#FirearmsUnited: Waffenvernunft in Amerika

Partner der German Rifle Association

via Firearms United

Waffenvernunft in Amerika

Importverbot von sogenannten “Sturmgewehren” (Assault rifles) macht nicht länger Sinn

Der Vizedirektor der ATF, Ronald Turk, sprach über AR15 und AK-Klone. Er erklärte, dass die Bezeichnung „Assault rifle“ dem Ausdruck „Modern Sporting Rifle“ Platz gemacht hat, da die Nutzung und Popularität dieser Waffen massiv angestiegen ist. Tatsächlich stellte Turk fest, dass deren Nutzung im „Sportschießen“ exponentiell gestiegen ist und solche Waffen inzwischen „Standard für jagdliche Zwecke“ seien.

Regulierung von Schalldämpfern ist „archaisch“

In den letzten Jahren hat sich die Meinung über Schalldämpfer in den USA geändert. Durch die Wegnahme von Registrierungsvorgaben und Steuermarken – ebenso wie Fingerabdruck- und Fotopflicht – würde der Hearing Protection Act die Erwerbszeit von acht Monaten auf wenige Minuten verringern, was es dem Kauf einer Feuerwaffe im normalen Einzelhandel gleichsetzen würde.

Keine Importverbote für M1 Garands und vom Militär ausgegebene 1911

Die Nachfrage für solche Waffen „liegt bei den Sammlern von historischen Militärwaffen“ und der Importprozess erfordert die Einbindung eines „lizenzierten Waffenhändlers“, was wiederum bedeutet, dass die „rechtmäßige Übertragung“ für einen Erwerbscheininhaber und mit einer polizeilichen Überprüfung stattfindet. Die jüngsten Ablehnungen waren Teil durch die gefühlte Bedrohung begründet, dass diese Waffen für kriminelle Zwecke genutzt werden könnten, wofür es allerdings wenig Anhaltspunkte gibt.

Lest das Weißbuch hier, wie es von der Washington Post veröffentlicht wurde: https://assets.documentcloud.org/documents/3454608/Read-the-white-paper-on-firearms-regulations.pdf

Firearms United

Es ist sehr interessant, dass der zweithöchste Beamte in der Behörde für Alkohol, Tabak, Feuerwaffen und Sprengstoffe einen Vorschlag zur Reduzierung von Regulierung/Verboten von

a) Waffen im Stile von AR15 und AK
b) Schalldämpfern
c) Historischen Militärwaffen

unterbreitet hat, mit dem Argument „diese generellen Überlegungen zeigen mögliche Wege zur Deregulierung, dem Abbau von Handelshemmnissen und der Verteidigung des Zweiten Verfassungszusatzes auf, ohne dass die Mission der ATF, nämlich Eindämmung von Gewaltkriminalität mit Schusswaffen und Kontrolle der Feuerwaffenindustrie negativ zu beeinflussen“, so der Artikel.

Für diese drei Waffentypen wollte die EU-Kommission ein totales Verbot im November 2015. Und das Argument der Kommission war die Bekämpfung von Verbrechen und Terror.

Wir wissen alle, dass das Ergebnis des Trilogs weder Verbrechen noch Terror reduzieren wird. Statt die Erwerbsvoraussetzungen zu liberalisieren, wird es die Arbeitsbelastung bei den Behörden massiv erhöhen, ohne signifikante Auswirkungen auf die Verbrechensrate zu haben.

Es ist auch in Europa Zeit für „Waffenvernunft“.

Link zum Artikel der WP: https://www.washingtonpost.com/world/national-security/senior-atf-official-proposes-loosening-gun-regulations

Übersetzung von Michael Thoma und Bijan Bono

https://www.nraila.org/articles/20170210/atf-associate-deputy-director-time-to-reconsider-regulations-on-suppressors-assault-weapons

Kurze URL zu dieser Seite: https://german-rifle-association.de/4GzwA

14 Gedanken zu “#FirearmsUnited: Waffenvernunft in Amerika

  1. Schön zu hören. Während in den Staaten allmählich die Vernuft einkehrt drehen bei uns zerebral vollentkernte Waffenhasser und Spinner durch.

    1. Zerebral vollentkernt !-))) genial !!!
      Kriege das Grinsen nicht vom Gesicht , und dann denke ich wieder das einer der entkernten,
      welchen man zur
      EUDSSR abgeschoben hatte , nun zurück kommen soll und den roten 10% in 2 Wochen bringt .
      Was alles möglich ist wenn die Medien das Volk lobotomieren .

