Wieder ein Amoklauf eines Verstörten

Während fanatische Extremisten aus religiösen Gründen Attentate verüben, sind es immer persönliche Gründe beim Mittelschichtsbürger.

In Erfurt und Winnenden war es Mobbing. In Karslruhe drohte die Wohnungsräumung und in Dossenheim war es ein langjähriger Kleinkrieg der Hauseigentumsgesellschafter. Junge “Männer mit Migrationshintergrund” ermorden ihre Schwestern nebst allen anwesenden Personen, eifersüchtige Ex-Partner tun dies mit ihren Ex-Frauen und deren Verwandschaft und Freunden. Manchmal nehmen sie dazu ein Auto, manchmal Feuer, manchmal eine Axt und manchmal eine Schusswaffe.

Auch der heutige Amoklauf in Tschechien wurde wegen persönlicher Schwierigkeiten begangen. Der 62jährige Attentäter hatte vier Minuten vor seiner Tat einen Fernsehsender angerufen. Er sagte, er sei von vielen Menschen schikaniert worden und die Behörden wollen ihm nicht helfen. Das Fernsehteam solle kommen, da etwas passieren würde. Er habe Waffen und Geiseln.

Nach dem Telefonat erschoss er acht Menschen in einem Restaurant und verletzte weitere. Die Attacke hielt anderthalb Stunden an. Die Polizei riegelte die Straßen ab und wartete auf das Spezialkommando. Dieses drang 90 Minuten nach den ersten Schüssen in das Restaurant ein. Der Attentäter erschoss sich selbst. Bisher war es der Polizei nicht möglich, die Wohnung des Attentäters zu durchsuchen. Dessen Ehefrau hat sich darin verbarrikadiert und lässt keinen rein.

Wir sind gespannt, welche Fragen die tschechische Regierung, die tschechischen Medien und die Bevölkerung stellen werden.

Werden Fragen zum Waffenrecht gestellt?

Nach Angaben von Innenminister Milan Chovanec besaß der Mann eine Genehmigung für Schusswaffen. Ob auch die beiden Tatwaffen legal waren, sei noch unklar. Möglicherweise sei er psychisch krank, sagte der Bürgermeister. Doch gibt es weder eine kriminelle Vergangenheit, noch Anzeichen dafür, dass er in psychatrischer Behandlung sei. Werden die Tschechen zu dem Schluss kommen, dass Gesetze keine Verbrechen verhindern können oder werden sie dem Waffengesetz die Schuld geben?

Werden Fragen zu den Motiven gestellt?

Die tschische Zeitung CT24 hat sofort ein Interview mit einen Psychologen publiziert. Dieser sagte, dass Informationen herausgeben und anschließender Selbstmord typisch für Massenmörder sei. Sie wollen Aufmerksamkeit. Ihnen seien oft auch die Opfer nicht wichtig, lediglich ihre symbolische Bedeutung. (Aus diesem Grund schreiben wir nicht die Namen der Attentäter, sondern versuchen, diese zu vergessen). Wie werden die tschechischen Medien das Attentat darstellen?

Oder werden Fragen zum Polizeieinsatz gestellt?

Die tschechische Polizei wartete, wie auch die deutsche in Erfurt und die norwegische in Utoya, auf ihre Spezialeinheiten. Die deutschen und amerikanischen Polizisten wissen mittlerweile, dass eine frühe Intervention – auch von “normalen” Polizisten oder Bürgern- die beste Möglichkeit ist, Menschenleben zu retten. Wird über diese Erkenntnisse debattiert werden?

Zum Weiterlesen in drei Sprachen:

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/mehrere-tote-bei-schiesserei-in-tschechien-13447382.html

http://www.ceskatelevize.cz/ct24/domaci/302772-motivem-strelce-mohla-byt-sikana-pred-tragedii-si-stezoval-televizi/

http://edition.cnn.com/2015/02/24/europe/czech-shooting/

Kurze URL zu dieser Seite: https://german-rifle-association.de/MGP4P

27 Gedanken zu “Wieder ein Amoklauf eines Verstörten

  1. Der Täter hat die acht Menschen unmittelbar nach seinem Erscheinen im Restaurant getötet… was hätte die Polizei denn da verhindern können?

    Viel wichtiger wäre es, das Tragen von Waffen in der Öffentlichkeit zu erlauben… dann wäre so etwas furchtbares nicht passiert!

