#Medien: Portrait Carolin Matthie bei Die Zeit

Partner der German Rifle Association

Die German Rifle Association arbeitet immer wieder mit den Medien zusammen, seien sie voreingenommen oder an echter journalistischer Arbeit interessiert.
Im Vorfeld legen wir den Medienmitarbeitern immer alle Zahlen, Fakten und Ansichtsebenen offen. Wir erläutern die unterschiedlichen ideologischen Ansätze für und gegen den Waffenbesitz und klären in oft stundenlangen Telefonaten auf.
Wir leiten auch die Kontakte von Mitmenschen weiter, die Erfahrungen in dem für die Reportage interessanten Bereich gemacht haben.

Carolin Matthie ist einer von diesen Menschen, die Erfahrungen gemacht haben, sich informiert haben und auf Basis ihrer Informationen und Erlebnisse zu eigenen Handlungsstrategien gekommen sind. Carolin stellt für sich selbst Fragen und findet Antworten, wie sie ihr Leben und ihren Selbstschutz organisiert. Sie hat auch den Mut, öffentlich Stellung zu beziehen und sich der positiven oder negativen Kritik ihrer Mitmenschen zu stellen.
Guter Journalismus betrachtet beide Seiten und trägt die Sicht so vor, dass der Leser oder Zuschauer sich eine eigene Meinung bilden kann und sich im besten Fall interessiert fühlt, sich weiter in das Thema ein zu arbeiten.
Die bereits erwähnte Dokumentation von Clemens Riha „Wir sind die Angst!“ beim rbb war in unseren Augen ein Musterbeispiel für guten und ausgewogenen Journalismus.(Video: http://dai.ly/x4t6k8v)

Zu eben diese kleinen Perlen einer unaufgeregten Berichterstattung gehört auch das Portrait von Carolin, das Benjamin Breitegger für die ZEIT geschrieben hat.
Waren die Waffenbefürworter früher schon zufrieden, wenn sie menschlich in den Medien transportiert wurden und ihnen nicht das Stigma des mordlustigen Psychopathen auf die Stirn appliziert wurde, so schwingt in diesem Artikel bei Zeit Online sogar die Bereitschaft zur Empathie mit.

Empfehlung – lesenswert!

http://www.zeit.de/gesellschaft/2017-01/kleiner-waffenschein-deutschland-beantragung-vorraussetzungen-waffenrecht/komplettansicht

Carolin Matthie (Facebook Fanpage)

Und da Carolin zur Zeit anscheinend hoch gefragt ist bei den Pressevertretern als Repräsentationsbeispiel hier direkt noch ein neuer Artikel, diesmal im Tagesspiegel:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/mehr-kleine-waffenscheine-in-berlin-sicherheit-durch-schreckschusspistole/19243840.html

Kurze URL zu dieser Seite: https://german-rifle-association.de/uwqZn

15 Gedanken zu “#Medien: Portrait Carolin Matthie bei Die Zeit

  1. Carolin Matthie schöpft den engen gesetzlichen Rahmen des Rechts auf Selbstverteidigung aus. Das sollten wir alle tun.

    Denn eines ist klar: eine Notwehrsituation kommt und eskaliert innerhalb von Sekunden. Die Polizei braucht ca. 5-20 Minuten NACH dem Anruf, den der Angegriffene in den meisten Fällen gar nicht tätigen kann.

    Somit ist der Polizeiruf so wirkungsvoll die die berühmte Armlänge.

    Eigentlich sollten unbescholtene Bürger auch echte Schusswaffen tragen dürfen, da Verbrecher/Angreifer ihre Waffen sowieso illegal auf dem Schwarzmarkt beschaffen und ohne Rücksicht einsetzen.

    Das ist kein Plädoyer für “Sturmgewehr im Straßenverkehr”, aber – Entschuldigung im Voraus für die ungewollte Werbung – ein Taurus Judge oder ein Smith & Wesson Gouvernor wären meines Erachtens die richtige Wahl.

