Bayerische Grünenfraktions-Chefin Schulze fordert ein strengeres Waffengesetz

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Am 21.04.2017 veröffentlichte BR24 die Forderungen der bayerischen Grünen, die Waffenmissbrauch verhindern wollen, in dem sie den legalen Zugang zu Waffen beschränken. Der Artikel und die Forderungen der Grünen sind reißerisch, da Ursache und Wirkung verwechselt und falsche statistische Zusammenhänge angenommen werden. Die Anfrage im Landtag zeigt aber auch interessante Details. Wir haben uns daher das mal genauer angeschaut.

Fast 600 Prozent mehr

Die Zahl der Menschen in Bayern, die einen sogenannten Kleinen Waffenschein beantragt haben, ist im vergangenen Jahr überdurchschnittlich gestiegen. Auch die Besitzer von scharfen Waffen sind mehr geworden – wie die Zahl der Opfer.

Die Grünen-Politikerin Schulze sieht einen Zusammenhang zwischen der gestiegenen Zahl der Waffen im Freistaat und der Zahl der Menschen, die durch erlaubnispflichtige Waffen im vergangenen Jahr zu Schaden gekommen sind.

Schulze forderte, das Waffenrecht auf den Prüfstand zu stellen, um den Einsatz illegaler und den Missbrauch legaler Waffen zu bekämpfen. Schulze möchte zudem erreichen, dass schon für den Besitz einer Schreckschusswaffe eine Waffenerlaubnis notwendig wird.

BR 24 vom 21. April 2017

1 Million Schusswaffen in Bayern – 1 Missbrauch!

Frau Schulze schreibt:

Die Zahl der erlaubnispflichtigen Schusswaffen ist auf einem neuen Höchststand (1.163.544). Ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Waffenbehörden haben 2016 12.707 Personen eine Erlaubnis zum Erwerb und Besitz einer erlaubnispflichtigen Schusswaffen (Waffenbesitzkarte) erteilt. Das sind 16,6 Prozent mehr Waffenbesitzkarten als noch 2015 ausgestellt worden sind. 76 Privatpersonen wurde 2016 der große Waffenschein ausgestellt, der es erlaubt, die Schusswaffe auch in der Öffentlichkeit zu tragen.

Das ist doch erstmal eine erfreuliche Information: mehr legale Waffen, mehr Waffenbesitzer und es gibt sogar neue Große Waffenscheine in Bayern. Und obwohl in Bayern über 230.000 Waffenbesitzer mehr als 1 Million Schusswaffen besitzen, gab es nur einen Fall mit Personenschaden.

Sehr schön ist auch, dass der Anteil der weiblichen Waffenbesitzerinnen bereits über 10% liegt. Das ist noch ausbaufähig, aber ohne das Bedürfnis Selbstverteidigung ist nicht mit einem schnellen Anstieg zu rechnen. In den USA, wo 40% der Waffenbesitzer weiblich sind, schaffen sich die meisten Frauen die erste Waffe zur Selbstverteidigung an und kommen durch den Waffenbesitz zum Sportschießen oder zur Jagd.

Frau Schulze verlinkt in ihrem Blog auf ihre Anfrage im Landtag. Auf die Frage, wie viele Personenschäden durch erlaubnispflichtige Schusswaffen in 2016 registriert wurden und welche davon legal waren, erhielt sie folgende Tabelle:

Anfrage zu Schusswaffen im Bayerischen Landtag

Anfrage zu Schusswaffen im Bayerischen Landtag

Zusammenfassung der Tabelle:

  • 20 Selbsttötungen mit illegalen Waffen
  • 3 Morde/Totschlag mit illegalen Waffen
  • 9 Morde und 5 Verletzte mit illegalen Waffen beim Amoklauf in München
  • 37 Personenschäden mit illegalen Waffen bei 28 Vorfällen
  • 4 Personenschäden mit legalen Waffen bei einem Vorfall (1 Mord und 3 Verletzte in Georgensmünd)

Die Opfer durch legale Waffen waren die vier Polizeibeamten, die das Waffengesetz im Sinn der Grünen durchsetzen wollten. Beim Versuch, dem Reichsbürger die legalen Waffen zu entziehen, eröffnete dieser das Feuer auf die Beamten. Hier stellt sich die Frage, ob der Reichsbürger seine Waffen jemals missbraucht hätte ohne die staatliche Konfiszierung. Dies soll keine Rechtfertigung für seine Tat sein, nur Ursache und Wirkung zeigen.

Waffenrecht verschärfen, um illegale Waffen zu bekämpfen?

Frau Schulze schreibt:

Das spiegelt sich auch in den Opferzahlen wieder. Durch erlaubnispflichtige Schusswaffen kamen 2016 mehr Menschen zu Schaden (41 Personen) als im gesamten Zeitraum von 2011 bis 2015 (39 Personen).Diese gefährlichen Entwicklungen können wir nicht ignorieren und so weitermachen wie bisher. Jedes Schusswaffenopfer ist eines zu viel! Das Waffenrecht muss ohne Vorbehalte auf den Prüfstand, um den Einsatz illegaler Waffen und den Missbrauch legaler Waffen zu bekämpfen.

Es gibt keinerlei Korrelation zwischen Suizidrate und legalem Waffenbesitz

Da fragt man sich schon, welches Geistes Kind die Grünen sind. Die Hälfte der 41 Personenschäden sind Selbsttötungen. Und nicht mal hier benehmen sich die Bayern “korrekt”. Weltweit schließen Kriminologen von Selbstmord mit Schusswaffe auf die Anzahl der legalen Waffenbesitzer, da man gemeinhin davon ausgeht, dass Selbstmörder eher zu legalen Waffen greifen. Doch nicht in Bayern. Keine einzige Selbsttötung mit Schusswaffe in Bayern wurde mit einer legalen Waffe 2016 verübt. Auch hat der legale Zugang zu Waffen überhaupt nichts mit der Selbstmordrate zu tun, wie wir seit Jahren berichten.

Kein Gesetz kann den Einsatz illegaler Waffen bekämpfen

Illegale Waffen sind bereits verboten, man kann sie noch mehr verbieten. Nur die Strafverfolgung der Anbieter und Besitzer könnte den illegalen Waffenbesitz reduzieren, doch keine weitere Verschärfung. Aber wir erleben ja immer wieder, dass die Strafen für den illegalen Besitz so niedrig ausfallen, dass sie nicht abschreckend wirken. Auch gibt es kaum Geld für die Polizei und Cybercops, die die Hintermänner des Schwarzmarkts strafverfolgen.

Aus diesem Grund hat die GRA zusammen mit Firearms United auf der Feuerwaffen-Konferenz in Brüssel davon abgeraten, den legalen Zugang zu beschränken. Dies bindet nur Mittel der Polizei, die für das Trockenlegen des Schwarzmarkts benötigt werden.

Dramatische Zunahme an lebensgefährlichen Gaswaffen?

Frau Schulze schreibt:

Besorgniserregend ist vor allem die dramatische Zunahme an lebensgefährlichen Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen. Haben die Waffenbehörden 2015 noch 5.748 Personen den ‚kleinen Waffenschein‘ ausgestellt, der dazu berechtigt, die Schreckschusswaffe in der Öffentlichkeit mit sich zu führen, stieg 2016 die Zahl der erteilten ‚kleinen Waffenscheine‘ um 578 Prozent an auf 33.198 Personen. Die Dunkelziffer ist deutlich höher, weil der bloße Erwerb erlaubnisfrei ist. Eine erschreckende Entwicklung!