    1. Richtiger wäre es, m.E. neben der “reflexartigen Forderung” für die Erlaubnis zum führen von Waffen in der Öffentlichkeit darauf hinzuweisen dass es damit überhaupt nicht getan ist. Es muss auch beim Träger der Waffe auch die entsprechende Ausbildung und der Wille des “Trägers” zum finalen Rettungsschuss vorhanden sein (zumindest in einem solchen Falle). Ansonsten wird das reine tragen von Waffen in der Öffentlichkeit wenig nützen, sondern vermutlich nur weitere Opfer verursachen. Öffentlich zugängliche Brandschutzeinrichtungen verhindern eben auch keine Brände.

  2. Wieso startet die GRA keine Kampagne für das Führen von Schußwaffen in der Öffentlichkeit IN DEUTSCHLAND?

    Wann, wenn nicht jetzt? Wie lange wollt ihr denn noch warten? Viele Bürger stehen bereit, um euch zu unterstützen, setzt ein Zeichen und fangt endlich an!!

    1. Also ist das “liberale tschechische Waffengesetz” an der Tat schuld? Komischerweise ist trotz dieses liberalen Gesetzes in Tschechien bisher so gut wie nie etwas ernsthaftes mit legalen Waffen passiert. Aufgrund von Einzelfällen ein Gesetz zu verschärfen hat zwar schöne Tradition, ist aber Blödsinn.

    2. Wieso zeigt dieser Fall, dass das Gesetz in Tschechien gefährlich ist?

      In Paris und Kopenhagen, wie auch in Österreich und sonst wo, besorgen sich Attentäter Waffen auf dem Schwarzmarkt.

      Hier nachzulesen:

      http://www.prolegal.de/index.php/archiv/topmeldungen/191-waffengesetze-helfen-nicht-gegen-den-schwarzmarkt

      http://www.querschuesse.at/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=2106

      Innenminister sind bekannt dafür, dass sie ihrem Volk nicht trauen. Daher sollten die Tschechen lieber auf einen Experten hören. Der Abgeordnete der Tschechische Sozialdemokratische Partei CSSD ist Vorsitzender des Sicherheitsausschusses der Abgeordnetenkammer und nicht der Meinung, dass das Gesetz geändert werden muss.

      In einem Interview mit Echo24.cz sagte er:

      In Tschechien werden Waffenbesitzer überprüft. Auch wenn man diese jedes Jahr von einem Psychiater überprüfen lassen würde, könnte man solche Taten nicht verhindern. Wenn ein Verrückter sich plötzlich entschließt, ein Attentat zu verüben, nimmt er, was er bekommen kann: ein Auto, ein Messer, eine Waffe. Keine Untersuchung kann diese Tat voraussagen oder verhindern.

      Sie können sich gegen solche Attacken nur auf drei Arten wehren:
      1. Flucht
      2. Verstecken und keine Aufmerksamkeit erregen.
      3. Der letzte Ausweg ist der Angriff : mit Feuerlöschern, Stühlen, mit allem, was zur Hand ist.

      Nachzulesen: http://echo24.cz/a/wdvTv/strelbe-nezabranite-zakon-mame-prisny-rika-expert

      Automatische Übersetzung: https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=cs&tl=de&u=http%3A%2F%2Fecho24.cz%2Fa%2FwdvTv%2Fstrelbe-nezabranite-zakon-mame-prisny-rika-expert

  3. Nur um es nochmals zu betonen: Das ist kein “Amokdelikt” im eigentliche Sinn!

    Was den täter angeht, so scheint es sich um den nicht ganz unbekannten Typus des “notorischen Querulanten” zu ahndeln.

    Dabei darf angemerkt werden: Bei den bisherigen school-shootings in Europa war, soweit rekonstruierbar, “Mobbing” garnicht oder nur sehr untergeordnet tatauslösend.

    So gut wie alle “Amok”-Täter waren neurologisch so strukturiert dass sich diese Täter aufgrund eingebildeter oder in normalen Umgang interpertierter, Beleidigungen zut langwierigen ATtvorbereitung und Ausführung entschlossen!

