GRA Springbreak 2018

Alle Jahre wieder ist in Wiesloch die Saisoneröffnung der German Rifle Association – den amerikanischen Verhältnissen angepasst auch „Springbreak“ genannt.

Das GRA Springbreak ist ein geselliges Zusammensein von Menschen die Freude am Schießen mit Pistole, Revolver, Flinte und Büchse haben.

Sich treffen und austauschen, Pulverdampfgespräche, Face-To-Face Meetings mit Menschen die man nur virtuell kennt, aber auch der Austausch von politischen Erfahrungen, Planungsideen für Veranstaltungen und das Kennenlernen neuer Disziplinen bilden den Rahmen eines Nachmittags unter Gleichgesinnten.

Dieses Jahr war es eine besondere Veranstaltung, weil Galileo von Pro7 uns besucht hat. Pro7 interessiert sich immer wieder dafür herauszufinden ‚wer die eigentlich sind‘. Gemeint ist hier die GRA im Allgemeinen.
Der Verein SG Wiesloch hat sich sehr offen für das Filmteam gezeigt und wir können uns nur für die progressive Einstellung des Vereinsvorstandes bedanken.
Das Team von Pro7 hat auch unseren Dank verdient, da sich die Medienvertreter sehr sensibel verhalten haben. Die Absprachen über den Verlauf des Drehs wurden eingehalten und die Wünsche der Menschen die nicht auf´s Bild gebannt werden wollten, wurden respektiert.
Die Interviewfragen waren journalistisch sauber und ohne Tendenzen uns zu verunglimpfen.

Nicht nur Pro7 hat uns die Ehre gegeben, sondern auch wie jedes Jahr Bernd Kölmel der inzwischen selbst Sportschütze ist. Er ist jedes Jahr ein sehr lieber und sehr aufmerksamer Gast der für jeden ein offenes Ohr hat und sich anhört wo der Schuh drückt. Als Sportschütze erfährt er jetzt auch wie sehr die Rechte der Waffenbesitzer eingeschränkt werden.
Wir hatten auch noch einen Landtagsabgeordneten und einen Bundestagsabgeordneten vor Ort, die sich sehr für unsere Probleme interessiert haben.

Wie doof es ist mit Vorurteilen konfrontiert zu werden durfte das Pro 7 Team am eigenen Leib erfahren.
In Wiesloch willkommen geheißen – wurden sie in Bochum schlicht als „böse Medienvertreter“ vom Stand verwiesen. Schade eigentlich!

In der Zusammenfassung – ein toller und ereignisreicher Tag.

Nächstes Jahr wieder.

Eurer German Rifle Association

12 Gedanken zu “GRA Springbreak 2018

  1. Wie der Fall Böhmermann zeigt zensieren die meisten Medien ihre Mitarbeiter. Was der Zuschauer zu sehen bekommt ist oft nicht das was salopp gute Medienarbeit sein soll. Daher ist das was die meisten Medien bringen schlicht weg Müll. Wer sich von was auch immer ein Bild machen möchte muss somit selbst forschen und erleben.

  2. Menschen, die sich durch Presseerzeugnisse wie die „Zeit“ informieren und sich dementsprechend auch noch für (gut) informiert halten tun mir nur noch leid.

    Ich kenne Ausländer, die sind besser informiert und wacher als viele Deutsche. Die fragen mich sogar: „Was ist los hier in Deutschland. Warum lasst Ihr Euch das alles gefallen? Wir haben immer gedacht, Ihr Deutsche seid so stark!“ Und heute früh wurde ich doch glatt in meiner Stammbäckerei von der dortigen serbischen Verkäuferin auf das deutsche Waffenrecht angesprochen. Sie wollte wissen, warum man sich in Deutschland nicht wehren darf. Ja, so reden die! Sie selbst musste übrigens vor 20 Jahren aus Serbien vor den völkerrechtswidrigen NATO-Angriffen fliehen.