    Leider wird uns das Recht auf ECHTE Selbstverteidigung mit geeigneten Mitteln (Flucht ist KEINE Selbstverteidigung) von unseren Politikern – dank deren treu schlafenden Wählern – untersagt.

    Der normale unbescholtene Bürger wird als “potenzieller Amokläufer” pauschal diffamiert. Der echte Verbrecher (vor allem aus bestimmten Risikogruppen) wird geschützt.

  2. Die Frage ist, darf jemand die Gas- Signal- Waffe in der U-Bahn, in den Kneipen und Einkaufscentern überhaupt führen?!
    Hat man die HAUSORDNUNG diverser Lokalitäten beachtet und eingehalten, falls es zum Äußersten kommt?!
    Gibt es dort vielleicht ein Waffenverbot?!
    Immer schön vorher schlau machen für alle Läden!

    Nicht, dass man noch Hausverbot nach einer Selbstverteidigung in Notwehr bekommt!
    Oder noch ´ne Anzeige von anderen umstehenden Menschen, die Gas abbekommen haben und gar nicht Täter waren!

    „Aus einer Gaswaffe kommt nach mehr als 20 cm „nur noch warme Luft“ aus der Waffe“?!

    Völliger Quatsch!
    Schon ´mal ausprobiert?! So in Augenhöhe?! Was da ´rauskommt sind Kunststoffreste, Pulverreste und ein heißer Gasstrahl + Wirkstoff (bei Reizgaskartusche)!

    Auf 21 cm Entfernung in direkter Richtung ins Auge geschossen, dürfte das Auge weg sein!

    Junge Junge!
    Gefährliches Halbwissen!

    1. Einfach mal die CIP Daten für Kartuschmunition ansehen…
      Davon abgesehen gibt es auch hinreichend dokumentierte Fälle bei denen schlicht der Gasstrahl auch den Schädelknochen, nicht nur um die dünne Orbita, durchschlagen hat und eine tödliche Verletzung bewirkte.

    1. Das Video belegt, daß sowas ausser bei Nulldistanz völlig nutzlos ist, um einen Angreifer an der Fortsetzung seines Angriffs zu hindern. Realitätscheck: Ein Blatt Papier kann ich mit einem Finger durchlöchern. Ein möglicher Angreifer ist üblicherweise bekleidet, vielleicht hat er auch die Ohrhöhrer seines iPhones in den Ohren und trägt eine Sonnenbrille.

      Etwas hilfreicher wäre die Vorführung gegen einen dickeren Karton (für 50 cm und 20 cm Distanz) sowie das Blatt Papier ohne Abstand auf ein Holzbrett von 10 oder 20 mm Dicke tapeziert.

      Noch hilfreicher für die Meinungsbildung zum Einsatz von OC aus Reizgasrevolvern ist die Darbietung dieser beiden mutigen Ungarn: https://www.youtube.com/watch?v=f85BSEv7OAs

  3. Eine echte Notlage, in der man sich körperlich selbst verteidigen muss ist extrem stressig! Wer schon mal um sein Leben ohne Waffe gekämpft hat, der weiss wirklich wie das ist! Die Frau würde einen echten Angriff nicht überstehen, weil sie zu naiv ist und sich auf die Waffe verlässt! Ein potentieller Gegner ist auf alles vorbereitet, auch mitlerweile bei Damen! Auf Spray, Messer und Gaspistolen! Ich bin ein Mann. Ich wurde von einem Kerl angegriffen! Ich hatte Glück! Er hatte keine Waffe, ausser sich selber! Und er war auf Drogen! Der hatte nix bemerkt nach mehreren Schlägen auf seinen Schädel! Aber ich hatte ihn doch noch mit einer Flasche erledigt! Danach kam die Anzeige von IHM wegen gefährlicher Körperverletzung! Verkehrte Welt! 2 Verhandlungen! Nachher doch für mich: FREISPRUCH! So läuft das in BRD!

