Communitiy gegen Fake News

Partner der German Rifle Association

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Innerhalb von vier Stunden wurde die Daily Mail mit Kommentaren bombardiert, besuchten fast 150.000 Leute einen YT-Clip und zeichneten über 3000 Menschen eine Petition: gegen die Abmahnung von Youtube an Slingshot-Channel Betreiben Jörg Sprave. Deutsche und Briten gehen vereint gegen Fakenews vor.

Vor vier Stunden teilte Marc Schieferdecker das heutige Video vom Slingshot-Channel, der über 1,5 Millionen Abonnenten hat. Jörg Sprave erklärt dort, dass er gestern um 8:00 früh von zwei britischen Reportern der Daily Mail besucht wurde. Diese wollten mehr über sein Video erfahren, in dem er eine “Schutzweste” testete. Jörg hatte vor 6 Monaten in seinem Clip nachgewiesen, dass die 67 Euro Schutzweste das Wort “Schutz” nicht verdient. Selbst Messer gehen durch die Aluminiumplatte durch. Dieses Video wurde mit falschen Anschuldigungen gemeldet, Youtube sperrte es und gab Jörg einen Strike (Abmahnung). Wer drei solcher Strikes erhält, dessen Kanal wird geschlossen. Jörg bittet in dem Video das erste Mal um ein Like beim Video, einen Kommentar bei der Daily Mail und einem Like auf seiner Facebook-Seite.

Gestern abend erschien der Artikel bei der Daily Mail mit dieser Schlagzeile:

Googles Blutgeld: Web-Riese kassiert mit einem abscheulichen 7-Minuten-Video – dies zeigt wie ein “Messer-Experte” eine Stichweste durchdringt, wie die, die vom ermordeten Westminster PC getragen wurde.

  • Deutscher Waffenexperte lud ein “krankes Wie-steche-ich ab” Video bei YouTube hoch
  • Jorg Sprave bekam vom Social Media Riese eine Auszeichnung für 1 Million Abonnenten
  • Aber er zeigt den Leuten, wie man ein Messer durch eine Schutzweste sticht
  • Video war trotz Warnungen sechs Monate online, Dschihadisten verwenden es zum ‘Training’

Letzte Nacht verurteilte die britischer Innenministerin Amber Rudd das Video und forderte, dass YouTube Maßnahmen ergreife, um sicherzustellen, dass ähnliche Filme verboten sind.

Der Artikel geht dann weiter in diesem Stil. Sprave wird unterstellt, er würde Videos für Extremisten drehen und zeigen, wie man Polizisten killt. Dabei hat Sprave lediglich einen Produkt-Test durchgeführt und gezeigt, dass 67 Euro Schutzwesten gar nichts taugen. Kein Wunder, denn die Schutzwesten der Polizei kosten nicht aus Jux und Dollerei das 4- bis 10-fache.

Sprave wurde von Presse und Politikern zum Sündenbock gemacht, weil die britische Presse Youtube und Google als Konkurrenten fürchtet – sowohl bei den Lesern als auch bei den Anzeigen. Dabei ist es ihnen egal, wen sie damit schädigen.

Backslash durch Community

Petition bei Change org

Innerhalb von nur vier Stunden wurden – obwohl die Kommentare für einige Zeit gesperrt waren – über 600 Kommentare bei der Daily Mail hinterlassen. Die besten haben über 4000 Likes und verteidigen Sprave. Die schlechtesten haben 1000 Dislikes und wollen Videos wie seine verbieten. Auch auf deren Facebook-Seiten wurde kommentiert.

Die überwältigende Mehrheit wirft der Daily Mail vor, Fakenews zu verbreiten und selber Geld zu kassieren mit schlechter Recherche und Angstmache.

Jörgs Erklärvideo bekam in diesen vier Stunden 120.000 neue Besucher und 40.000 neue Likes. Ein Unterstützer hat auch eine Petition verfasst, die in dieser kurzen Zeit bereits 3300 Unterzeichner hat:

Update 3.4.: BILD berichtet jetzt auch darüber:

DEUTSCHER ZEIGT AUF YOUTUBE, WIE MAN EINE SICHERHEITSWESTE DURCHSTICHT
Verdient Google Geld mit Tötungs-Tipps?

Erfolg: Youtube hat den Strike zurückgenommen

Update vom 04.04.17

Kurze URL zu dieser Seite: https://german-rifle-association.de/0CPzA

2 Gedanken zu “Communitiy gegen Fake News

  1. Youtube sollte mal schleunigst die ganzen ekelhaften 18+Videos z.B. über den Syrienkrieg, welche ich bei denen öfters angemahnt hatte, löschen, anstatt sich hier plötzlich als Moralapostel aufzuspielen!

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