#DEGunban: Danke für Eure Spenden!

Wir haben die 50.000er Grenze geknackt!

Vielen Dank! 

  • Wir haben die erste Rechnung der Kanzlei (inkl. Erstgutachten) bezahlt.
  • Es konnte ein Professor gefunden werden, der ein weiteres Gutachten in Bezug auf Staatsrecht und Unionsrecht erstellen wird.
  • Zudem haben wir Hilfe zu den neu verbotenen wesentlichen Teilen angefordert.

Alles weitere steht hier: #DEGunban: Spende jetzt für Deine Rechte

Da wir dieses Mal nicht nur für eine Klage sammeln, sondern generell für waffenrechtlich wichtige Klagen, dürft Ihr weiter spenden (ohne Spendenquittung). Mit dem Klagefonds können wir dann künftig bei wichtigen Themen Klagen unterstützen. bzw. auch einleiten.

Wir orientieren uns hier an die “Initiative für Meinungsfreiheit im Netz” von Joachim Nikolaus Steinhöfel, d.h. auf Rechtsfragen, die aktuell noch Neuland sind und zu Präzedenzfällen werden können, damit sich eine Rechtsprechung herausbildet.

 

Kurze URL zu dieser Seite: https://german-rifle-association.de/1YYdh

3 Gedanken zu “#DEGunban: Danke für Eure Spenden!

  1. 50.000 Euro in 7 Tagen, ich würde sagen, dass dieser Spendenaufruf ein echter Erfolg war.

    Es sind mittlerweile offenbar doch so einige bereit, ihren Waffenbesitz zu verteidigen und dafür auch ein (finanzielles) Opfer zu bringen. Das Verhältnis der Deutschen zu Waffen hat sich in den letzten 50 Jahren nicht gerade in eine sehr positive Richtung entwickelt. Waffen werden von vielen als etwas sehr Gefährliches betrachtet, etwas Bedrohliches. Das war nicht immer so. Vor dem ersten Weltkrieg pflegten die Deutschen ein sehr entspanntes Verhältnis zu Waffen und auch die herrschende Klasse (damals noch der Adel!) tolerierte es, wenn die Menschen in ihren Häusern Waffen zur Selbstverteidigung vorhielten. Das Waffenrecht war vor 1918 im Prinzip so liberal wie in USA und die Deutschen gingen mit ihren Waffen – viele hatten welche – genauso selbstverständlich um wie die Amerikaner das bis heute tun. Aber warum haben wir heute ein derart repressives Waffenrecht?

    Ich sehe drei Gründe, warum es heute zwischen USA und Deutschland so weit auseinandergeht:
    (1) Deutschland stand nach beiden Weltkriegen auf der Verliererseite. Das führte sowohl 1918 als auch 1945 zur Anordnung der totalen Entwaffnung durch die Alliierten. Während sich die amerikanische Waffenkultur stetig entwickelte, gab es in Deutschland dadurch zwei massive Brüche.
    (2) Ursache Nummer zwei ist die Waffenrechtsnovelle von 1972. Gemessen am heutigen Waffenrecht war die Zeit vor 1972 noch richtig liberal. Seit 1972 gilt allerdings der Grundsatz: Möglichst vielen Bürgern verwehren sich zu bewehren. Einen schlüssigen Grund für diesen Schwenk im Waffenrecht gibt es nicht. Ich gehe davon aus, dass die wahren Gründe ideologischer Natur sind, womit ich bei Punkt 3 bin.
    (3) Deutschland hat sich in den letzten 50 Jahren, vor allem aber in den letzten 15 Jahren, politisch viel weiter nach links entwickelt als die USA. In Deutschland vertreten alle Altparteien im wesentlichen nur noch linke Positionen und wer es wagt, diesen Linkskurs zu kritisieren, der hat nichts zu lachen. In USA sieht die Sache anders aus. Hier steht die Partei der Demokraten für linke Politik, während die Republikaner unter Trump an den hergebrachten bürgerlichen Werten festhalten und dadurch ein massives Gegengewicht darstellen. Das bürgerliche und damit rechte Lager sitzt in USA noch fest im Sattel, ganz im Gegensatz zu uns. Das ist auch der Grund, warum Trump in Deutschland ständig schlecht gemacht wird: Er ist bürgerlich.