Auch muss bereits für den Besitz einer Schreckschusswaffe eine Waffenerlaubnis vorgeschrieben sein, um den Zugang zu Schreckschusswaffen zu erschweren.

Gaswaffen in Deutschland sind nicht lebensgefährlich

Bedienungsanleitung Walther P99 - Umarex

Bedienungsanleitung Walther P99 – Umarex

In Deutschland werden Schreckschuss-. Reizstoff- und Signalwaffe (SRS-Waffen) von der Prüfstelle PTB daraufhin geprüft, ob sie leicht rückbar sind. Diese SRS Waffen erhalten einen PTB-Prüfstempel und sind nur dann gefährlich, wenn die Waffe in der Nähe einer Arterie aufgesetzt abgeschossen werden. Deswegen steht auch in jeder Bedienungsanleitung, dass man sie nie auf Menschen und Tiere richten soll. Ein Warnhinweis, den man beim Kauf eines Kopfkissens oder Küchenmessers, nicht erhält.

Gaswaffen sind in Deutschland weniger gefährlich als Flammenwerfer, mit dem man Unkraut auf Wegen vernichtet, Bohrmaschinen, KüchenmesserKopfkissen oder die eigenen Hände. Dies ist in anderen Ländern (außer in Italien, wo ähnliche Prüfungen für zugelassene Gaswaffen Vorschrift sind), nicht der Fall. Wer in Deutschland eine nicht zugelassene Gaswaffe einschmuggelt, um sie zu einer “scharfen” Waffe umzubauen, hat schon bei der Einfuhr gegen das Gesetz verstoßen.

Enorme Dunkelziffer

Die Dunkelziffer ist tatsächlich enorm. Die Polizei geht von über 15 Millionen verkauften SRS-Waffen in Deutschland aus. Diese Zahl stammt aus 2002. Was angestiegen ist, ist die Zahl von Kleinen Waffenscheinen – enorm im letzten Jahr. Auf 470.000! Warum? Die meisten Bürger haben erst nach der Silvesternacht in Köln überhaupt mitbekommen, dass man seit 2003 einen Kleinen Waffenschein zum Führen von SRS-Waffen benötigt und holen das Versäumnis nach. Der “rasante” Anstieg ist im Verhältnis immer noch sehr wenig: nicht einmal 1% der Bürger hat solch einen Schein. Auch bekommen nur rechtstreue Bürger diesen ausgestellt. Wer kriminell ist, muss ohne Schein rumlaufen. Und das machen die auch…..

Millionen von SRS-Waffen, Luftgewehren, Paintball- und Dekowaffen sind nicht registriert. Warum denn auch? Diese Waffentypen sind nicht lebensgefährlich, sie werden meist nur zum Drohen missbraucht und manchmal um auf Verkehrsschilder zu zielen. Die Sachbeschädigung ist höher als die Personenschäden. Und obwohl es so viele “Freie Waffen” gibt, werden bei Straftaten weniger als 500 pro Jahr konfisziert.

Erwerbserlaubnis für Gaswaffen?

Die Grünen fordern bundesweit so eine Erlaubnis, wie auch schon die GdP im Jahr 2002. Die Begründung ist,dass diese Waffen einen Anteil von über 60 Prozent bei den Tatmitteln bei Raubdelikten ausmachen. Doch gehen beide von der falschen Annahme aus, dass sich bewaffneter Raub reduzieren würde, wenn das Tatmittel beschränkt sei. Kriminelle sind schlau und greifen zu Alternativen.

Kommen Kriminelle nicht mehr an Gaswaffen, greifen sie zum Bedrohen zu CO²-Pistolen, Airsofts oder Repliken aus Pappe, illegalen Waffen oder nehmen gleich ein Messer. Und Messer sind sehr gefährlich. Die Verletzungen von Messern sind zwar weniger gefährlich als die von Schusswaffen. Bei Gewaltdelikten mit Messern bleibt es jedoch selten beim Drohen, stattdessen überwiegen die Attacken. Selbst im Vergleich zu echten Waffen, schneiden Messer schlechter ab.

Um wie viel besser würden dann Gaswaffen im Vergleich zu Messern abschneiden, mit denen auf Distanz gar keiner verletzt werden kann?

Die Pläne der GdP wurden 2003 nicht umgesetzt. Den Ländern war der Vollzugsaufwand zu hoch. Stattdessen einigte man sich darauf, einen Kleinen Waffenschein zum Führen von Gaswaffen einzuführen. Diesen Kompromiss lehnte die GdP damals ab:

Angesichts der beschriebenen Kehrtwendung wäre es dann nur konsequent, das Erfordernis einer Erlaubnis zum Führen für Gas- und Schreckschusswaffen gleich ganz fallen zu lassen. Es ist nämlich kein ernsthafter Gewinn für die öffentliche Sicherheit mehr erkennbar, wenn der Erwerb nach wie vor nur an das Alterserfordernis von 18 Jahren geknüpft ist. Kein potenzieller Bankräuber (die nach kriminalistischer Erfahrung weit überwiegend Gelegenheitstäter sind und die völlig legale Erwerbsmöglichkeit eines Drohmittels gerne wahrnehmen) wird auf die absurde Idee kommen, sich zuvor noch einen Waffenschein zu besorgen. Also kann man sich den mit der Erteilung dieser Waffenscheine für Gas- und Schreckschusswaffen einhergehenden Vollzugsaufwand auch noch sparen. Das würde überdies dem betreffenden Verwaltungspersonal das fatale Gefühl ersparen, lediglich einem vordergründigen Alibi-Effekt dienen zu müssen.

Fakenews des öffentlich rechtlichen Rundfunks

Und was schreibt BR24?

Der kleine Waffenschein wurde 2002 nach mehreren Amokläufen in deutschen Schulen eingeführt. Da aber keine Registrierung und Rückverfolgbarkeit dieser Waffen vorlaut Gesetz vorgesehen ist, wurde der Verkauf an potentielle Straftäter durch das Gesetz nicht eingeschränkt.

Es ging um Raubdelikte mit Gaswaffen, nie um Amokläufe.

Frau Schulze hat mittlerweile die Kommentarfunktion zu ihrem Facebook-Post für mich deaktiviert, aber Stellung zu den Argumenten der “Waffenlobby” genommen.

 

Die Mär der 500.000 gestohlenen Waffen

Es ist ein Problem, dass beispielsweise der Verbleib von nahezu einer halben Million Schusswaffen, die verloren gegangen sind oder gestohlen wurden, in der Europäischen Union ungeklärt ist.

Diese Mär wird von der EU verbreitet, ist jedoch eine Fakenews. Wir wissen von Behördenmitarbeitern, dass die meisten vermissten Waffen Luftdruckwaffen und Schreckschusswaffen sind, welche nicht den neuen Richtlinien von 1972/76 entsprachen und deshalb gemeldet werden mussten. Diese Waffen verschwinden aus den Nachlässen der verstorbenen Besitzer. Genauso tragen Inventarverluste erheblich zu solchen Verlusten bei. In Deutschland wurden ca. 9500 Waffen gestohlen und nicht 148.000 (in 19 Jahren), wie die EU-Datenbank es vermuten lässt. In Schweden wurden ca. 500 Schusswaffen gestohlen, nicht 17.800 (in 13 Jahren). Ähnlich wird es in den anderen Ländern aussehen.