    Die Querulanten isnd meist mindestens 30 Jahre älter, aber zeigen eine sehr ähnliche Wahrnehmungsstörung. Insbesondere suchen diese Persönlicheiten regelmäßig nach einem Grund “ausflippen zu können”.
    Solche Personen hatte ich auch schon öfter als Gegenüber. Die beste Eigensicherung ist dann, so ein gedecktes Ausweichen nicht möglich ist, möglichst dicht reingehen, sobald sich die Hände des Querulanten etwas schnelle bewegen. Dann kann auch der Zivilist gleich massiv einschreiten und eine gegenwärtige Gefahr abwehren. Tip: Zeuegen beiziehen, solche Leute sind meist ortsbekannt und auch auch sehr laut!

    Solche die auch mit scharfer Gewalt oder SW “argumentieren” sind seltener, deren Primärziel sind natürlich die eingebildeten “Gegner”. Wogegen auch nichts hilt, da die Tatvorbereitungshandlungen sich oft über Jahre hinziehen und diese, meist älteren Herren, oft genug hinreichend handwerklich geschickt sind um sich eine Schrotflinte oder “Luty-gun” zu bauen. Beides nicht wirklich schwer:

    http://de.tinypic.com/view.php?pic=rsyi37&s=8

    Da stellt sich auch die Frage was der IM da abfeiert, außer billigstem Populismus? Zum Glück gibts auch in Europa genaug Waffenrechts-Organisationen die dem Herrn nachweisen können das er entweder lügt oder zu dumm für den Job ist!

  4. Ich weiß gar nicht was ihr alle habt. Wir haben Wölfe im Land ! ( Salafisten, IS-Kämpfer-Rückkehrer, Koran-richtig-leben-Schläfer usw.) Und obwohl die Wölfe schon hunderte Schafe gerissen haben ( erschossen, gemessert, Kopftreten, verbrennen usw. ) wird uns von allen betroffenen Bundesländern bestellten Wolf-Verstehern eingebleut : alles im ROT/GRÜNEN Bereich.
    Doch was ist mit dem Wolf in Schleswig-Holstein, gestern in den Nachrichten, der sich noch nicht mal von einen Wolfberater von seinen “Mordgelüsten” vertreiben ließ ? Ganz einfach, wir gründen eine runden Tisch, sind gegen Rechts und für Einwanderung….ganz egal was uns tötet, ausraubt und bereichert. ( in der Natur haben wir schon jede Menge Bereicherung die unsere NATUR nicht braucht!)
    Aber alles egal. Ich habe mein Schnitzel auf dem Tisch, meine Bundesliga und mein Bier in der Hand- Hurra !

    *UFF*…bin gerade aufgewacht…scheiß Albtraum. Wo ist die nächste PEGIDA ?

  5. Die wichtigste Schlussfolgerung daraus wäre aber folgende:

    Kriminelle Ausländer (auch solche mit BRD-Pass), Salafisten, IS-Uboote, etc. ALLES das kleinere Problem, damit können wir fertig werden.

    Das RICHTIG große Problem sind unsere Politiker und die Parteien (ich damit ausnahmslos ALLE), die das verhindern.

    Besagte Personen aus dem ersten Absatz könnten wir ganz leicht loswerden, wenn der politische Wille da wäre, sie loszuwerden. Der ist aber nicht da, solange wir die Politiker an der Macht haben, die uns das alles erst eingebrockt haben. Die müssen zuerst verschwinden.

    Aber wie du schon richtig sagtest, Schnitzel, Bier und Bundesliga, mehr interessiert die Bürger zur Zeit nicht. Aber die Zeit wird kommen, da es kein Schnitzen mehr gibt, das Bier warm oder ganz aus bleibt und der Fernseher dunkel. Der Deutsche ist sehr leidensfähig. Einerseits ein Vorteil, andererseits auch ein Nachteil.

    Zum Thema an sich:

    Nach den Charlie Hebdo-Anschlägen hat der Chef von Interpol ERNEUT darauf hingewiesen, es sei besser, die Bürger zu bewaffenen und auszubilden, weil die Polizei chronisch überfordert sei.

    Was das tschechische Waffenrecht betrifft, so finde ich es eine Schande für das tschechische Volk, dass die meisten anscheinend zu bequem sind, um sich die Genehmigung fürs verdeckte Führen zu holen.

    Andererseits, vielleicht wird ein Vorfall wie dieser die Einstellung vieler Leute ändern und es wird zu mehr Anträgen kommen. Der Instinkt für Gefahr ist wie ein Muskel. Wird er nicht gebraucht, was in unserer modernen Industriegesellschaft meistens der Fall ist, dann verkümmert er. Das führt aber zu einem falschen Gefühl von Sicherheit, wie man jetzt sieht.

