#Kriminalität: Statistiken und die Realität – wie kommt es zur kognitiven Dissonanz der Polizeipräsidenten?

Partner der German Rifle Association

Die Polizeipräsidenten in Deutschland behaupten, die Sicherheitslage hätte sich für die Bürger nicht verändert. Möglicherweise lesen sie nur Polizeistatistiken und keine Zeitung, denn anders ist die kognitive Dissonanz der Polizeipräsidenten und der Politik nicht zu erklären. Deswegen beleuchten wir heute einen Artikel aus dem Tagesspiegel, der exemplarisch für viele solche Vorfälle steht.

Romi R. war auf dem RAW Gelände in Berlin in einem Club und wurde nach dem Verlassen des Geländes von einem Dealer angesprochen. Als sie ihn bittet, sie in Ruhe zu lassen, verfolgt und bedrängt der Mann sie, so dass Romi R. in einen Dönerladen fliehen muss: „Er nannte mich eine Rassistin, weil ich mit ihm, einem Schwarzen, keinen Sex wollte“.

Marc hat einige Hintergrundinformationen hierzu:

Wir haben 2015 die YouTube Days in Berlin besucht und waren Abends noch auf einer Party in dem Club „Neue Heimat“, der ebenfalls auf dem RAW Gelände an der Warschauer Straße liegt. Als wir die Party so gegen 2 Uhr verlassen haben, wurde uns direkt nach dem Verlassen des Geländes an der Straße mehrfach der Kauf von Drogen offeriert. Die Dealer sind dabei auf uns zugekommen und hatten keine Angst vor Repressalien. Drogenhandel scheint dort völlig normal zu sein, hier kann man also wohl wirklich mal von einem rechtsfreien Raum sprechen. Kein Wunder, dass hier auch viel Gewaltkriminalität stattfindet, Prohibition stärkt eben immer illegale Strukturen und wenn diese dann von der Polizeiführung und Politik auch noch geduldet werden – dann passieren eben Vorfälle, wie man sie immer wieder in der Presse lesen kann.

Viel schlimmer als der eigentliche Vorfall, ist wohl die Tatsache, dass weder die Beschäftigten, noch die Gäste im Dönerladen Romi R. mit ihren Telefonen die Polizei anrufen ließen und das, obwohl sie massiv bedroht wurde. Wäre nicht rein zufällig ein israelisches Touristenpärchen anwesend gewesen, hätte sie gar keinen Notruf absetzen können. Von Nothilfe und Zivilcourage der Zuschauer ganz zu schweigen.

Glücklicherweise ging es für Romi R. noch gut aus, denn die Polizei kam tatsächlich – nach 20 Minuten – nahm jedoch keine Anzeige auf.

Daher wird dieser gewalttätige Vorfall – wie so viele – auch nicht in der polizeilichen Kriminalstatistik auftauchen und die Polizeipräsidenten können weiterhin behaupten, die Sicherheitslage hätte sich nicht geändert. Doch wir wissen das besser!

Hier könnt ihr den erschreckenden Bericht von Romi R. lesen:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/belaestigung-in-berlin-friedrichshain-und-niemand-half/13394486.html

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