?

  5. Und im Fazit werden die Bemühungen der EU gelobt, den rechtschaffenen Bürger .. äääähhhh … die Terroristen zu bekämpfen, indem man den legalen Waffenbesitz möglichst vollständig unterbindet. [brech]

  6. @Steffen:
    Du sprichst mir aus der Seele. Ich war 6 Jahre Soldat und bin seit 20 Jahren Reserveoffizier, war u.a. 6 Monate bei ISAF. Ich komme auch nicht klar mit dem Widerspruch: Als Soldat zuverlässig genug, mit Kriegswaffen das Deutsche Volk zu verteidigen und als Sportschütze als Gefahr für die Bevölkerung hingestellt zu werden. Da vergeht mir auch langsam die Lust am freiwilligen Dienen…

  7. 1988 bei der Bundeswehr mit 18 Jahren an leichter leistungsgesteigerter Panzerfaust, G3, UZI, Handflammpatrone, P1/P38, Handgranaten, Milan, MG 3, Illum, 200 Gramm Sprengladungen usw. ausgebildet worden.
    Ohne Probleme!
    Mit 47 Jahren traut man dir nicht mehr zu ´n KK- Repetierer zu Hause zu haben!
    Krankes Deutschland! Krankes Europa!

  8. Wie sagte noch John Rambo?!:

    „Bei der Army, da hatte ich die Verantwortung für 1 Million Dollar Ausrüstung!
    Dort bin ich Panzer gefahren! Und hier im Zivilleben, da bekomme ich noch nicht einmal ´n Job als Parkwächter!“

    Vertrauen Deutsche, noch Deutschen?!

    Eine eventuelle Entwicklung, die zum Denken anregt!

Kommentar verfassen