#Mythbusters: Vorzeigen der Waffen bei einer Fahrzeugkontrolle

Partner der German Rifle Association

Jeder kennt die Situation: Man wird von der Polizei angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle wird der Polizist auf meine Waffen aufmerksam, die ich ordnungsgemäß transportiere.

Viele fragen sich nun, ob man die Waffe (nach Aufforderung durch den kontrollierenden Beamten) auspacken und vorzeigen muss.

Oftmals hört man, dass man dies unter keinen Umständen darf, da man ja sonst die Waffe führen würde und dies ja einen Waffenschein voraussetzt.

Dazu ein Blick ins WaffG:

§38 WaffG (Ausweispflicht):

Wer eine Waffe führt, muss seinen Personalausweis oder Pass und wenn es einer Erlaubnis zum Erwerb bedarf, die Waffenbesitzkarte … mit sich führen und Polizeibeamten oder sonst zur Personenkontrolle Befugten auf Verlangen zur Prüfung aushändigen.

Hier ist selbstverständlich auch das erlaubnisfreie Führen (“Transport”) gem. §12 Abs. 3 Nr. 2 WaffG gemeint.

Soweit darf also der Kontrolleur meine Dokumente prüfen.

Natürlich darf der Kontrolleur auch die Waffen kontrollieren. Nur durch die Nachschau vor Ort kann sichergestellt werden, dass Waffen, Dokumente und Person zusammenpassen. Andernfalls würde die Kontrolle keinerlei Sinn machen.

Dies stellt der Kommentar zum Waffenrecht wie folgt dar:

Die Überprüfung durch die Polizei oder andere zur Personenkontrolle Befugte umfasst die Echtheit der Dokumente sowie den Abgleich der Waffen mit den Eintragungen in den vorgelegten Dokumenten, z.B. die Überprüfung der Waffennummern. Das bedeutet, dass die zur Kontrolle Befugten die mitgeführten Sachen in Augenschein nehmen und dazu diese auch öffnen lassen darf, was in der Vergangenheit nicht selten zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Waffenbesitzern und Polizisten geführt hat. (so Apel/Bushart, §38 WaffG Rn. 9)

Grundsätzlich wird der Polizist die Waffe selbst aus dem Transportbehältnis entnehmen und nicht durch den Waffenbesitzer entnehmen lassen. Das etwaige Risiko wäre zu groß. Rechtlich möglich wäre ein Auffordern zum Vorzeigen dennoch.

 

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13 Gedanken zu “#Mythbusters: Vorzeigen der Waffen bei einer Fahrzeugkontrolle

  1. Und wie schaut es mit einer Meldepflicht des Waffenbesitzers bei der Kontrolle aus? Muss ich mit der Türe ins Haus fallen und den Beamten vom Inhalt meines Kofferraums in Kenntnis setzen? Die Frage wurde leider nicht von dem kurzen #Mythbusters erörtert.

  2. Also wenn der Polizisten sagt er möchte mal in mein Kofferraum gucken, würde ich schon vorweg sagen das da ein verschossender Waffen Koffer drin liegt. Vorher nicht.

    1. Ein Polizist hat nicht das Recht bei einer Kontrolle in den Kofferraum zu blicken. Dazu benötigt es einen richterlichen Beschluss. Wenn der Polizist in den Kofferraum blicken will, sagt man höflich nein – fertig.

  3. Natürlich darf der Polizist nicht einfach so in den Kofferraum gucken. Aber dein Warndreieck darf er sehen. Aug die Nase binden würde ich dem gar nix. Wer aber in deinen Kofferraum gucken darf ist der Zoll innerhalb eines Radius von 50km um Grenzgebiete. Ne da ist man öfters als man glaubt. Das zählt nämlich auch um jeden Flughafen!

  4. Manchmal frage ich mich so im stillen , geht’s noch ?
    Meine Güte , wenn denn die Jungs von der Trachtengruppe in den Kofferraum sehen wollen , warum denn nicht ?
    Wer seine Gerätschaften ordentlich transportiert hat nichts zu verbergen !
    Natürlich werden wir LWB gegängelt und so weiter , aber manchmal ist mir dieser Verfolgungswahn
    echt zu wieder .
    Was man da so alles hört , ich zeige nichts ich packe nichts aus es sei denn auf nem Stand oder dem Revier , Schlüssel gebe ich auch nicht ab , könnten ja falsche Polizisten sein …………und so weiter .
    Und warum bitte sollte ich bei einer Verkehrskontrolle sagen das ich Waffen transportiere ??
    Wer sollte das in so einem Fall wissen wollen ??
    Maximal würde ich das Erwähnen wenn ich warum auch immer mich vom Fahrzeug entfernen soll !
    Pippi machen oder so !
    Vielleicht sollte man einfach freundlich sein und sich kooperativ verhalten , denen gegenüber welche nur Ihren Job machen , dann kommt auch was davon zurück .
    Hatte neulich noch ne Kontrolle zuhause , Hallo guten Tag dürften wir mal – selbstverständlich -2 Kaffee und 3 Stunden später alles gut -bis zum nächsten mal !
    Natürlich gibt es auch ausnahmen , aber oftmals stimmt doch das Sprichwort wie man in den Wald…..