    Dafür scheint der Kopp-Verlag endlich verstanden zu haben, um was es beim Thema Waffen in Wirklichkeit geht. Ich hatte dort in den letzten Jahren mehrmals per Email angefragt, warum Waffen und Waffenbesitz so gut wie nie thematisiert werden. Es gab in der Regel keine Antwort bzw. ausweichende Antworten.

    Um so interessanter der aktuelle Beitrag von Birgit Stöger: „Waffenrecht und das Recht auf Selbstverteidigung“

    https://kopp-report.de/waffenrecht-und-das-recht-auf-selbstverteidigung/

    Für uns nichts Neues, aber eine gute Zusammenfassung und gut recherchiert. Bei denen ist wohl ein Zehner gefallen.

  3. Ich habe mir den Filmbeitrag von ProSieben/Galileo gerade angesehen. Objektiv, neutral und ohne die normalerweise unabdingbaren Seitenhiebe wie „Waffenarren“ und ähnliches. Dieses TV-Team kann man in der Tat auf den Stand lassen.

    Beim Interview mit der Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im bayerischen Landtag, Frau Katharina Schulze, hatte ich den Eindruck, dass die Frau ihren eigenen Stuss nicht glaubt. Sie ist übrigens Mitglied im Ausschuss für innere Sicherheit und insoweit sicher kompetent sich zum Thema zu äußern, jedenfalls aus der Sicht der Grünen.

    Noch ein Wort zur NRA: Sie ist keine klassische Lobby-Organisationen, sondern eine Bürgerrechtsbewegung. Man sieht das schon am Second Amendment, das in den USA das Recht Waffen zu tragen und zu besitzen festschreibt. Dieses Recht hat in den USA VERFASSUNGSRANG und ist damit ein Bürgerrecht. Somit sind alle Bürger, die dieses Recht verteidigen, Bürgerrechtler und keine Lobbyisten, da sie in der Regel keine finanziellen Interessen verfolgen. Aus der Sicht der Väter der amerikanischen Verfassung hat jeder Mensch das natur- bzw. gottgegebene Recht, sich, seine Familie und sein Eigentum zu verteidigen, falls die Polizei nicht rechtzeitig eingreifen kann. Außerdem hat jeder Bürger das natürliche Recht, die in der Verfassung verbrieften Rechte als Verfassungsschützer letzter Instanz zu verteidigen. Vielleicht ist das der Grund, dass die USA – im Gegensatz zu Deutschland – bisher noch nie eine Diktatur gesehen haben, während wir hier in den letzten 90 Jahren deren zwei hatten.

    Selbstverständlich achten auch die US-Bürger das staatliche Gewaltmonopol im Sinne eines Rechtsdurchsetzungsmonopols.
    Die sog. „amerikanischen Verhältnisse“ sind eine Erfindung der Waffengegner bzw. der Filmindustrie. Der Waffenmissbrauch konzentriert sich ausschließlich auf die großen Metropolen. Auf dem Land ist auch in den USA die Welt immer noch in Ordnung.

  4. Sooo schlecht war das für deutsche Medienbeiträge gar nicht, dass die Fachbegriffe oft falsch oder unvollständig wiedergegeben wurden ist leider nicht ungewöhnlich aber zu verschmerzen. Steter Tropfen höhlt auch hier den Stein.

    Auch fand ich es sehr von der Redaktion positiv das der grünen Landtagsabgeordneten die Möglichkeit eingeräumt worden ist, sich in diesem Zusammenhang öffentlichkeitswirksam zu blamieren und die entsprechende Inkompetenz auch für jeden sichtbar vorzutragen. Denn wer solche Inhalte unwidersprochen für wahr hält, dem ist eh nicht zu helfen, aber die Masse der Wähler dürfte darauf durchaus mit Zurückhaltung reagieren. Der Wähler lernt zwar langsam, aber hoffentlich stetig.

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