    1. Was schlägst du dann vor, wie sich die Frau schützen soll?
      Einmal abgesehen davon, daß es erwiesen ist, daß man sich sicherer fühlt, hat man eine Verteidungswaffe dabei sei sie auch noch so unnütz, und das man dieses Sicherheitsgefühl auch nach außen für den Angreifer ausstrahlt und so schon die Chance geringer ist zum potenziellen Opfer werden.

      1. Wo soll die Dame im Sommer Ihre Gaswaffe lassen, wenn sie in die Disco geht?! In die Hotpants stecken, oder in der Handtasche reinschmuggeln?! Das darf sie ja nicht!
        Also vorher draußen verbuddeln, oder was?!
        Der Security am Eingang übergeben zum Aufbewahren?!

        Wahrscheinlich ist es das Beste, als Mann oder Frau niemals alleine weggehen! Immer in Horden losziehen und auch wieder nach Hause starten! Heute reicht doch schon ein kleiner Furz und man hat mega Stress mit irgendwelchen testosterongesteuerten Hormonbombern!

      2. Ja, das ist mir auch schon öfter durch den Kopf gegangen, daß man inzwischen nur noch in Rudeln durch die Stadt ziehen sollte, da es der “Gegner” ja auch nur noch so macht. Aber wir Deutschen sind nun mal nicht die “engumschlungen in Zehnergruppen”-Partygänger.

        Und zum Thema Gaswaffe für die junge Frau bzw. allgemein für Menschen die evtl. nicht so kräftig sind um sich körperlich zur Wehr setzen zu können:
        Es ist schon klar, daß sie die Waffe nicht mit in eine Disko nehmen kann oder vielleicht in ein Einkaufszentrum wenn es die Hausordnung verbietet.
        Aber es geht doch vielmehr um Situationen, wie z.B. die notgedrungene Heimfahrt von der Nachtschicht, morgens um 4Uhr, allein in der U-Bahn oder der Weg vom Autostellplatz in der Tiefgarage des Arbeitgebers zum Fahrstuhl. Oder, oder.

        Was wäre die Alternative für diese Frau, ohne ihr Leben noch weiter einschränken zu müssen als sie es inzwischen eh schon machen muss?
        Ein Bodyguard?
        Nicht mehr aus dem Haus gehen?
        Von einem männlichen Begleiter (Vater, Bruder, Ehemann) bringen lassen?
        Wie wehrt der männliche Begleiter dann einen Angriff einer Zehnergruppe ab?

  4. Zu deiner letzten Frage:

    Hier ein paar echte Alternativen im Falle einer Bedrohung durch eine Gruppe:

    Feuer, Feuer rufen! (Zieht vielleicht neben ´ner gebrochenen Nase dann noch´ne Anzeige wegen Vortäuschung einer Notsituation nach sich etc., wenn die Feuerwehr dann anrückt! Gibt es so´was?!)
    Oder: „Hey sie da, mit der blauen Jacke, helfen sie mir“ rufen! ( Der mit der blauen Jacke, hat sicher voll Bock dir gegen ´ne Gruppe von aufgeputschten Schlägern zu helfen!?)
    Oder : Einen Reker Abstand einfordern! (Immer das beste und überzeugendste Mittel gegen jegliche Gewalttäter!)
    Oder: Sich einfach verpissen als Mann und die Frau stehen lassen! ;-)) (Das war´s mit Freundin!)

    Oder hier, der ist gut:
    Treudoof und obrigkeitshörig die Polizei anrufen! Die kennen sich angeblich mit so´was aus! (Die kommen dann nach 20 Minuten und überwachen genau, dass du auch ordentlich in den schwarzen Sack gepackt wirst!)

    *LOL*

    Wir werden in Deutschland in Sachen *Sicherheit* alle verarscht, verraten und verkauft!

    Ganz ganz schnell und ausdauernd in die richtige Richtung laufen ist da wohl immer die beste Lösung!