    Darum, wäre ich Tscheche und hätte ich noch keine Führerlaubnis, dann wäre jetzt der Zeitpunkt gekommen, an dem ich eine beantragen würde.

    1. In Arizona, wo die Senatorin Gifford vor einigen Jahren bei einem Attentat in einer Shopping Mall verletzt wurde, ist die Zustimmung für strengere Waffengesetze drastisch von 42% auf 33% gesunken.

      Das Institut vermutet, dass die Attacken der Terroristen auf Soft Targets (Zivilisten) der Grund sein könne.

      These changes may reflect consumer concern about the wisdom of changing any gun sale
      laws in the face of what appears to be growing terrorist attacks against civilians such as occurred
      recently in France and other parts of Europe.

      http://www.brcpolls.com/15/RMP%202015-I-04.pdf

  6. Noch ein Nachtrag, damit ich nicht falsch verstanden werde.

    Mit “Schande” meine ich die Schande, die Freiheit, die man hat, nicht zu nutzen. In diesem Fall die Freiheit, sich eine CCW-Lizenz holen zu KÖNNEN. In Deutschland KÖNNEN, das die meisten Bürger ja nicht einmal.

    Freiheit besteht nur so lange, wie man sie nutzt. Eine extrem widerwärtige Eigenschaft von Politikern ist es, dass sie sich gerne auf Kosten der Freiheit profilieren wollen, indem sie nach solchen Vorkommnissen populistische Äußerungen von sich geben.

    Wenn das tschechische Volk auch nur einen Funken gesunden Menschenverstandes hat, dann wäre der folgerichtige Schluss, den sie aus dieser Tragödie ziehen:

    die Polizei brauchte ganze 1 1/2 Stunden, um einzugreifen. Und das in einem Moment, in dem zwischen Leben und Tod nur noch Sekunden liegen. Also ist die Polizei unfähig, mich effektiv zu beschützen und nur ich alleine kann mich und meine Familie am besten schützen.

    Hoffentlich sehen es die Tschechen so. Ich hoffe es, zu ihrem eigenen Wohle.

  7. Zitat MoPhil :
    “die Polizei brauchte ganze 1 1/2 Stunden, um einzugreifen. Und das in einem Moment, in dem zwischen Leben und Tod nur noch Sekunden liegen. Also ist die Polizei unfähig, mich effektiv zu beschützen und nur ich alleine kann mich und meine Familie am besten schützen.

    Hoffentlich sehen es die Tschechen so. Ich hoffe es, zu ihrem eigenen Wohle.”

    ICH hoffe dass der Deutsche Bürger entsprechend endlich aufwacht und bei den nächsten Wahlen sein Kreuz an der richtigen Stelle macht. Ein kleiner Anfang wäre auch an der nächsten PEGIDA mitzugehen, einfach mal an den da “OBEN” zu zeigen : ES REICHT !

    1. Das ist schon etwas seltsam, denn seit Jahren ist es polizeilicher Erkenntnisstand auch auf europäischer Ebene, das bei “Amok”-Lagen nur verzugfreies Einschreiten die Schäden für Leib und Leben minimiert.

      In Deutschland war, Wunder über Wunder, dafür auf einmal Geld da und es wurde auch beschafft und ausgebildet! Man glaubts kaum!

      Warum die tschechischen Kollegenn da untätig rumstehen ist so nicht zu erschließen. DAS müsste der Innenminister eigentlich zuerst beantworten.

  8. Weder in Winnenden noch in Erfurt wurden die Täter gemobbt. Sie sagen selber, dass sie gemobbt worden sind, weil z.B. Frauen sie abgelehnt haben, aber das ist kein Mobbing.

    1. Richtige Feststellung.Es ging, soweit nachvollziehbar, in keinem der Fälle um wirkliches Mobbing. Dafür ist aus kriminologischer Sicht interessant was die Computer- und Tagebuchaufzeichnungen der Täter hergeben.
      In allen Fällen waren daraus bedrohliche Krankheitsbilder rekonstruierbar! Damit nicht genug. Diese Wahrnehmungsstörungen gingen so weit, das sich die Täter auch die Wahrnehmung von Ablehnung, Mobbing oder offene Verachtung weitgehend eingebildet haben. Ganz gleich wie wirklich zwischenmenschlich mit ihnen umgegangen wurde.