    2. Weit gefehlt! Die Hoplophoben “drehen nicht durch”, die sind so! Mit Sachverstand und zielgerichteter zweckmäßiger Gefahrenabwehr auf wissenschaftlicher Grundlage hatten und haben die Aktionen der EU nicht zu tun, warum auch?
      Die wollen lediglich den EU-weiten Legalbesitz kriminalisieren und unmöglich machen…
      Was aber die Sinnfrage nicht beantwortet, da sich auch die verlogenen Parteienvertreter klar sein solten dass das illegale Potenzial weit größer ist…

  2. Die Mehrheit der Bürger in Europa ist doch der Meinung, dass Waffen in Privatbesitz eine ganz große Gefahr für den Weltfrieden darstellen und solange die Mainstream-Medien die Meinungshoheit haben, wird sich an dieser Sichtweise auch wenig ändern. Warum also sollte die EU eine andere Politik fahren? Es ist somit müßig sich – mal wieder – aufzuregen und schadet nur der – eigenen – Gesundheit.

    1. Nicht ganz, die “Mehrheit”, sind Sie da sicher das es die Mehrheit ist, gibt nur die Ansichten der Vorbeter wieder. Eine Meinung aus begründeter Einschätzung kann sich die Mehrheit, da auch nur mit begrenztem Realitätszugang, gar nicht bilden.
      Eigentlich könnte der EU das Themenfeld recht gleichgültig sein, eine Bedrohung für die politische Klasse stellt es nachweislich nicht dar.

      1. “Nicht ganz, die “Mehrheit”, sind Sie da sicher das es die Mehrheit ist…”
        Gut, es gibt verm. keine validen Umfragen dazu, aber man kann es wohl ruhigen Gewissens annehmen. Da muss man sich nur mal im eignen – unbedarften – Bekanntenkreis umhören.

  3. Also ganz richtig sind beide Artikel nicht (dieser und der amerikanische). Import von AK47 style Gewehren waren / sind verboten, um den Russen und dem Ostblock eins auszuwischen, Amerikanisch hergestellte AK47 koennen aber weiterhin in den Staaten, in denen es erlaubt ist, erworben werden. AR15 style Gewehre sind auch ueberall in den Bundesstaaten erwerblich, wo es erlaubt ist. Warum sollte man sich einen Clone kaufen (aus Taiwan oder sonstwo), wenn man eine einfache AR schon bei Walmart fuer 500 schleifen kaufen kann. Was ich gerne wieder sehen wuerde, waeren die zivilen Versionen des G3 oder G36. Man sieht ab und zu diese auftauchen aber die G3’s hier dan P91 genannt sind aber sau teuer, da sie aus alten bestaenden kommen und keine neuen eingefuehrt werden duerfen. Auch Schalldaempfer koennen in einigen Bundesstaaten erworben werden, allerdings sind daran einige Anforderungen gestellt.
    Die Amerikaner haben ein Problem mit der Definition von Assault Rifle, im US englischen ist die Assault Rifle ganz klar definiert und bedeutet, das es eine Gewehr mit Dauerfeuer ist. Die zivil erhaeltlichen sind jedoch Semi-Automatisch und somit keine Assault Rifle. In vielen Bundesstaaten sind militaerisch aussehnde Waffen verboten und haben einige andere Schwierigkeiten eingebaut. Dieses ganze Assault Rifle gelaber in der amerikanischen Presse, ist bloss dazu da um eine politische Agenda zu verfolgen und die Buerger irre zu fuehren. Ein Bann dieser Waffen ist einfach nicht durchfuehrbar in Amerika dies wird immer wieder klar in den Bundesstaaten, wo ein solcher Bann existiert (NY, CA, IL). Um nocheinmal auf Silencer zurueckzukommen, wie auch im original ausgesagt wird: diese koennen erworben werden, haben aber eine lange Wartezeit, und damit habe ich kein Problem. Die zusaetzlichen 200 USD finde ich auch nicht schlecht, denn mal ernsthaft, wer brauch soetwas schon ? Was Europa und Deutschland im besonderen angeht, ja es waere wuenschenswert, wenn Waffen leichter erworben werden koennten denn man sieht ja, das Waffen so oder so in Umlauf geraten, aber immer nur von den Falschen benutzt werden. Ich wuensche Euch allen das dies bald passiert.

    1. Unfug, der Fire arms act definiert die Begriffsbestimmungen exakt über die tatsächlichen technischen Eigenschaften, das war auch schon immer so.

      Auch die bewusst falsche Bezeichnung von HA als “Assault rifle” war schon immer Kern des verlogenen Ansatzes “böse” HA dämonisieren zu wollen, da ansonsten dazu keine Fakten vorhanden waren oder sind.
      Gleiche Tendenzen finden sich insbesondere in deutschen Medien und bei “Aktivisten”.

      1. Ich bin mir nicht 100%ig sicher was Unfug ist. Auch bin ich mir bewusst das AR nicht fuer Assault Rifle steht sondern die Abkuerzung des Original Herstellers ist. Das Semi Automatische Waffen, welche den Kriegswaffen aehnlich aussehen verteufelt werden ist auch mir ganz klar. Aber das ist die Amerikanische Logik und bewusste Irrefuehrung der Bevoelkerung durch die Medien und Politik. Ich lebe seit ca 20 Jahren in den USA und besitze unter anderem eine Amerikanische AK, AR und 1911. Somit weiss ich das AK’s aus amerikanischer produktion verkaeuflich sind, des weiteren kenne ich mich etwas mit den Waffen gesetzen in den USA aus. Hier ein Auszug aus der korrekten amerikanischen definition fuer Assault Rifle: “By U.S. Army definition, a selective-fire rifle chambered for a cartridge of intermediate power. If applied to any semi-automatic firearm regardless of its cosmetic similarity to a true assault rifle, the term is incorrect.” und das ist mein ganzes reden.