Besonders gefährliche Halbautomaten?

Es gibt auch keine “besonders gefährlichen Halbautomaten”. Legale Waffen werden selten missbraucht, da muss man nicht laufend den einzigen Vorfall aus Norwegen heranziehen, wo der Attentäter auch im Besitz von Sprengstoff war und die ganze Insel hätte verminen können statt zu schießen.

Gefährliche Gaswaffen die Zweite

Seien wir doch froh, dass Kriminelle lieber zur Gaswaffe als zur illegalen Waffe greifen. Während in den letzen 30 Jahren die BKA-Statistik den Anteil der legalen Waffen bei den Sicherstellungen bei StGB-Delikten immer bei 3-5% bezeugt, sind die illegalen Waffen zu einem guten Teil durch freie Waffen ersetzt worden, bei stetiger Abnahme!.

Vergleich des Jahrs 2013 zu 2000:

  • 74% weniger Fälle StGB-Straftaten
  • 65% weniger Missbrauch mit erlaubisfreien Waffen (Anteil von 55% auf 70% gestiegen)
  • 61% weniger Missbrauch mit legalen Waffen (Anteil von 3% auf 4% gestiegen)
  • 82% weniger Missbrauch mit illegalen Waffen (Anteil von 39% auf 25% gesunken)

Straftaten mit Schusswaffen
Quelle: Deutscher Bundestag

Fazit

Statt sich zu freuen, dass die Gewaltkriminalität seit Jahren sinkt, versuchen die Grünen wieder einmal ein Gesetz durchzupeitschen, das eine negative Auswirkung haben würde: Wer den legalen Zugang beschränkt, reduziert nicht die Kriminalität, sondern fördert den illegalen Markt und die Zunahme der illegalen und echten Waffen bei Gewaltdelikten. Das ist ein weltweites Faktum!

Die Grünen glauben, dass Waffenbesitz wie Krankheiten funktionieren, die man bekämpfen kann, wenn man die Erreger bekämpft. Doch Waffenbesitz ist kein Erreger für Gewalt. Im Gegenteil. Die meisten Menschen, die legalen Zugang zu Waffen erhalten, benutzen diese als Werkzeug oder zum Schutz – nicht jedoch für Angriff.

Während Gewalttäter Zugang zu Waffen haben wollen, um Gewalt auszüben, werden legale Besitzer nicht gewalttätig, weil sie Waffen besitzen. Daher hat der Staat nur eine Pflicht: den legalen Zugang zu Waffen von Gewalttätern einzuschränken und signifikante Gefahren durch angepasste Auflagen zu mindern. Zu diesen Auflagen gehört ein Sachkundetraining für legale Waffen und zusätzlich ein Deeskalationstraining für den Großen Waffenschein. Und falls die Zahlen für Waffenmissbrauch durch Besitzer von Kleinen Waffenscheinen eine signifikante Gefahr beweisen, dann könnte man überlegen, ob die Antragsteller einen Aufklärungsfilm ansehen und danach einen Test bestehen müssten. Die von den Grünen (und der Polizei) herbeigeredete Gefahr sehen wir anhand der aktuellen Lage nicht.

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52 Gedanken zu “Bayerische Grünenfraktions-Chefin Schulze fordert ein strengeres Waffengesetz

  1. Grün= dumm und inkompetent!

    Einschränkende Normen müssen sich auf überprüfbare Fakten stützen und mindestens einen hinreichend nachweisbaren Sicherheitsgewinn darstellen.

    Aber auch schon bisher ging es dabei ja gar nicht um sachlich begründete Gefahrenabwehr, sondern es war immer nur Mittel zum -rechtswidrigen- Zweck eine allgemeine Kriminalisierung von Legalbesitz zu erreichen!

    1. Ich bezweifle, ob die Grünen wirklich dumm sind. Es ist aber dumm für die Grünen, daß sie für ihre Ziele – Entwaffnung der Bürger – keine sachlichen Argumente, keine belastbaren Zahlen vorweisen können.
      Die Grünen waren von Anfang an in Wahrheit eine Linkspartei. Damit das nicht sofort auffällt, haben sie sich als Tarnung das grüne Mäntelchen umgehängt. Allen Linken geht es um die Zerstörung der bürgerlichen Mittelschicht und genau in dieser Schicht finden sich auch viele Waffenbesitzer. Auch SPD und Linkspartei sind traditionell gegen den privaten Waffenbesitz. Und die National-Sozialisten? Sie haben die Deutschen zwischen 1933 und 1938 ebenfalls systematisch entwaffnet. Ein Schelm, wer bei meinem Bindestrich etwas Böses denkt!

      1. Für “Grün” gilt das Melonenmodell: Grüne Hülle, rote Matrix und braune Kerne und deren Ansätze bestätigen das Modell offenkundig.
        “Dumm” sind die, weil sie sich dabei erwischen lassen in rechtswidriger Form einschränkende Normen zu fordern. Ob aus Prinzip und gegen alle Realität oder weil die mangels Sachkunde den Stuss selbst “glauben” ist doch nebensächlich.

        Es geht doch tatsächlich nur um die Kriminalisierung von Legalbesitz aus ideologischen Motiven.

  2. Das zeigt doch mal wieder Die Grünen haben, was die Politisch wirklich wichtigen Themen betrifft,
    nix mehr für dieses Land beizutragen . Ich glaube die Grünen werden sich in der Politischen Landschaft bald irgendwo im unteren Drittel einreihen und somit eh Politisch nix mehr zu melden haben . Sie hätten wie es mal angedacht war sich ausschließlich um Flora und Fauna kümmern sollen.
    Gruß

  3. Die vier Personenschäden in Georgensmünd waren keine Schäden durch legale Waffen.
    Die WBKs des irrlichternden Reichbürgers waren längst für ungültig erklärt worden, er weigerte sich jedoch die Waffen abzugeben, also war der Waffenbesitz illegal.

    Es gab also KEINE Personenschäden durch legale Waffen.

  4. Danke für die Analyse. Die Grünen wissen nicht, was sie da tun. Die Motivation dafür ist offenbar Angst und Unwissenheit, das Resultat davon wäre das Gegenteil von dem, was sie eigentlich anstreben:
    Der Erhalt einer WBK, sowie des großen Waffenscheins, bringt immer die intensive “Durchleuchtung” des Antragstellers durch die Behörden und des Schützenvereins mit sich. Beim kleinen Waffenschein erfolgt zumindest die behördliche Überprüfung nebst Aufnahme der Personalien. Es geht hierbei nicht nur um Vorstrafen, sondern ebenso um Eignung. Auf Deutsch: Man ist bekannt und wird permanent von seinem Umfeld kontrolliert.
    Das hat enorm disziplinierende Wirkung auf den Legalwaffenbesitzer: Jede Fehlhandlung, jeder Missbrauch ist sofort auf den Urheber zurückzuführen und führt zum Verlust der teuer erworben Waffen, nebst zu erwartenden teuren Gerichtsverfahren + eventueller Geld- oder sogar Haftstrafen.
    Es ist somit erstrebenswert, den Legalwaffenbesitz zu erleichtern(!), da man auf diesem Wege den Waffenbesitzer nicht nur diszipliniert, sondern über ihn, sowie die erworbenen Waffen, überhaupt erst Kenntnis erlangt und bei Missbrauch effektiv ahnden kann. Beim illegalen Erwerb einer Schusswaffe fällt dies alles flach.
    Wenn man nun die Waffengesetze bis aufs äußerste verschärft und sich gleichzeitig die Sicherheitslage in diesem Land weiterhin so dramatisch verschlechtert, wird man früher oder später auch den rechtstreuen Bürger in den illegalen Waffenbesitz treiben, denn schließlich hat kein normaler Mensch Lust, sich überfallen und ermorden zu lassen. Damit hätte der Staat dann jegliche Kontrolle verloren. Wenn die Grünen das wirklich haben wollen, nur zu.

