#Jagd: Ein Wildhüter gibt auf

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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (im Wirtschaftsteil) interviewte einen Jäger, der nach 33 Jahren sein Revier aufgibt, da er mit den Feindseligkeiten gegen ihn nicht mehr zurecht kommt.

Von Joggern und Spaziergängern wird er oft als Mörder beschimpft, ihm wird die Frage gestellt, ob er das Töten mag:

Nein. Mir macht Töten keinen Spaß, ganz sicher nicht. Es gehört aber dazu. Was meinen Sie, was hier los ist in den umliegenden Gemeinden und bei den Bauern, wenn die Wildschweine sich vermehren? Der Jäger kommt einem Auftrag zum Wohl der Gesellschaft nach, weil er einen gesunden, artenreichen Wildbestand garantiert. Dabei geht es in erster Linie um Hege und Pflege, nicht ums Abschießen.

Nach langer Zeit gibt er nun auf und geht zum Jagen dann doch lieber in unser Nachbarland:

Ich jage künftig in Österreich, da kannst du dein Gewehr schultern, und los! Da musst du nicht so viele Anfeindungen über dich ergehen lassen.

Artikel bei der FAZ: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/im-interview-kritisiert-ein-jaeger-den-umgang-mit-ihm-14535857-p3.html

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9 Gedanken zu “#Jagd: Ein Wildhüter gibt auf

  1. Ganz sicher nur ein Einzelfall und sollte nicht thematisiert werden, sonnst werden die Rechtspopulisten das wieder für sich vereinnahmen…

    …ich geh mal eine Runde kot…… :-(

  2. Lieber Fleisch von einem Tier, das von Geburt bis zum Tode in freier Wildbahn glücklich lebte, als von Batterietieren aus dem Tier- KZ!
    Monatelang im Dunkeln, in der eigenen Scheisse liegen Tag für Tag, angefressen von Artgenossen!
    Dann doch lieber frei gelebt und PÄNG! In Freiheit und Würde schnell gestorben!
    Jagd ist menschlich, seit 10- tausenden von Jahren! Seit es Menschen gibt! Wir sind von Gott geschaffen als Gemischtköstler! Und Gott gab uns die Jagd!

  3. Beim Angeln ist das anders; da kann man auf Unverständnis stoßen, wenn man seinen Fang wegen Untermaßigkeit wieder frei lässt. Ich lasse mir trotzdem die Fischwaid nicht vermiesen.

  4. Das wäre denen doch am allerliebsten, wenn wir als Jäger, Sportschützen und Waffensammler alles hinwerfen würden!!! Dann hätten die Gutmenschen ihre heren Ziele erreicht.
    Daß wir uns das noch gefallen lassen!!!

  5. Solnage die Jäger sich überheblich und arrogant zeigen und keine Notwendigkeit sehen, sich solidarisch zeigen, wenn es darum geht, sich AUCH mal SELBSTLOS für die Belange der Sportschützen einzusetzen, solange werde ich mich weigern, Flagge zu zeigen und mich für die Belange der Jäger einzusetzen, wenn es darum geht, IHREN guten Ruf zu wahren!

    1. Ich muss Dir leider recht geben. Ich bin selbst Jäger und Sportschütze. Und ein Großteil der Jäger denkt nicht im Traum daran sich mit den Sportschützen solidarisch zu zeigen. Die kennen nur sich und würden niemals mit Sportschützen gemeinsame Sache machen…

  6. Nun wird, wenn sich kein Nachpächter für die Jagd findet, ein Amtsjäger für teures Steuergeld die Hege betreiben müssen. Vielen Dank auch, ihr lieben naturentfremdeten Stadtmenschen.

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