#EUGunban: Aktuelle Übersicht

Partner der German Rifle Association

Eine kurze Zusammenfassung für alle, die nicht jede einzelne Meldung der aktuellen Geschehnisse verfolgen:

  • LW-Magazine werden auf 10 Schuss begrenzt, KW-Magazine auf 20 Schuss
  • Altbesitz von Magazinen wird nach Übergangsfrist verboten, es seit denn, man beantragt Kat.A-Sondergenehmigung (kriegt man in D aber nicht, da Magazine über 10 Schuss sowieso nicht erlaubt für Sport)
  • Altbesitz für Waffen der Kategorien A6 (auf Halb- umgebaute Vollautomaten) und A7 (Selbstlader über 10 Schuss)
  • Aussehen soll keine Rolle als Verbotskriterium spielen, nur Technik

Kein Anspruch auf Vollständigkeit, genaueres wird an dieser Stelle bald folgen.

Aus dem letzten Brief von Vicky Ford:

The categorisation applies when the firearm and magazine is in combination together, and does not depend merely on whether the firearms is capable of having a higher capacity magazine inserted. This has been made explicit in the text for adoption.

Following lengthy negotiations, it was agreed that for long firearms exceeding 60 cm a magazine with a capacity greater than 10 rounds would be restricted, while for a short firearm the limit would be at 20 rounds.

Member States will be able to give authorisations for reservists, target shooters and others with special licences for these firearms. As for those firearms that now fall under Category A6, there is a grandfathering clause.

Zur Erinnerung: Kat. A – Waffen sind zur Zeit verbotene Feuerwaffen (Kriegswaffen, Vollautomaten), einen Überblick gibt es in diesem pdf: http://www.mosbach.de/mosmedia/Downloads/Rathaus_Politik/Formulare/Waffen_Sprengstoff/Kategorien_Europaeischer_Feuerwaffenpass.pdf

Kurze URL zu dieser Seite: https://german-rifle-association.de/genAQ

54 Gedanken zu “#EUGunban: Aktuelle Übersicht

      1. Nein, Sondergenehmigung wird nur für Magazine über 10 Schuss benötigt, nach diesem Vorschlag.
        Erst wenn ein über 10 Schuss Magazin IN DER WAFFE steckt würde sie unter A7 fallen,

  1. Soweit ich es verstanden habe gehts hier um ehemalige Vollautomaten die auf Halbautomat umgebaut wurden und nicht um Halbautomaten ab Werk

  2. In dem aktuellen Schreiben ist kein Verbot für AR15 und der gleichen vorgesehen, der Brief besagt das halbautomatische Gewehre grundsätzlich erst einmal in Kat B sind.
    Nur wen ein Magazin mit mehr als 10 Schuss IN der Waffe steckt, dann handelt es sich um eine Kat A7.
    Nimmst du das Magazin wieder raus und legst es daneben ist es wieder B.

    Was mir absolut stinkt ist der Vorschlag das bisher legale besessene Waffen weiter hin besessen werden können sollen, aber ein Altbesitz für größere Magazine ist nicht vorgesehen, laut Text droh der Verlust der Zuverlässigkeit wenn du nach einer Frist noch im BESITZ eines größeren Magazins bist.

    Immerhin sind sie davon abgekommen Kat A7 von jedwelchen anderen Anbauteilen abhängig zu machen, nur eben das Magazin.

  3. Prima!
    Auf zum Büxer und das Großkaliber- Traumgewehr mit 10- Schuss- Magazin, welches seit 1 Jahr angeschafft werden sollte, bestellen! (Natürlich mit 10 Reservemagazinen a 10- Schuss!)

    Bis zum nächsten, populistisch beantragten „Gunban“ 2.0“ dann ab November 2017 oder ab dem nächsten Terroranschlag?! („Gunban“ 2.0“ liegt doch sicher schon fertig in der Schublade, oder?!)

    Und zwischendurch immer ´mal wieder jeden Monat auf´s Neue Waffenrechtsverschärfungsanträge der Grünen oder irgendwelcher Gutmenschen- NROs!

    So lange, bis die Salami endgültig abgefrühstückt ist!
    Yummie!