    Wer Erleichterung beim Zugang zum großen Waffenschein wünscht, kann sich vorstellen, welche Partei er wählen sollte… ;-)

    1. Die Grün’innen wissen genau, was sie tun. Diese Partei will hauptsächlich die Abschaffung sämtlicher Bürgerrechte, die Legalisierung der Pädophilie und letztendlich die Ökodiktatur: Bürger auf Eselsrücken und der Gewalt sämtlicher Schützlinge ausgesetzt.

      Zur Info: die Grün’innen haben schon das Verbot ALLER Verbrennungsmotoren für 2025: also Entwaffnung und Entmotorisierung.

  5. Klar fordert sie das! Damit wir der Gewalt von Antifanten und “Kulturbereicherern” schutzlos ausgeliefert sind.

    Die gute Nachricht: die Grün’innen rutschen immer mehr in Richtung 5%. Bald sind sie hoffentlich weg.

    Ich fordere die Inhaftierung dieser Pädophilie-Befürworter.

  6. Dass die Grünen eine Agenda haben, ist klar. Wie sich in letzter Zeit aber zeigt, führt die reale Umsetzung ihrer Agenda in fast allen Punkten zum exakten Gegenteil dessen, was eigentlich beabsichtigt ist. Deswegen mein obiger Kommentar. Eigentlich sollte man sie machen lassen, bis der ganze Laden zusammengebrochen ist. Danach könnte man dann alles wieder aufbauen. Und zwar ohne die Grünen. ;-D

    1. Wir haben sie 30 Jahre lang machen lassen. Ergebnis: faktisch ist heute sogar die CDU linksgrün. Die Grünen selbst sind mittlerweile linksextrem und giftig wie eine Eibe. Zudem hat ihr Gedankengut (ausgegangen von Neopositivismus und Frankfurter Schule) sämtliche Institutionen verseucht und unterwandert. Hoffentlich verschwinden die Grünen aus dem Bundestag, bleiben aber in den Medien, Schulen und Universitäten trotzdem “gut” vertreten.

      1. Vielleicht scheiden die Grünen bei der Bundestagswahl 2017 tatsächlich aus dem Parlament aus, denn deren Positionen hat die CDU in den letzten Jahren unter der Ex-SEDlerin Merkel geradezu assimiliert.
        Es wundert mich insofern auch nicht, daß beim EU Gun Ban ALLE Abgeordneten von CDU/CSU für den Gun Ban gestimmt haben. Einzige Ausnahme: Markus Ferber von der CSU.

  7. ES HÖRT NICHT AUF!

    Dazu hatte ich einen Kommentar auf der Seite von Frau Schulze hinterlassen!
    Wurde leider bis jetzt nicht veröffentlicht!
    Meine sachkundige Meinung als Sportschütze ist anscheinend nicht erwünscht!
    Das zu „Wahrung der Bürgerrechte“ und “Schutz der persönlichen Freiheit“ , wovon die junge Frau so gerne säuselt unter dem Punkt „Innenpolitik“ auf ihrer Webside!

    OH MEI OH MEI OH MEI !

    Liebe Politiker/ PolitikerInninninnin, es reicht mir jetzt! Habt ihr es denn immer noch nicht begriffen? Eure Mainstream- Unwissenheit kotzt mich echt an!
    Setzt euch bitte hin und ihr schreibt jetzt 10.000 mal:

    Waffengesetze verhindern keinen Terroranschlag!
    Waffengesetze verhindern keinen Terroranschlag!
    Waffengesetze verhindern keinen Terroranschlag!
    Waffengesetze verhindern keinen Terroranschlag!
    Waffengesetze verhindern keinen Terroranschlag!
    Waffengesetze verhindern keinen Terroranschlag!
    Waffengesetze verhindern keinen Terroranschlag!
    Waffengesetze verhindern keinen Terroranschlag!

    Und:

    Waffengesetze verhindern keine Kriminalität!
    Waffengesetze verhindern keine Kriminalität!
    Waffengesetze verhindern keine Kriminalität!
    Waffengesetze verhindern keine Kriminalität!
    Waffengesetze verhindern keine Kriminalität!
    Waffengesetze verhindern keine Kriminalität!
    Waffengesetze verhindern keine Kriminalität!
    Waffengesetze verhindern keine Kriminalität!

    Usw.!

  8. Regt euch doch nicht über den Blödsinn, den die Grünen aus lauter Verzweiflung von sich geben, bitte nicht auf. Einfach nicht wählen und möglichst viele Leute ebenfalls dazu bringen. Wir im Saarland haben das schon geschafft. Die Folge war ein neues Parteiprogramm, man will jetzt die gelben Säcke abschaffen. Ist doch Prima, oder?

  9. Programmänderung auf dem Parteitag der AFD gestern:
    “4.6.a Sicherheit der Bürger verbessern. Auf Vorschlag der EU-Kommission hat das EU-Parlament in Reaktion auf die Terroranschläge von Paris im November 2015 die EU-Feuerwaffenrichtlinie geändert. Damit kommt es zu einer weiteren Verschärfung des Waffenrechts. Betroffen von der Verschärfung eines ohnehin schon restriktiven Waffenrechts sind vor allem legale Waffenbesitzer, Sportschützen, Jäger und Waffensammler. Die illegalen Waffen, die für terroristische Anschläge benutzt werden, werden davon nicht erfasst. Die Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie lehnen wir ab. Der Erwerb des WAFFENSCHEINS für gesetzestreue Bürger ist zu erleichtern.”

    Die Wahrscheinlichkeiten im Herbst bleiben zwar sowieso auf Schwarz/Rot/(Grün), ein Totalverbot von Großkaliber außer für Jäger liegt mit Sicherheit bereits vorgefertigt in der Schublade, da klar ausgedrückter Wunsch der Kanzlerin.

    Alles klar?

  10. Da sie weder an eine legale noch an eine illegale Schusswaffe herankamen um sie als Drohmittel einzusetzen, haben Kriminelle und Strafgefangene in ihrer “Verzweiflung” schon Attrappen hergestellt. Folglich müsste der Antrag auch auf das Herstellen und Verwenden von Attrappen erweitert werden. Die Zahl der Raubüberfälle wird dann sicherlich drastisch abnehmen. Wird auch nichts ändern! Welcher Kriminelle oder Terrorist verlässt sich schon auf eine Attrappe.Oder wie wäre es mit einer Amnestie für die Vertreiber von illegalen Schusswaffen und den Aufkauf der Depots durch die Gegner des legalen Waffenbesitzes?