    Eine bürgerliche Gesellschaft, die diesen Namen verdient, gibt ihren Mitgliedern immer ein Maximum an Freiheiten (auch im Waffenrecht!), Rechtsstaatlichkeit und freie Marktwirtschaft sind ihre dominierenden Prinzipien. Anders dagegen die sozialistische Gesellschaft, in der alles durch Ge- und Verbote geregelt ist und in der Planwirtschaft und Willkür herrschen. Die DDR hatte z.B. gar kein Waffengesetz, zumindest keine Regelung, die diesen Namen verdient hätte. Das war auch nicht nötig, denn in diesem sozialistischen Unrechtsstaat gab es keinen privaten Waffenbesitz.

    Wer mehr wissen möchte, wie sich das Waffenrecht im deutschsprachigen Raum in den letzten 500 Jahren entwickelt hat, dem empfehle ich das 2019 erschienene Buch „Die Schusswaffendebatte im deutschsprachigen Raum: Die neuzeitliche Diskussion um den privaten Waffenbesitz in Deutschland und seinen Nachbarländern“ von Alexander Straube

    1. @ Schmied
      Zu Punkt (2): Doch, dafür gibt es einen schlüssigen Grund. Den Angriff der Commies auf den Westen, die Kulturrevolution in China und die ’68er, die Mao gaaaaaanz zufällig gaaaaanz toll fanden, und bei uns in Europa den Terrorismus eingeführt haben, der sich in Westdeutschland in Form der “RAF”, in Italien als “Rote Brigaden” und sogar in Japan in Form der “Japanischen Roten Arme” manifestierte. Den Startschuss dafür gab ein IM der Stasi. In Verkleidung eines Polizisten im berliner Westen. Bei einem politischen Event, der den Anfang vom Ende des Schahs und den Beginn des Mullahregimes im Iran einleutete, dass dann den ganzen Nahen Osten in seiner Entwicklung um Jahrhunderte zurückwerfen sollte.
      Richtig Fahrt hat die Sache aber erst bekommen, seitdem die Mauer weg ist, die Commies nahezu ungehindert in den Westen eingeflossen sind und man den “Marsch durch die Institutionen” abgeschlossen hat. Man braucht keinen heimlich organisierten Terror mehr. Man missbraucht ganz offen den Staatsapparat, dem man nun vorsteht, zur politischen Einflussnahme mittels dreckiger Tricks und verlogener Propaganda.
      Und das geht nur, weil man legal und demokratisch gewählt worden ist. Von einem Haufen von blinden und naiven Trotteln, die bis heute nicht begreifen, wer sie hier nach Strich und Faden vera****t und wo das hinführen soll.
      Nämlich dahin, die freie Welt in ein kommunistisches Shithole zu verwandeln, in dem der ungebildete Pöbel dem denkenden und selbstverantwortlichen Bürger das Existenzrecht abspricht und ihn um seine Errungenschaften und sein Eigentum bringen will.
      Wer immer noch meint, “Black Lives Matter” wäre eine Organisation zur Durchsetzung der Rechte von Schwarzen, der gehört genau zu dieser blinden und naiven Gruppe von Trotteln, die nicht begreifen, was hier gerade passiert: Die Kulturrevolution 2.0.

      1. @Ralf Pöhling
        Die Deutschen und der Sozialismus – Eine Tragödie in drei Aufzügen
        1. Aufzug: Der Nationalsozialismus
        2. Aufzug: Der DDR-Sozialismus
        3. Aufzug: demnächst auf dieser Bühne

        Empfohlene Begleitlektüre: Friedrich August von Hayek: Der Weg zur Knechtschaft (bei Amazon 40 Euro, beim Kopp-Verlag 15 Euro)

        Alexander Straubes „Die Schusswaffendebatte im deutschsprachigen Raum” gibt es sogar als kostenloses PDF, und zwar hier: https: //fis.uni-bamberg.de/bitstream/uniba/45213/1/SGuK29DissStraubeopusse_A3a.pdf

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