  4. Hmm, das ist zwar einerseits aus meiner ganz individuellen Perspektive erst einmal beruhigend (schließlich steht mein AR-15 noch im Laden), aber das ganze Szenario und der Widersinn sind eine Entwicklung, die mir Sorgen macht. Und dass die Hunderte von Mails die ich an die MEPs geschrieben habe so wenig Erfolg zeigen ist schmerzhaft.

    1. Mir geht es genauso. Hatten wir wirklich eine Chance was zu ändern ? Wahrscheinlich nein, weil es hier nur Symbolpolitik für die breite Masse und die uninformierter Leute geht. Waffengesetze ? Klingt doch gut, dann passiert weniger mit den bösen Waffen. Was hier ans Tageslicht kommt ist schon denkwürdig. Frau Ford ist nur daran interessiert, die Agenda zu retten. Wer ist hier authentisch und steht zu dem, was er sagt oder vorgibt ? Wahrscheinlich nur Frau Charanzova, Herr Aha und Leute, wie Herr Kölmel. Die CDU/CSU, da weiß man nicht so Recht. Einerseits hatte man Zweifel, anderseits nickt man diesen Blödsinn ab. Bewahrt die Parteiagenda und erzählt uns, was man Wahnsinniges für Sportschützen getan hat. Nein ist Nein und kein JA. Wahrscheinlich kommt der altbekannte Spruch „So funktioniert Politik nun mal“. Da steigt nur der EU Frust hoch. Hut ab, dass Leute wie Marc, Katja Triebel die Zeit opfern um diesen immerwährenden Unsinn aufzuklären. Ein müdes Danke von mir.

    1. Nach dem Schreiben werden ehemalige Vollautomaten A6, gibt es bei uns je eh nicht
      und alle Halbautomaten werden in dem Moment A7 in dem sich ein Magazin über 10 Schuss darin befindet.

      So der Brief von Frau Ford.

    1. Aus rein deutscher Sicht ist der Vorschlag gemäß Schreiben nur ein dickes blaues Auge. Zukunft Besitzverbot für große Mags, wo wir sie bisher nur nicht benutzen durften, der Rest ist meine nicht schlimmer als was wir jetzt haben.

      Wir dürfen aber die anderen EU Länder nicht vergessen, da gibt es einige mit wesentlich weniger Restriktionen und für die ist es Katastrophe.
      Wir müssen zusammen halten, wir können nicht aufgeben, nur weil für uns fast alles beim alten bleiben würde.

      1. und IPSC funktioniert bei uns ja derzeit auch,
        besonders sehe ich doch in dem ganzen Vorschlag nicht eine Restriktion dazu WIE geschossen werden darf.

  5. Ich glaube da nicht an die „Ehrlichkeit der Verantwortlichen“ in der EU.

    Wenn der Damm erstmal bricht…

    Desweiteren ist hier ja bereits erwähnt worden, dass Altbesitz von grösseren Magazinen, also > 10 Patronen Aufnahmevermögen, verboten wird…wer will diesen riesigen Verwaltungsakt übernehmen???

    Es ist praktisch jetzt schon unmöglich, finde ich…davon abgesehen wird ein Ordnungsamt wohl kaum die Wohnung eines zu kontrollierenden Legalwaffenbesitzers auf den Kopf stellen dürfen wegen angeblich vorhandener Magazine > 10 Patronen Fassungsvermögen für MSR`s…dazu braucht man schon einen richterlichen Durchsuchungsbefehl und wenn wir mal soweit sind, dann Gute Nacht um 06.00Uhr.

    Man sollte daher in Deutschland auf die Neuregelung setzen so wie bei den Jägern, maximal 10 Patronen laden auf dem Schießstand z.Bsp und maximal 3 Patronen in der SL-Büchse auf der Jagd, mit Ausnahmeregelung bei der Bekämpfung von überbordender Schwarzwildpopulation im Revier etc, unabhängig von der tatsächlichen Magazinkapazität.