  11. Heute herrscht die irrige Meinung, dass Linke gegen Waffen seien. Nichts wäre falscher! Karl Marx hielt seinen Säbel in Ehren, Friedrich Engels war Jäger und Waffennarr. Ernst Thälmann kommandierte den bewaffneten Hamburger Arbeiteraufstand und war Vorsitzender des Rotkämpferbundes, bevor er zum KPD-Chef avanzierte.Trotzki
    lief mit gezücktem Revolver seinen Soldaten voran und gilt als Gründer der Roten Armee. Erich Mielke wurde nach der Wende wegen Polizistenmordes verurteilt. Die Linken sind Revolutionäre und deswegen bewaffnet. Ich könnte hier Hunderte Namen nennen. Fidel Castro legte nicht einmal während seines Besuches der DDR die Pistole ab. Es gibt keine unbewaffnete Revolution – aber eine ungeheure linke Heuchelei.

    1. Sie haben meine volle Zustimmung. Die Linken hassen Waffen, aber nur dann, wenn sie in Händen des politischen Gegners sind. Von Claudia Roth hält sich hartnäckig das Gerücht, sie würde in ihrer Handtasche stets eine schussbereite Walther mitführen.

    2. Stimmt schon, denn gegen Autokraten war schon immer der Gedanke der Volksbewaffung (Lasalle!) virulent und diverse Länder haben nur durch ihr Milizsystem bis Heute überlebt.
      Viel die heute meine sie wären “links” hätte wohl der RFKB rausgeschmissen, wie diese opportunistischen Hoplophobiker gegen Royalisten hätten auftreten wollen die nach dem Motto handelten: “Gegen Demokraten helfen nur Soldaten..” bleibt unerfindlich.

    3. Was hältst Du davon, zum Thema „Linke und Waffen“ einen Aufsatz/Artikel zu verfassen? Du scheinst Dich ja bestens auszukennen!
      Wenn Du den Waffenbesitz der vorgenannten Linken plus einiger anderer prominenter Linker noch durch seriöse Quellen belegen könntest, dann wäre es meines Erachtens ein wunderbare Artikel für die Rubrik „Gegner“ auf der GRA-Website. Ich würde mich aber vorher mit der GRA-Leitung absprechen.

      1. Darüber habe ich schon geschrieben: Die Internationalen und die APO
        https://katjatriebel.com/2016/11/09/trump-vorreiter-der-internationalen/

        Die „Internationale“ ist der „Zusammenschluss von Arbeiterorganisationen aus verschiedenen Ländern, die ideologisch von sozialistischen, kommunistischen oder anarchistischen Zielvorstellungen geprägt sind„, schreibt Wiki. Das trifft jawohl auf den Entrepreneur und Kapitalisten Donald Trump nicht zu.

        Für das 19. Jahrhundert würde ich die Internationalen als Außerparlamentarische Opposition (APO) der Sozialisten (SPD) und Kommunisten (Vorreiter der LINKEN) bezeichnen, auch wenn das deutsche Wiki die Entstehung der APO erst im Jahr 1960 ansiedelt.

        Das Kennzeichen einer APO ist, dass sie als „neue politische Strömung ihre Arbeit meist erst außerhalb der Parlamente beginnt und erst über die Länderparlamente unter Umständen bis in den Deutschen Bundestag oder sogar bis in die Bundesregierung Deutschlands kommen.“ Dies trifft auf die SPD und Kommunisten für das 19. Jahrhundert zu. Auch die Grünen in den 80er Jahren und der Europa-Abgeordnete der Grünen und ATTAC-Gründer Sven Giegold, sowie die Piraten und die AfD begannen als APO. Ein weiteres Kennzeichen ist der Kampf gegen die Eliten (z.B. Militär und Regierung).

        So hat sich die „Internationale“ vehement für eine Volksbewaffnung wie in Schweiz als eine der obersten vier Prioritäten eingesetzt. Ihre wichtigsten Vertreter in Deutschland waren August Bebel und Karl Liebknecht, die von SPD und Linken in den Himmel erhoben werden.

        Was waren die Ziele der Sozialisten?
        Im Parteiprogramm der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands wurden folgende Ziele vereinbart.

        Nationale Ziele

        Allgemeines, gleiches, direktes Wahlrecht mit geheimer und obligatorischer Stimmabgabe
        Direkte Gesetzgebung durch das Volk. Entscheidung über Krieg und Frieden durch das Volk.
        Allgemeine Wehrhaftigkeit. Volkswehr an Stelle der stehenden Heere.
        Abschaffung aller Gesetze, welche die freie Meinungsäußerung, das freie Forschen und Denken beschränken.
        Rechtsprechung durch das Volk. Unentgeltliche Rechtspflege.
        Allgemeine Schulpflicht. Unentgeltlicher Unterricht in allen Bildungsanstalten. Erklärung der Religion zur Privatsache.

        Internationale Ziele

        Bebel und Liebknecht nahmen als Leiter der deutschen Delegation am Internationale Arbeiterkongress (1889) in Paris teil. Auf ihm wurde unter anderem die zweite Internationale gegründet. Auch die Feiern zum ersten Mai gehen auf den Kongress zurück

        Tagesordnung

        Lage der Arbeiter und die sozialistische Bewegung in den verschiedenen Ländern
        Abschaffung der stehenden Heere und die allgemeine Volksbewaffnung
        Mittel und Wege, um die Forderungen des Arbeitsschutzes zu verwirklichen
        Internationale Kundgebung zum 1. Mai 1890
        Ausführliches bei http://de.wikipedia.org/wiki/International…kongress_(1889)

        Wer waren die deutschen Gründer?

        August Bebel (1840-1913) war Sozialist und mit Wilhelm Liebknecht Gründer der deutschen Sozialdemokratie. Wie kein anderer prägte er seit der Gründung der Eisenacher Partei 1869 bis zu seinem Tod 1913 die Sozialdemokratie. »Die Partei August Bebels« war die Massenpartei der ausgebeuteten und politisch ausgegrenzten Arbeiterschaft im Deutschen Kaiserreich. Sie vereinte viele sozialistische Strömungen von Rosa Luxemburgs Marxismus bis Eduard Bernsteins Revisionismus. Erst nach Bebels Tod spalteten sich die Kommunisten 1918/19 ab.

        Ausführliches bei http://de.wikipedia.org/wiki/August_Bebel

        Wilhelm Liebknecht (1826-1900) Vater von Theodor, Otto und Karl Liebknecht, war einer der Gründerväter der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).

        Er war als radikaldemokratischer Revolutionär aktiv an den Revolutionen von 1848/49 beteiligt − nach der französischen Februarrevolution vor allem in Baden ( Badische Revolution). Beruflich betätigte er sich unter anderem als Journalist.

        Nach 13 Jahren des Exils in der Schweiz und in England, wo er sich als Mitglied des Bundes der Kommunisten unter dem Einfluss von Karl Marx und Friedrich Engels marxistischen Positionen angenähert hatte, wurde er während der ersten Jahrzehnte des deutschen Kaiserreichs zu einem der profiliertesten sozialistischen Politiker im Reichstag. Dort war er ein bedeutender Kontrahent des Reichskanzlers Otto von Bismarck.

        Auführliches bei http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Liebknecht

        Über beide wird berichtet: Sie waren scharfe Gegner des Militarismus und wie jeder vernünftige Sozialdemokrat Anhänger des Volksheeres und der Volksbewaffnung.