    1. Zynismus hilft hier – ausnahmsweise – nicht weiter. Gerade als jemand der diese leidvolle Erfahrung bereits machen musste, solltest Du eigentlich ein wenig mehr Verständnis für das Schutzbedürfnis des einen oder anderen haben. Nicht jeder hat im “richtigen” Moment eine Flasche zur Hand oder ist ein muskelbepackter Bodybuilder. Abwehrmittel gleich welcher Art sind nunmal dazu da um evtl. körperliche Defizite wenigstens teilweise auszugleichen. Es mag sein, dass die junge Frau aus dem Beispiel sich die Sache ein wenig einfach und blauäugig vorstellt und die Waffe im Ernstfall evtl. nicht die Wirkung haben wird, die sie sich jetzt davon erhofft. Aber was wäre denn die Alternative? Um sich schlagen? Weglaufen und hoffen, dass der Angreifer langsamer ist? 110 Wählen? Oder noch besser…. auf die Hilfe Dritter hoffen???? Ich würde mir wünsche, dass meine Frau sich solche Gedanken nur ansatzweise machen würde. Bei den meisten Menschen ist diesbezüglich ja nur Verdrängung angesagt.

      1. Das Weglaufen meine ich ernst!

        Weglaufen ist das Beste! Was nützt es mir, wenn ich z.B. mit meiner Gaspistole 2 Personen umschieße, dabei verletze und die Gegnerclique insgesamt aus 5 Leuten besteht, die dann alle aussagen ich hätte den Streit angefangen?!
        Dann bin ich, ohne Zeugen, der Gearschte!

        Bei mir hatte ich zufällig! die Flasche auf einer Bühne zu fassen bekommen, nachdem ich schon die Splitter meines zerborstenen Brillenglases im Auge stecken hatte und kaum noch Luft bekam, weil ich von dem Angreifer gewürgt wurde und der mir dabei 2 Halswirbel ausgerenkt hatte usw……….
        Ich hatte vor Gericht 2 männliche und 3 weibliche Zeugen gegen mich! Deren Clique nämlich!
        Meine Freundin, die einen Meter neben mir stand, während ich angegriffen wurde, war nicht als Zeugin anerkannt! Warum auch immer?!…….Das wurde nie begründet!
        Im ganzen Laden (da standen ca. 50 Leute in der Disco) half mir keiner! Keine Security in Sicht!

        Nur durch den besten, teuersten Fach- Anwalt der Stadt, der sonst nur von Schwerstkriminellen beauftragt wird, gelang mir der Freispruch! Da bin ich mir heute sicher!

  5. By the way!:
    Der Typ, der mich angegriffen hatte, war ausgebildeter Krankenpfleger und Rettungsassistent!
    (Das ergab die Befragung vor Gericht!)
    Der hatte in seiner Ausbildung einen sehr effektiven Griff gelernt, um wehrige Patienten unter Kontrolle zu bringen! Und den Griff, hatte der bei mir angewand! Toll nech?!
    Was soll man dazu sagen?!

    1. Wäre weglaufen in der Situation überhaupt möglich gewesen? Wenn nicht, war es nicht besser zur Flasche zu greifen und den Prozess in Kauf zu nehmen als sich erwürgen zu lassen? Oftmals ist eine Flucht nicht möglich oder könnte die Lage verschlimmern, weil man die Angreifer im Rücken hätte. Dafür gibt es ja Abwehrmittel, deren Wirkung die Täter beschäftigen soll, um sich lösen zu können und einen Vorsprung zu haben. Ich persönlich riskiere lieber ein Gerichtsverfahren, als auf der Intensivstation zu liegen. In meiner Stadt, aber auch bundesweit, gab es in letzter Zeit einige Fälle von erfolgreicher Gegenwehr, sogar ohne Hilfsmittel. In diesen Fällen sind die Angreifer gerannt, zum Teil erst nachdem sie wieder stehen konnten. Je mehr solcher Fälle es gibt, desto weniger Überfälle wird es geben.

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