    Bei der Jagd ist das im neuen Bundesjagdgesetz von 2016 eben unmißverständlich formuliert worden. Es hat zwar gedauert, aber immerhin gibt es noch ein paar vernünftige Menschen bei den Behörden/in der Politik und deswegen hat das auch geklappt.Da gab es ja auch schon die Direktive als Vorschlag aus Brüssel wegen dem Magazinthema…

    Uns interessiert dann national nur die individuelle gelebte Umsetzung dieser „Richtlinie“ und bei einer schwarzen Regierung in 2017 sehe ich da keine Probleme, bei R2G schon eher.

    Von daher erst mal Ruhe bewahren und die MdEP`s weiter anschreiben, was ihr von diesem ganzen UNFUG aus BRÜSSEL haltet, nämlich NICHTS UND wen Ihr nächstes Wahljahr wählen werdet und wen nicht!

    1. Eine Regelung wie im Jagdrecht wird es mit Sicherheit nicht geben. Jäger dürfen auf Grund der weidgerechten Jagd nicht mehr als drei Patronen in halbautomatische Langwaffen laden. Das Argument hinter dem kommenden Verbot von Magazinen mit hoher Kapazität ist aber, dass Terroristen, sogenannte Amokläufer und Kriminelle diese mißbrauchen könnten. Bei Waffenrechtsverschärfungen spielte Logik noch nie eine Rolle. Butterflymesser und Faustdolche wurden auch verboten, obwohl niemand überprüfen kann, ob jemand noch welche Zuhause hat.

      1. Die 3-Schuss-laden Regelung gilt doch nur für den Schuss aufs Wild. Habe ich zum Beispiel einen wildernden Hund im Revier und muss diesen Schießen war es seither erlaubt das Magazin voll zu machen. So meine Auffassung des Jagdgesetzes bis dato.
        Meine Befürchtung ist aber, dass die Regierung auf den selben Mist kommt wie mit dem Halbautomatenverbot für Jäger (Wechselmagazin) was bis vor 2 Monaten galt.

      2. Stimmt nicht. Nach der neuen Regelung dürfen Jäger in halbautomatische Waffen unabhängig von Wechselmagazin oder fest eingebautem Magazin auf dem Schießstand auch mehr als 3 Patronen laden. Das Magazin kann auch 5 Patronen umfassen, auf der Jagd hingegen dürfen nur 3 reingemacht werden. Unterschied verstanden?

      3. „Verboten ist, mit halbautomatischen Langwaffen, die mit insgesamt mehr als drei Patronen geladen sind, sowie mit automatischen Waffen auf Wild zu schießen“ So der Gesetztestext aber ein wildernder Hund/Katze zählt ja nicht zum Wild… oder Habe ich da in der Jagdschule etwas falsch verstanden damals?

  6. Ich sage: Nicht Ruhe bewahren!

    DIE WERDEN NICHT AUFHÖREN MIT IHREN VERSUCHEN, UNS UNSER EIGENTUM KOMPLETT WEGZUNEHMEN! WENN NICHT DIESES JAHR, DANN VERSUCHEN SIE ES NÄCHSTES JAHR WIEDER UND WIEDER UND WIEDER!

    Wir brauchen eine Lobby, die ein dickes Geldpolster hat! Und dann Politiker, Anwälte, Notare und Leute wie Frau Triebel, die sich mit den Waffengesetzen explizit auskennen und weiter zäh an der Sache dran bleiben!
    Sonst sitzen wir nächstes Jahr und die weiteren Jahre wieder hier und debattieren!

    Ab jetzt ist es Zeit, sich Rechte, die uns seit/vor Jahrzehnten genommen wurden zurück zu erobern!

    Auf den Stand von: „Bestellung ab 18 Jahren ohne WBK aus dem Katalog für „Großkaliberwaffen“……!“

    Wir sind die Bestimmer!

    1. Du machst meiner Meinung nach einen grossen Fehler!

      Glaubst du nicht, dass DIE jetzt erst mal einen Testballon steigen lassen, wie wir auf schlechte Nachrichten REAGIEREN?

      Da sollten wir trotz aller „Wut im Bauch“sachlich bleiben und uns nicht zu Handlungen hinreissen lassen,welche von der Presse dann wieder gegen uns verwendet wird.

      Was willst Du tun?