        Bebel war zudem einer der ersten Frauenrechtler und Verfasser der Schrift „Die Frau und der Sozialismus“ 1883, aus der das folgende Zitat stammt, durch welches ich überhaupt auf diese Recherche gestoßen wurde:

        Verbrechen stehen in enger Beziehung zu dem sozialen Zustand der Gesellschaft, was diese allerdings nicht wahrhaben will. Sie steckt wie der Vogel Strauß den Kopf in den Sand, um die sie anklagenden Zustände nicht eingestehen zu müssen, und lügt sich zur Selbsttäuschung vor, daran sei nur die „Faulheit“ und „Genußsucht“ der Arbeiter und der Mangel an „Religion“ schuld.

        Da ist Selbstbetrug der schlimmsten oder Heuchelei der widrigsten Art. Je ungünstiger der Zustand der Gesellschaft für die Mehrheit ist, um so zahlreicher und schwerer sind die Verbrechen. Der Kampf um das Dasein nimmt sie roheste und gewalttätigeste Gestalt an, er erzeugt einen Zustand, in der der eine in dem anderen seinen Todfeind erblickt. Die gesellschaftlichen Bande lockern sich, und der Mensch steht als Feind dem Menschen gegenüber.

        Wie stehen die Parteien zu Bebel?

        Heute spielen zwei Parteien in der deutschen Politik eine Rolle, die aus der Partei Bebels hervorgegangen sind: SPD und »Die Linke«.

        Die Linke

        Für »Die Linke« ist Bebel bis heute ein wichtiger und unbestrittener Teil ihres Traditionsbestands. Er war Marxist, nicht verantwortlich für die Zustimmung der SPD zu den Kriegskrediten 1914, da er 1913 verstarb, und musste sich aus selbigem Grund auch zur Spaltung der Arbeiterbewegung 1918 nicht verhalten. In Kreisen von Linke und DKP wird Bebel regelmäßig benutzt, um die »wahre« Tradition des Sozialismus von der heutigen SPD abzugrenzen und für sich zu beanspruchen.

        Die SPD

        Die SPD hat einen anderen Zugang zu Bebel. Seine pragmatische Sicht auf parlamentarische Politik, seine Fähigkeit, sich auf Veränderungen einzustellen und auch seine ausgesproche nicht-pazifistische Haltung (»Flintenrede«) lassen einen Bebel erkennen, der in die heutige SPD passen könnte.

        Das Erbe Bebels ist für die SPD vor allem ein emotionales Gut: Oft ist von Bebels Uhr die Rede, die angeblich früher von Vorsitzendem zu Vorsitzendem der SPD weitergegeben wurde. Regelmäßig wurden von wichtigen SPD-Politikern wie Willy Brandt, Johannes Rau und anderen Gedenkreden anlässlich des Geburts- oder Todestages von Bebel gehalten.

        Entnommen von http://www.august-bebel-institut.de/04/0402.html

        Vielleicht wäre es Zeit, beide Parteien über eines der wichtigsten Ziele ihrer Gründer zu unterrichten und nicht Kapitalisten als Vorreiter der Internationalen zu bezeichnen.

      2. @Katja Triebel

        Sehr interessante Zusammenfassung zum Thema internationale Sozialisten und Waffenbesitz, die leider bis jetzt an mir vorbei gegangen ist. Offenbar ist man im linken Spektrum nur an einem bewaffneten Volk und an dessen allgemeiner Mitsprache interessiert, so lange man sich in Opposition befindet. So bald man selbst am Ruder sitzt, werden alle propagierten Grundsätze flugs über Bord geworfen, um den sich nun in Opposition befindlichen Kräften den Weg zur Macht für immer zu verwehren.
        Was für ein verlogener Haufen! Und so was bezeichnet sich als “volksnah”?
        Ich nenne so etwas rot lackierten Faschismus!

  12. Die Grünen mal wieder postfaktisch. Was nicht in die Ideologie passt, wird passend zurechtgelogen. Ich hoffe, daß diese Partei nachhaltig unter 5% bleibt.

  13. Die politischen Rattenfänger missbrauchen Bürgers Ängste mal wieder für ihre eigene Not und Unfähigkeiten. Fakten werden zur politischen Agitation missbräuchlich verdreht um dem schutzsuchenden Bürger Fürsorge und Sicherheit vorzugaukeln. Das dieser Missbrauch nicht stimmt, wissen Alle die mit der Materie zu tun haben undie Fakten belegen dies eindeutig.
    Frau Schulze ist wieder nur ein trauriges Beispiel für den politischen Mummenschanz und wie wenig sich die Machtsuchenden in ihrer Intrige um die Wahrheit und den Bürger tatsächlich kümmern.
    Nur, die Ratten verlassen das sinkende Schiff…..

  14. Ich habe da mal eine Lustige Idee.

    Die Grünen sind eine Partei, die ihr Programm durch die Mitgliedern festlegt.
    Derzeit ca. 64.000 Parteimitglieder.

    Wenn eine Interessengemeinschaft wie zb. die Sportschützen sich absprechen und in die Partei eintreten ;-) ( bei ca. 1,5 Mil.und 10% machen mit)…dann wird bei der nächsten Mitgliederversammlung das Parteiprogramm Lauten:

    Waffenschein für jeden Bürger (ohne Vorstrafen) …

    1. Das wäre im Prinzip eine strategisch gute Idee.Da aber schon mehrfach solche Ideen öffentlich gepostet wurden und im Übrigen eine Partei einen Interessenten von vorneherein ausschliessen kann, Recherche im Netz mit den passenden Fundstellen zu einem selbst vorausgesetzt, sind wir da definitiv zu spät dran.

      Den Grünen gehen die Kern-Themen aus, deswegen stürzen sie sich auf die unbescholtenen gesetzestreuen Legalwaffenbesitzer.

      Dass sie dabei die Fakten verdrehen, auch handlungstechnisch immer an der Grenze des gerade noch Erlaubbaren bleiben, wird es schwierig, diese strafrechtlich zu belangen. Ausserdem muss man vorher deren politische Immunität (von Einzelpersonen)dazu aufheben lassen.

      Bei uns in Baden-Württemberg wäre das zusätzlich so gut wie unmöglich, da sie dort gleich an der MACHT sind.
      Die CDU ist mittlerweile dort auch zu allem bereit, um mit an der Macht zu bleiben.Die finden ja den wieder aufgewärmten Anscheinsparagraph für Zivilwaffen plötzlich auch ganz toll…

      Man kann sie ALLE nur abwählen, doch “Dumme” , welche insbesondere diese grünen Ideologen, Volksverhetzung kann man Ihnen ja nicht nachweisen, auch noch wählen, finden sich doch tatsächlich immer wieder.

  15. Grün ist echt ne Seuche geworden, Linke eh, SPD / CDU zeigen ja auch grade das sie es voll drauf haben…am Bürger vorbei zu entscheiden…

    Tja, viel bleibt nicht mehr über zum Wählen, sehe da langsam keine ander “Alternative für Deutschland” mehr…nur finde ich die auch nicht so super… CSU kannst ja nur im “Edeland” wählen und das sind auch so Halodries…. ECHT ZUM KOTZEN IN DEUTSCHLAND.