      Der “klassische” Amoktäter lebt in einer wahnhaften Phantasiewelt die er nur begrenzt verlasen kann. Etwa um sich der jahrelangen systematischen Planung seiner “Rache” für eingebildete Kränkungen zu widmen oder um Tatmittel zu erlangen. Glücklicherweise sind diese stark deviant struktuierten Persönlichkeiten oft nicht mehr in der Lage sich wirklich wirksame Tatmittel zu verschaffen, dafür ist ihnne der Blick erkrankungsbedingt verstellt.
      Nur wenn diese Täter an fahrlässig gelagerte Waffen oder Sprengstoff kommen, sind sie gefährlich. Denn das Erkankungsbild versagt diesen Tätern die ihnen offen stehenden Möglichkeiten sich aus allgemein zugänglichen Quellen Schusswaffen, Munition und USBV zu verschaffen. Eine Zulu- oder Luty-Gun ist kein Hexenwerk, ein brauchbarer Flammenwerfer mit Benzin Tapetenablauger und Mamas Palmin auch nicht. Und selbst der A.B. Breivik hätte für seine Großladungs-USBV kein Ammoniumnitrat gebraucht, Wasser reicht als Oxidationsmittel.

      Kurz: Es ist nach dem Stand der Kriminologie derzeit nicht nachweisbar das “Amok”-Täter aufgrund realen Mobbings zu Tätern werden. Gemobbte Personen sind oft nur deshalb Opfer, weil die Mobber davon ausgehen sich an Wehrlosen zu vergreifen.

  9. Das bestreitet ja auch niemand. Nur beim realen Mobbing leidet das Opfer, beim eingebildeten Mobbing die “Täter”.

    Warum ausgerechnet “Amok”Persönlichkeiten nicht die notwendige medizinische Betreuung erfahren bleibt fraglich.
    Über Dir Ursachen für die deviante Strukturierung solcher Persönlichkeiten gibt es leider bisher nur Verdachtsmomente. Wahrscheinlich gab es solche Personen “schon immer”, nur waren möglicherweise die medialen Vorbilder für schwere Gewaltdelikte mangels Darstellung in den Medien nie so gut entwickelt wie heute.

    Die PP rennt da bei mir “offene Türen” ein….

    Aus meiner beruflichen Erfahrung kann ich das so nur bestätigen.

  10. @ Peter: Die medizinische Betreuung bekommen solche Leute ja, aber genau die FALSCHE.

    Was nämlich kaum jemand weiß, ist, dass Tim K. unter dem Einfluss von Antidepressiva stand, bzw. deren falsch durchgeführte Absetzung.

    So wie ca. 90% aller an School Shootings beteiligten Täter in den USA.

    DAS wird uns aber nicht erzählt, weil das nämlich dazu führen würde, dass behandelnde Ärzte und die Pharmamafia gleich mit in der Verantwortung drin wären!

    Schaut euch mal die Nebenwirkungen an, die bei der Einnahme von Anti-Depressiva, bzw. auch nach deren (falscher) Absetzung auftreten können. Da stehen einem die Haare zu Berge! Ein absolutes Teufelszeug.

    Peter: “Richtige Feststellung.Es ging, soweit nachvollziehbar, in keinem der Fälle um wirkliches Mobbing. Dafür ist aus kriminologischer Sicht interessant was die Computer- und Tagebuchaufzeichnungen der Täter hergeben.”

    Interessant wäre im Fall von Winnenden auch zu erwähnen, dass Tim K. noch unter dem Einfluss von Anti-Depressiva stand, bzw. deren falsch durchgeführte Absetzung.

    So wie in 90% der Fälle von School Shootings in den USA.

    Zum Nachlesen:

    http://www.wnd.com/2012/12/psych-meds-linked-to-90-of-school-shootings/.

    Auch eine ganz “nette” Auflistung:

    http://www.hangthebankers.com/list-of-school-shootings-on-antidepressants/

    Das Problem ist wirklich, dass man davon in keinem einzigen Mainstreammedium wirklich was nachliest. Was aber nicht verwundert, denn die Firmen, die diese Medikamente herstellen, sind oft diejenigen, die am meisten Werbung in den Mainstreammedien machen. Es stecken handfeste finanzielle Interessen dahinter, dass der Zusammenhang zwischen Anti-Depressiva und Gewaltausbrüchen, wie z.B. School Shootings, nicht hergestellt wird.

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