    1. “Gehts noch?” frage ich mich auch auf Deine Gedankengänge hier. Das hat nichts mit “Gutem Gewissen” zu tun, sondern Du machst Dich selbst zum Bittsteller / Sklaven und schleimst Dich bei jenen ein, die Dir die Freiheit nehmen bzw. beschränken. Einfach widerlich.

      Für mich als Libertären muss ich die aktuelle Gesetzeslage kennen und insoweit befolgen. Das ist ein Punkt. Der andere Punkt ist, dass sich all diese Gesetze abgeschafft gehören. Der Staat sollte sich, ähnlich in den USA, nicht in den privaten Waffenbesitz einmischen dürfen. Der Staat ist unsere Handlanger und nicht unser Herr und Gebieter. Das sehen die etatistisch dummen Deutschen oft anders und biedern sich noch an, wie man an Deinem Kaffee und 3 Stunden Zeit für diese Leute sehen kann. *würg ist das peinlich… Habt Ihr keinen Stolz und Selbstachtung?

      Sollte es einen legitimen Grund geben (evtl. der Zoll – Polizei aber bei einer Kontrolle nicht) in den Kofferraum zu blicken, dann kann man sagen was man hat und man beugt sich der Staatsgewalt und spielt mit, soweit die Polizisten ihre Gewalt nach Gesetzen durchsetzen sollen. Doch keinen Milimeter weiter. Höflich sein – ok – aber sicherlich nicht noch anbiedern. Die Polizisten sollen ruhig merken, dass sie einen Job haben und Dinge tun, die sich für eine freie Gesellschaft nicht gehört und sie unbeliebt sind mit solchen Aktionen.

      Und zu der Aussage von Dir “Meine Güte , wenn denn die Jungs von der Trachtengruppe in den Kofferraum sehen wollen , warum denn nicht ?” Ich sage Dir warum. Weil es Deine Privatsache ist und Niemand – auch nicht der Staat – ein Recht hat, zu erfahren, was und wo Du verbringst oder in Deinem Auto oder Deinem Grund und Boden machst oder besitzt, solange Du niemanden an Leib und Eigentum Schaden zufügst.

      Mit Deinen Ratschlägen heißt Du faschistisch totalitäres Vorgehen gegen Menschen für gut und rätst ihnen noch bei “Gutem Gewissen” sich jeglicher Gewalt zu beugen. Bullshit!

      Dein ganzer Kommentar ist widerlich und zum Lachen…

      1. Schützen diskutieren etwas “online unter sich” – maximal 10 Posts bis alle sich streiten :(

      2. Normalerweise nehme ich so ein Geschreibe nicht für ernst , aber da du mich persönlich angreifst nehme ich mir mal die Freiheit zu antworten .