      Nach Brüssel fahren und DEMO vor dem EU-Parlament machen?…

      Ich war am 16.11. im Plenarsaal mit den 200 Stakeholdern und unserem Widersacher Alain Alexis von der besagten Entwaffnungskommission osä…

      Jetzt gilt es eben, RUHE bewahren und ALLE Abgeordneten daran erinnern, dass nächstes Jahr in vielen EU-Ländern Wahlen stattfinden und die Legalwaffenbesitzer keine kleine Wählergruppe sind incl. ihrer wahlfähigen Angehörigen
      UND in Parteien eintreten, welche uns vertrauen.Denen können wir dann nämlich auch vertrauen.

      Ich bin jetzt seit kurzem Mitglieder der LiberalKonservativen Reformer, ein Abgeordneter von dieser Partei leitete die Firearms United Veranstaltung am 16.11. in Brüssel, by the way.

      Und noch etwas:

      „Auf den Stand von: „Bestellung ab 18 Jahren ohne WBK aus dem Katalog für „Großkaliberwaffen“……!“
      Wir sind die Bestimmer!“

      Vielleicht wieder im Jahr 2525…

      1. Letztens kam hier der Vorschlag, die Grünen zu infiltrieren. Diese Idee fand ich ausgesprochen interessant. Warum nicht einer Systempartei beitreten und möglicherweise Einfluss auf die EUDSSR auszuüben. Diese Blaue-Augen-Strategie bringt tatsächlich nichts, bis die Salami aufgeschnitten ist.

      2. Welchen Fehler mache ich denn?! Bin ich politisch unkorrekt?!
        Das will ich auch sein, bei so einem ernsten Thema!

        Ich bin sachlich, klar gerade heraus und möchte eine starke Lobby, was ist daran schlimm?! Nichts! Das wäre ein echter Gegenpol gegen das, was uns jeden Tag droht!
        Wir haben in Deutschland keinen Artikel 2, wie in den USA, der uns das Recht gibt Waffen zu besitzen.
        Wir brauchen deshalb echte Politprofis auf unserer Seite! Und ohne Kohle läuft da gar nix!

        Schlaf weiter, Kamerad! Du kannst nicht Ruhe bewahren, wie die letzten Jahre, das hat uns ja da hin gebracht, wo wir jetzt stehen! Immer schön ruhig bleiben, denn ich habe ja böse Waffen zu Hause!
        Fresst eure Rest- Salami, Stück für Stück selber auf!

        Und! Testballone sind schon genug aufgestiegen! Waffenrecht und Sprengstoffrecht! Ständig wieder neue Einschränkungen! Und keiner hat aufgemuckt!

        Warum hat denn überhaupt JETZT, seit November 2015 jemand dann aufgemuckt?!

        Die „Fake- Presse“ kannst du sowieso abschreiben, nach allem was wir denen die letzten Monate, bzw. Jahre vorgeworfen haben! Die werden die nächsten Jahre nicht auf unserer Seite sein, so wie schon immer nicht!
        Sei dir sicher!

        Viele haben es immer noch nicht geschnallt!
        Aber, viele Sportschützen haben die Schnauze voll, ständig um ihren Besitz zu bangen!
        Warum noch die Schnauze halten?!
        Einmal im Leben um etwas „kämpfen“! Und vielleicht fallen!
        Jetzt oder nie!
        Ich will kein Luftgewehr schießen in 3 Jahren! Warum auch?! Ich tue keinem was und liebe den BUMMS !!!

    2. Genau. Erst werden sie uns den kleinen Finger, dann die Hand und zum Schluss den ganzen Arm abhanden. Keinen cm Boden gilt es Preis zu geben sondern im Gegenteil unsere Rechte zurück zuholen. Koste es was es wolle.

  7. Schuld sind wir alle selber, alle.
    Wer hat eine Demonstration organisiert?
    Wo waren unsere Verbände?
    Kaffeesaufen im Innenministerium bei dem sie vom Staatssekretär beruhigt und belogen wurden?
    Alle Verbände wurden aufgefordert etwas gegen diese Sauerei zu machen, Reaktion?
    “ Ja wir im Forum Waffenrecht bla bla bla…..“
    Ich hätte erwartet von den Verbänden
    Demos, Infostände, Zeitungsanzeigen……

    1. Hier muss ich dir leider absolut recht geben. Es macht mir den Eindruck das die Verbände sehr gerne unsere Beträge einziehen und sich damit ein schönes Leben machen. Wenn das hier in die Hose geht werde ich mir genau ansehen welcher Verband aktiv war und nur der bekommt auch in der Zukunft mein Geld. Wenn das dann überhaupt noch von Nutzen ist, ohne Waffen brauche ich auch keinen Verband mehr. Und wenn ich an die petition denke bekomme ich nur noch Tränen in die Augen. Leute ist das so peinlich.

