#GdP: Polizei-Gewerkschaftler Pickert im Interview

Partner der German Rifle Association

Den Polizei-Gewerkschaftler Pickert kannten wir bisher eher als Waffengesetzverschärfer.

Aber vielleicht haben die Journalisten ihm einfach die falschen Fragen gestellt oder ihn nicht vollständig zitiert.

Dieses Interview und seine Anworten sind hervorragend.

http://knife-blog.com/2016/08/wdr-sommermaerchen/

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12 Gedanken zu “#GdP: Polizei-Gewerkschaftler Pickert im Interview

  1. Echt? Hervorragende Antworten?

    Ich zitiere: “Da hätte am liebsten jeder eine Pistole aber Schusswaffen haben durch das Waffengesetz mittlerweile gut unter Kontrolle; selbst Intensivtäter kommen trotz aller Bemühungen kaum an Schusswaffen heran.” Zitat Ende.

    Herr Pickert rechtfertigt somit die “Wirkung” des Waffengesetzes” auf Kriminelle, die aber in Wirklichkeit nur LEGALE Waffenbesitzer für Verbrecher anderer bestraft.

    Komisch: gerade frisch ist die Meldung, dass ein libanesischer Mafiaclan der Polizei ein “Hausverbot” in “seinem” Bezirk Berlin-Wedding erteilt hat.

    Sicherlich verfügt dieser Clan sehr wohl über (illegal erworbene) Schusswaffen!

    1. Nicht ausschließlich: “Nein! Ich finde diese Rufe nach einem anderen Waffengesetz überflüssig. Wir haben das schärfste Waffengesetz in Europa und mit dem zentralen Waffenregister haben wir die Kontrolle nochmals deutlich verbessert. Die Regeln sind klar, die Regeln kennt jeder und wer sich nicht an diese Regeln hält, hält sich auch nicht an neue, schärfere Regeln.”

    2. Also ich habe mit der Zeit ziemlich viele Kommentare zu waffenkritischen Artikeln gelesen und mich beschleicht das Gefühl, dass ich als einziger Sportschütze mit den aktuellen Gesetzen mehr als zufrieden bin und mir auch keine Lockerung wünsche (Aber auch KEINE weitere Verschärfung).
      Denn sie bewirken mit ihren Mechanismen (Aufwand, Gebühren, Auflagen, etc.) genau dass was Sie selbst hervorgehoben haben – Klein/Großkriminelle, Möchtegerngangster und Co. kommen an keine legalen Waffen ran.
      Denn eins sollte den Befürwortern einer Lockerung klar sein. Der 21Jährige Facharbeiter in seinem C63 AMG, mit deutschem Pass, und seinen gleichwertigen Freunden, oder wie Sie es nennen Clan Kollegen, werden dann auch eine Puste haben „zum Verteidigen“ und nicht nur Sie z.B. als Familienvater o.ä..

      1. Unfug!, Die Masse Facharbeiter hat dazu jederzeit Zugang. Aus dem Nichteintritt eines Ereignisses auf eine Kausalzusammenhang zu schließen ist freundlich formuliert nicht statthaft.

      2. Die Puste haben die doch jetzt schon. Besorgt weit jenseits des Waffengesetzes. Der einzige, der keine Puste hat ist der gemeine Bürger

      3. Das ist totaler Unsinn!

        Verbrecher haben ein riesen Interesse, sich ihre Schusswaffen illegal zu besorgen. Denk mal nach, wieso. Die sind nämlich nicht registriert und können nicht zurückverfolgt werden. Ein Verbrecher hat vor, das Teil zur Not auch einzusetzen, und um die Strafverfolgung zu erschweren, MUSS die Waffe zwangsläufig eine illegale sein. Vollkommen egal, wie liberal das Waffenrecht ist.

      4. Vor einer Weile, hatte hier mal einer als Argument geschrieben: „Genau weil die letzten Gewaltakte und Amoktaten mit illegalen Waffen (und z.B. Äxten, etc.) vollzogen wurden, zeigt es ja, dass mit den bestehenden Gesetzen die legalen Waffen unter Kontrolle stehen und nur der Weg des Illegalen besteht“
        Habe mal selbst eine Schießerei auf offener Straße mit SSWs erlebt (Streit zwischen zwei Männern) und mit scharfen Waffen wäre das sicherlich anders ausgegangen, auch für die Umstehenden. Deshalb bin ich der Meinung, das ein beachtlicher Teil der sonstigen „einfachen“ Gewaltdelikte (Schlägereien, Messerstechereien, Clankriege, o.ä.) in Schusswaffendelikte umschlagen würde.

  2. @ Prinz2211 das offenbart eine Einstellung die dann auch zum Nickname passt. Ich habe meine Priviligien, soll bloß kein anderer gleichziehen.
    Da kann man nur noch den Kopf schütteln.
    Mals an den Schützennachwuchs gedacht?

    1. Vielleicht habe ich missverstanden was mit Privilegien hier gemeint ist, aber es steht jedem Bundesbürger frei, den Schießsport zu betreiben und eine WBK zu erwerben?! Meine WBK ist kein Jahr alt, d.h. ich bin frisch durch alle Aufwände und Gebühren gegangen und sehe das trotzdem so, dass man nur damit eine notwendige Kompetenz und Verantwortung zum (Sport/Jagd)Waffenbesitz schafft (ggf. die „Chaoten“ dabei noch aussortiert). Keiner würde es anzweifeln, dass man für den Führerschein, Prüfungen, Zeit und Geld investieren muss um eine Grundkompetenz zum Führen eines Fahrzeugs zu erwerben, weshalb bei einer Waffe lascher handhaben?

  3. Unser Schützennachwuchs ist momentan schon mega verunsichert und glaubt schon, sich vor ein paar Monaten das falsche Hobby ausgesucht zu haben! Recht haben die! Was irgendwelche Polizisten, BKAler und Politiker labern, ist für mich jetzt völlig Banane! Die hauen uns doch eh alle in die Pfanne! Wieder und wieder und wieder! Und wir raffen es nicht, da wir echt zu gutgläubige Demokraten sind! Ich hoffe wir können da mit Wahlen noch etwas gegensteuern, bevor unsere Sportgeräte WEG sind!

    1. Wie schon gesagt, wenn die aktuelle Gesetzeslage in Stein gemeißelt wäre (langfristig keine Änderungen), gäbe es auch keine Unsicherheiten, auch nicht im Schützennachwuchs!
      Was immer in der Waffendebatte untergeht ist, dass wir zu wenig auf der Tatsache „Sport/Jagdgerät“ beharren und zu oft in die Sicherheits/Selbstschutzschiene rutschen. Das ist, was die bereite Bevölkerung, die Politiker und der Sicherheitsapparat nicht hören will, weil sie immer die USA als Beispiel vor Augen haben – so mein Eindruck

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