    Die Idee mit der Unterwanderung der Partei Grün finde ich allerdings echt gut, läd zum “weiterspinnen” ein. ;-)

  16. Ist unser Rechtstaat in Gefahr?

    http://WWW.PRESSE-AUGSBURG.DE SAGT:

    „Wir haben Anhaltspunkte, dass sich der Zweck der Schießsportgruppe gegen die verfassungsmäßige Ordnung und den Gedanken der Völkerverständigung richtet und nur vorgeblich im sportlichen Schießen besteht“, begründete Herrmann den Schritt. „Diese Leute könnten durch den legalen Besitz von Waffen in der Lage sein, mit Waffengewalt gegen Minderheiten und politische Repräsentanten des Staates vorzugehen.“

    Link:

    https://presse-augsburg.de/presse/ermittlungsverfahren-gegen-die-bayerische-schiesssportgruppe-muenchen-e-v-eingeleitet/

  17. Durch die Hausdurchsuchungen wurden mehrere illegale Waffen entdeckt, waren also wohl nicht ganz unberechtigt.
    Sorry, solche “Vereine” können wir in Deutschland nicht gebrauchen, die diskreditieren alle Sportschützen…!

    1. Politik und Extremismus haben auf dem Schießstand nichts zu suchen das war schon immer so im Schützenwesen in Deutschland.
      Nur halten sich einige ganz wenige leider nicht daran.

  18. Mich würden die Zahlen und Fakten interessieren :

    Wie viele Personen sind aktive Mitglieder dieser Schießgruppe?
    Wie viele gehören zu Pegida München?
    Was waren das für 2 illegale Waffen ?

    1. FRAGEN ????

      Ein paar Gedankenspiele!:

      Da man ja angeblich in Deutschland (hinter ´m Bahnhof) leichter an illegale Waffen als an legale Waffen kommt, vielleicht hat eine Waffe ja ein böser Mann irgendwie, irgendwann ´mal da „verloren“ und einfach vergessen danach zu suchen, oder so.
      BTM bekommt man angeblich ja auch schneller an der nächsten Straßenecke als über die Apo!
      So ´ne kleine 6.35er aus alten Zeiten ist aber auch verdammt leicht zu übersehen gewesen die letzten Tage im unverschlossenem Kellerraum, hinten, unter der schweren Werkbank in der Mulde im Estrich! Tssss…………..
      Wie bekommt man Legalwaffenbesitzer am Besten kaputt?:
      Mit zufälligem Drogenfund in PKW oder Wohnung, bei Fund spezieller Pornografie auf dem in der Schublade plötzlich auftauchendem USB- Stick, bei Verdacht der Steuerhinterziehung, bei Verdacht auf Sozialbetrug, bei Verdacht ´n kleines Kind angepackt zu haben, bei Verdacht auf rechter Hetze, bei Fund illegaler Waffenteile etc., u.s.w.!
      Ich hätte so einige Ideen, um Legalwaffenbesitzer zu entwaffnen!
      Und wenn jemand bei „Pegida“ mitmacht, welche Handhabe soll es da denn konkret gegen ihn geben?! Die sogenannte „Pegida“ ist meines Wissens nach nicht irgendwie verboten!
      Wer da mitlatscht und gefilmt wird, selber Schuld!
      Es fällt einigen Leuten immer ´was ein, um anderen zu schaden!
      Politik hat leider auf dem Schiessstand sehr viel zu suchen!
      Unser ganzer Besitz an Waffen, Munition und Treibladungspulver hängt DIREKT vom Wohlwollen der Politik ab!
      Das ist bei Briefmarkensammeln als Hobby anders!
      Für „die Grünen“ ist man als Sportschütze wahrscheinlich schon „extremistisch“ veranlagt?! Oder?
      Gesetzesbrecher haben nichts auf dem Schiessstand zu suchen, das ist richtig! Die haben auch in der Politik nichts verloren! ;-)

      1. nach der Studie von Pfeiffer (2011): Wer keine Waffe hat kann nicht schießen!? ist es im Prinzip möglich den Besitz von Stahlrohr als Tatvorbereitungshandlung auszulegen.

      2. Absolute Zustimmung!
        Selbstverständlich kann man eine Durchsuchung manipulieren! Mann kann in einen unbequemen Verein auch V-Leute einschleusen usw.. Aber hier auch eine Klarstellung: Wenn ein Schützenverein tatsächlich national-sozialistischen Strömungen Raum bietet, dann gehört er verboten.
        Zu Schießstand und Politik möchte ich sagen: Obrigkeit und Presse kommen in Deutschland mit der Vorstellung eines mündigen und wehrhaften Bürgers überhaupt nicht klar. Das sieht man schon am extrem scharfen Waffenrecht. Ständig schwebt über unseren Köpfen das Damoklesschwert von weiterer Verschärfung oder gar Enteignung. Der EU Gun Ban hat das wieder dramatisch gezeigt, und zwar europaweit.
        Es ist sogar sehr sinnvoll, am Schießstand das eine oder andere Gespräch über die Parteien und ihre Waffenrechtspolitik zu führen. Wir müssen hier sogar sehr wachsam sein. Diskussionen über Waffenrecht, Grundrechte und Verfassung sind sogar erheblich wichtiger als Diskussionen über Innen- oder Außenzehn oder die neueste Racegun von STI & Co.

  19. Die zwangsläufigen Gespräche auf unserem Schiessstand (mehrere Vereine!) bezüglich Politik und Waffenrecht nehmen langsam Überhand!
    Es macht einigen schon gar keinen Spass mehr zum Training zu kommen!
    Und genau das ist es, was „DIE“ wollen!

  20. Ich habe jedenfalls den Eindruck, daß sich die Waffenbesitzer immer wieder auch selbst im Weg stehen. Ich habe schon Leute erlebt, die das Bedürfnisprinzip rechtfertigen, die unser strenges Waffenrecht gut finden usw. Dabei muß ich sagen, daß ich nur Großkaliber schieße, daß meine Schützenbrüder also nicht gerade aus dem Prekariat kommen und trotzdem muß ich mir manchmal echten Unsinn anhören. Wenn auf Deinem Schiessstand so viele Leute über das Waffenrecht reden ist das doch gut. Ich hoffe es sind nicht immer dieselben, die sich Gedanken machen, sondern viele. Daß einem die ständige Hetze gegen Waffenbesitzer aufs Gemüt schlägt, verstehe ich. Das ging und geht mir genauso. Aber deswegen muß einem doch nicht gleich die Lust am Training vergehen. Reden allein reicht nicht. Man muß auch etwas tun. Abgeordnete anschreiben, Leserbriefe schreiben, die Vereinsmitglieder über wichtige Entwicklungen im Waffenrecht informieren (Rundmail), usw.
    Schon historisch gerieten Waffenbesitzer automatisch ins Visier der Obrigkeit, eben weil sie sich theoretisch wehren konnten. Das muß man sich eben bewußt machen. Waffenbesitz ist in Wirklichkeit mehr als nur ein nettes Hobby