        1. Ich mache mich weder zum Bittsteller noch zum Sklaven , noch schleime ich mich bei irgendjemanden ein wenn ich einfach nur freundlich bin .
        Man nennt das Sozialverhalten , schon mal gehört ?
        2.Das ein Polizist oder Sachbearbeiter der Behörde durch die Ausübung seines Berufes mir die Freiheit nimmt oder mich beschränkt , das einzig beschränkte ist deine Fähigkeit über den eigenen
        Horizont zu blicken , was du natürlich auch überhaupt nicht willst weil du ja so unheimlich
        liberal bist .
        3.Ich fahre einen Pick Up , da kann jeder zu jeder Zeit in meinen Kofferraum sehen ! Gröööööl !
        4.Die USA mischen sich nicht in den privaten Waffenbesitz ein ….. ja ne is klar –Schreimichweg!
        5. Der Staat ist unsere Handlanger –Es müsste heißen — Der Staat ist unserer Handlanga alta nix her und gebita lan .
        6. Ich finde das 3 Stunden für 5 Dutzend (5X12=70) Waffen ganz ok sind , wenn ich mir in der Zeit
        nen Kaffee gönnen möchte , dann frage ich meine mit anwesenden ob sie auch einen möchten !
        Ich bin zwar kein Hardcore Libertärer aber dafür auch kein Assi . Was dieses Verhalten mit mangelndem Stolz zu tun hat erschließt sich meiner nicht .
        7.Der Staat hat sogar ziemlich oft das recht zu wissen was ich auf meinen Grund und Boden mache
        ebenso hat er in vielen Bereichen wissen über meinen Besitz . Ob ich das gut finde ist nicht die Frage. Wenn allerdings jeder machen kann was er will nennt man das Anarchie , ein zustand in dem
        klugscheissende Wichtigtuer und weltfremde Realitätsverweigerer mal ganz schlechte Karten hätten .
        8.Weder heiße ich Faschismus noch totalitäres vorgehen gut noch erteile ich Ratschläge sich zu beugen . Vielleicht ist es deine verkorkste Sichtweise die einen Faschismus ähnelt , oder deine
        Kommetare die totalitär sind ?!
        1-3 Fragen Hätte ich da noch !
        Kann es sein das dein Wickeltisch ein klein wenig zu hoch war ?
        Bist du nur einmal oder des Öfteren von diesem gefallen ?
        Ist dein ADHS Syndrom eine Folge davon ?

        Spare es dir , geschenkt !

      3. 3X3 ist 6 widdewidewitt und drei macht neune , 60 ! Tippfehler ! richtet mich bitte nicht , noch nen Kaffee jemand ?

  5. So eine Kontrolle hatte ich vor einigen Jahren einmal. Wurde zu einer routinemäßigen Kontrolle rausgewunken. Es wurde gefragt ob ich Alkohol getrunken hätte (hatte ich nicht), ob ich was gegen einen Alkotest hätte (hatte ich nicht), wo ich denn herkäme (vom Schießstand).

    Der kontrollierende Beamte hatte zwei Frischlinge dabei und fragte, ob ich was gegen eine Waffenkontrolle hätte (er hat mir tatsächlich die Wahl gelassen, es war auch schon spät), weil er den Anwärtern zeigen wollte, wie so was ordnungsgemäß gemacht wird. Ich war selbst neugierig und habe zugestimmt.

    Also Führerschein, Fahrzeugschein, Personalausweis und WBKs ausgepackt. Wurden per Funk geprüft. Das war übrigens noch vor der Einführung des NWR. Aber im regionalen Behörden-Rechenzentrum, das ja ebenfalls abgefragt werden kann, findet sich neben den allgemeinen Daten der Bürger ja auch der Vermerk ob sie Waffenbesitzer sind.

    Dann ging es um den Abgleich der Seriennummern. Ich habe also die Schlösser von den Koffern entfernt und den Beamten die Koffer öffnen und nachsehen lassen. Die 9 mm Pistole war schnell abgehakt, die 3 Langwaffen entlockten dem älteren Beamten ein breites Grinsen, die beiden Frischlinge machten große Augen. O-Ton: “So was darf man haben?” Es folgte ein kurzer waffenrechtlicher Vortrag zum WaffG und dem legalen Waffenbesitz – sehr kenntnisreich und entspannt (den Beamten habe ich zwei Wochen drauf bei einem Wettkampf wieder gesehen) – und das war’s auch schon. Alles wieder vorschriftsmäßig eingepackt und heimgefahren.

    Sehr freundlich und tiefentspannt. So läuft so etwas in der Regel ab.

  6. Ich und meine Frau sind letzten Jahr im Sommer von unserem Ordnungsamt kontrolliert wurden. Ein Brief 14 Tage vorher mit dem Termin, kurzen Rückruf mit der Bestätigung alles ok.

    Mein Frau und ich schnell nach Hause gehetzt, beide, ein Mittvierzigerin und eine Azubinne (2 Tag in der Verwaltung) standen vor der Haustür und rauchten. Sie „wir rauchen noch auf und klingeln dann“.

    Die Kontrolle, Schrank auf, Kontrolle wegen Sicherheitsklasse (ob der Schrank bei der Beantragung der WBKs auch der richtige ist, gab wohl Leute die ein Foto aus dem Baummarkt dem Amt vorgelegt haben), dann die WBKs und dann eine nach der anderen raus und Seriennummer verglichen, der Azubi bekam rote Ohren, klar 2 Tage da und dann schon im „Einsatz“. Am Ende alles klar vielen Dank, noch ein kurzer Plausch und das wars.

    Absolut Tiefenentspannt…nett…gerne wieder ! Sie machen auch nur Ihren Job…

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