      2. Hi Sam, denk dran, die Gungrabber reden von “Assault Waepon” nicht Assault Rifle.
        Ebe weil die Assaul Rifle technisch klar definiert ist und seit dem firearm owner protection act von 86 nicht mehr für zivil hergestellt werden dürfen.
        Assault Weapon ist der künstlich / politisch geschaffene Begriff für die ach so bösen §37 Anscheinswaffen.

  4. @ Sam,

    sure it is deliberate misnominatin and false “information”, nothing else. The problem for most parts of europe: No one cares, because the majority of our citizens cant tell the difference.
    So the european gun grabbers go ahead alike 15 years ago in the US. Just avoiding facts where ever they can and creating suggestive terms for matters they dislike others to posess.
    Some time ago, German legislation realized, a fact rare enough, the complete ineffectiveness of the §37, the infamous “look alike” = dangerous paragraph. Now the EC, and the gun grabbers want it reinstituted for their greater good.

    Neither these politicians nor the NGOs involved in these campaigns care about facts, even lately they had to resort to blatant lies just to get their legislative procedure things started…
    The just want the guns, no matter what the facts are.

    1. Zu Peter Biller: Ich weiss nicht, wie es in Deutschland ist, aber wenn man hier in den USA die Nachrichten hoert dann ist immer die Rede von Assault Rifle, wobei natuerlich gemeint ist: eine Waffe, die militaerisch aussieht. Wuerde man von Assault Weapon reden, dann wuerden alle Semi Automatik Waffen in diese Kategorie fallen, davon redet aber in den Staaten – im Augenblick – noch niemand. Auch der Begriff Sporting Rifle ist nichts neues, dieser wurde praktisch mit dem ersten Bann der Halbautomatisch, militaerisch aussehenden Gewehren benutzt, unter dieser Kategorie wurden dann Waffen wie das HA G3, deren Clone und HA AK-47 und deren Klone verkauft. Allerdings wurde der Begriff Sporting Rifle dann soweit eingegrenzt, als das man z.B. AR-15’s in NYzwar kaufen kann, nur sehen die dann gar nicht mehr aus wie AR’s. Viele Amerikaner, ganz besonders die “gun Grabber” wissen gar nicht das AR ueberhaupt nicht fuer Assault Rifle steht, und viele kennen den Unterschied von AR zum G3 oder Ak47 gar nicht, aber das ist eine andere Geschichte.
      Zu Karl Mueller: Vielen Dank fuer das englische, ich werde aber mal in Deutsch zurueckschreiben: Leider war ich in Deutschland NIE in einem Schuetzenverein oder der gleichen, mein erster Kontakt mit Waffen war beim Bund, auch wenn ich als Kind schon immer davon fasziniert war, habe ich Deutschland nie den Bedarf fuer eine Schusswaffe gesehen. Die Zeiten haben sich aber leider geaendert. Ich bin “kurz” nach der Wende in 1997 in die USA ausgereist, seitdem hat sich Deutschland sehr veraendert. Waffen finden ihren Weg illegal ueber die Grenzen, diese Waffen sind dann leider nur den kriminellen elementen vorbehalten, teilweise ist selbst die deutsche Polizei “outgunned”. Ich finde es absoluten schwachsinn, das man in Deutschland eine Schreckschuss Waffe kaufen kann, und diese reguliert, wie in den Staaten scharfe Waffen sind. Was soll man bitte mit einer Schreckschuss pistole gegen eine scharfe machen ? Allerdings hat eine auflockerung des deutschen Waffengesetzes auch ein paar Nachteile, aber ich denke einmal, das man vom Beispiel (schlechten) der USA lernen kann und auch sollte. Zum einen sollte eine “ausbildung” an der Waffe erfolgen. Viele hier in den USA haben keinerlei Waffenkunde, kaufen sich eine Waffe und lassen sie achtlos im Haus herum liegen, dadurch passieren viele Unfaelle. Das ist aber nehme ich mal an bekannt, hier. Des weiteren denke ich einmal das je mehr Waffen im Umlauf sind, die Waffen beschaffungs kriminalitaet steigen wird. Die, die gesetzlich keine Waffe erwerben duerfen, werden sie sich dann anderweitig beschaffen, auch dies birgt ein grosses Risiko. Ich bin fuer 100%ig verantwortlichen Waffenbesitz, gerade in diesen Zeiten, mehr denn je, aber ich sehe auch die Gefahren und denke das ihr von der GRA dies sicherlich auch bedacht habt und hoffentlich die verantwortlichen Politiker davon ueberzeugen koennt, das Deutschland KEIN 2tes Amerika wird.

Kommentar verfassen