  21. Zum Beitrag von Katja Triebel am 30.04.17 um 18:11Uhr, weiter oben

    Sehr geehrte Frau Triebel, vielen Dank für Ihren Beitrag an der o.g. Stelle. Sie beziehen sich in Ihren Quellen u.a. auf Wikipedia. Hier schreiben oft Halbwissende oder Leute mit linkem Hintergrund. Meines Erachtens taugt Wiki nur um sich zu einem Thema einen ersten schnellen Überblick zu verschaffen. Ich persönlich sehe Wiki mittlerweile sehr kritisch.
    Was heißt z.B. Volksbewaffnung“ und „Abschaffung der stehenden Heere“? Klingt zunächst ganz gut für den privaten Waffenbesitzer. Darf aber jetzt jeder aus dem Volk eine Waffe kaufen? Sicher nicht. So etwas Ähnliches haben z.B. die Russen schon in der Oktoberrevolution erlebt: Die Weißen (Adel, Bürger, sog. Großbauern) wurden entwaffnet, das sog. „Volk“ (die Roten) wurde dagegen bewaffnet. Den Ausgang kennen wir.
    Wer sich mit dem Phänomen Sozialismus beschäftigen will, kommt an den einschlägigen Klassikern nicht vorbei. An erster Stelle nenne ich immer F.A. Hayeks „Der Weg zur Knechtschaft“. Hayek lehrte an verschiedenen Universitäten Volkswirtschaftslehre, bekam für seine Arbeit sogar den Nobelpreis. Er hat in dem o.g. Werk dem Sozialismus in besonders gekonnter Weise die Maske vom Gesicht gerissen. Man kann den „Weg zur Knechtschaft“ vor allem ohne irgendwelche Vorkenntnisse lesen und sein Schreibstil ist auch nicht übermäßig schwierig. Meines Erachtens ist es eine Pflichtlektüre für jeden, der die Freiheit liebt und der wissen will, was Sozialismus wirklich ist und welche Facetten (rot, grün, braun z.B.) er hat.
    Ich dachte übrigens an einen Aufsatz, in dem konkret nachgewiesen wird (mittels seriöser Quellen), welche Sozialisten (= Kommunisten, Maoisten, National-Sozialisten, SPDler, Grüne usw) in Wirklichkeit Waffen besessen (und auch eingesetzt) haben. Es gibt z.B. ein Foto, das Breschnew bei der Jagd zeigt. Auch Honeckers sollen oft auf die Jagd gegangen sein.
    Der Hammer wäre natürlich die Waffenbesitzkarte/der Waffenschein von Sven Giegold, Claudia Roth oder ähnlich prominenten Sozialisten der Gegenwart. Da bräuchten wir allerdings einen Maulwurf…

  22. Ich hatte gerade auf dem Stand ein altes DWJ aus 1997 in der Hand! Da stand auf einer Seite:

    „Achtung: Neuer Waffengesetz-Entwurf sieht Verbot von Magazinen über 8 Schuß vor. Magazine f. Gewehre, MP, MG usw.- NOCH FREI!“

    So lange sind die also schon am Wühlen gegen uns! Einfach krankhaft!

    1. Nö! Das geht schon, auf ministerialer Ebene, seit 1972 so. Der Grundgedanke:” ..es muss dem Bürger verboten sein sich zu bewehren” wurde schon immer mit unauslöschlicher Hartnäckigkeit von diversen Seilschaften verfolgt!Das ist also schon immer Generalprogramm gewesen. Die Parteien haben sich dazu in schöner Einträchtigkeit herabgelassen einfach nur auf zweckmäßig erscheinende Ereignisse zu warten. Die EU hat doch auch schon zur Begründung ihres Machwerks ad nauseam auf wahrheitswidrige Behauptungen zurückgegriffen, die Motivation dazu kam doch neben der dortigen Angst vor dem “Bürger” auch durch ital., frz. und dt. Regierungsstellen.

      Und die 4. Gewalt spielt dabei überwiegend die Karten der Parteienochlokratie, natürlich ganz unabhängig!

    1. @Karl Müller
      Ich stimme Ihnen uneingeschränkt zu und denke dass hier war auch nichts anderes zu erwarten war. Kritik- und faktenbereinigt werden die Ansagen verbreitet, die ins politische Raster passen. Eine realitätsnahe, kritische Auseinandersetzung mit der Gesamtthematik wird bewusst vermieden. Das wäre nicht reisserisch genug und letztendlich völlig unaufgeregt. Ich bleibe bei meiner Meinung und fordere mantra-artig den Faktencheck von den politisch Verantwortlichen.
      Der Vergleich der Anzahl legaler Waffen und deren Besitzer in Deutschland (und nur um die geht es), zu den damit im Zusammenhang stehenden Unfällen und Straftaten, gegenüber den Toten und Verletzten die jährlich durch Verkehr, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Feinstaub, Krankenhauskeimen und einfachen ‘Tatwerkzeugen’ etc. zu beklagen sind, steht in keinem messbaren Verhältnis zueinander, spiegelt aber eindeutig die Realität wider in der wir leben.
      Wer glaubhaft dem mündigen Bürger/Wähler vorgeben will, fürsorgliche Politik machen zu wollen oder neutral Bericht zu erstatten, kann diese Realität nicht einfach ausblenden. Alles andere ist Machtmissbrauch auf dem Boden diffuser Angstmacherei und persönlicher Interessenpolitik.
      Vor diesem Hintergrund haben die legalen Waffenbesitzer allen Grund ihre Interessen in Politik und Gesetzgebung auf Faktenbasis vertreten zu sehen und nicht der Panikmache und Agitation geopfert zu werden. Das ändert letztendlich nämlich gar nichts ‘zum Wohle des Volkes’.

  23. @ Joachim Brüggenwerth,

    mit der Erwartung eines sachbezogenen Faktenchecks bin ich vor langer Zeit auch mal an solche Fragen der Gefahrenabwehr herangegangen. Mein Fazit dazu ist: Fakten in der Aktenlage sind politisch, parteiübergreifend, nicht gewollt.

    Mehrheitlich weiß die politische Klasse in Bund und Ländern durchaus dass sie zu einem solchen Thema Unfug erzählt, würde dies aber nie öffentlich zugeben und es geht ja auch nicht um Fakten sondern darum mit einer angepassten Realität, ähnlich dem Schaffen einer Aktenlage welche nur eine bestimmte Maßnahme als Reaktion zulässt, in der Öffentlichkeit zu agitieren und genügend willige oder blöde Mitläufer zu finden.

    Betrachten Sie doch mal den Herrn Prof. Feltes, der sich willig die abstrusen Thesen der Grünen zum Thema Großkaliber zu eigen gemacht hat und sich nicht zu schade war den sachlich falschen Behauptungen öffentlich als Multiplikator zu dienen. Dabei weiß der Herr als Jurist welche Anforderungen an freiheitseinschränkende Normen gestellt werden, als Kriminologe könnte er sich auch über den Stand von Forschung und Technik zur Terminaltballistik informieren lassen. Macht er aber nicht. Und dieses Verhalten sei nur exemplarisch angeführt.

    Dazu geben die Medienvertreter als willige Lakaien entsprechender Interessengruppen auch nur wieder, was von ihnen erwartet wird. Medienvertreter lesen doch auch die einschlägigen Foren mit und könnten sich herablassen die politisch motivierten Thesen mal von Sachverständigen zum Thema Ballistik, dazu zählt sicher nicht der Herr Graefe, erläutern lassen.
    Und warum tritt diese Tendenz zur Sachlichkeit seit Jahren nicht in Politik und Medien sowie deren Hofschranzen auf?

    Eben!

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