      1. Mein Verband hat mir auf Anfrage vor einem Jahr mitgeteilt, in Hintergrund würde man sich bei der Politik für unsere Interessen einsetzen. Davon merke ich leider sehr wenig. Für unsere Interessen setzen sich Marc und Katja ein und all diejenigen, die fleißig Briefe an die Abgeordneten schreiben. Aber wenn von 100 Millionen Legalwaffenbesitzern (lt. Firearm United) in Europa nur 337.234 die Petition unterschreiben, gebe ich Dir, Jochen, recht: Das ist wirklich traurig. Da muss sich keiner wundern, dass wir kaum was ausrichten können.

    2. Stimmt. Wir sind viel zu zahm mit den Politkern. Nur wenn die richtigen Druck bekommen sind die für unsere Argumente zugänglich. Posten und Dienstwagen sind dass Wichtigste für die Herrschaften. Und daran muss ständig erinnert werden..

  8. Naja, sollte das verbot von Magazinen über 10 Schuß kommen habe ich mit meinen Altdekowaffen (an die hat hier KEINER gedacht) ein Problem.

  9. @Jürgen Labrenz:

    Kollege, jetzt halt aber mal bitte die Luft an und lass bitte gefälligst diese Unterstelllungen wie „Schlaf weiter Kamerad“!!

    Was schwadronierst und polterst Du hier eigentlich sinnfrei herum?

    ICH war in Brüssel auf eigene Kosten, ICH schreibe seit mindestens 5 Jahren sämtliche Politiker in D bezueglich Waffenthemen an und habe über den politischen Weg seit dem Jahr 2013 über die FDP versucht, die Verantwortlichen für dieses Thema „Waffenunrecht“ zu gewinnen und Änderungen in unserem Sinne herbeizuführen.

    Das ALLES ohne Verbände,Organisationen, weil diese auf meine Hilferufe nicht entsprechend reagiert haben.
    Ich habe aber keinen von denen verantwortlich gemacht oder gesagt, „Sie sollen weiterschlafen“.
    Auch meine FDP nicht, aus welcher ich jetzt wegen deren offensichtlich mangelndem Interesse an dem wichtigen Freiheitsthema ausgetreten bin.

    Du schreibst hier „Du möchtest eine starke Lobby“…

    Dann tue gefälligst etwas und zeige MIR, dass Du bisher etwas aktiv bezueglich unserer Freiheitsrechte getan hast!.

    Ansonsten bist Du für mich ein NICHTS, welcher sich hier im Forum lediglich sinnfrei austobt und offensichtlich alles verschlafen hat!.

    So wird nämlich ein Schuh draus.

    1. Entspann dich!
      Schön, dass du in Brüssel warst!
      Es ist eben nicht jedem vergönnt in den Schaltzentralen der Macht sein Wort zu erheben! Falls du da überhaupt etwas sagen durftest! Ansonsten bist Du auch nur ein Zuhörer! Gleichbedeutend mit einem: NICHTS!
      Wir beide brauchen hier auch sicher keinen Kleinkrieg! Die gab es hier ja auch schon öfters! Ist manchmal recht unterhaltsam! Das lockert das Forum auf!

      Ich brauche hier auch niemandem irgend einen Beweis über meine Aktivitäten bezüglich „gunban“ vorlegen! Jeder macht das, was ihm möglich ist!

      Wenn ich energisch für meine Rechte eintrete, dann ist das völlig O.K. und unterstreicht nur meinen Willen, den Legalwaffenbesitz zu erhalten! Ich darf auch laut werden! Ich bin kein devotes Wahlvieh mehr!

      Was „sinnfrei“ ist oder Sinn hat, wer bestimmt das?! Du?!

      Wir brauchen eine selbstgestrickte Lobby, denn die Mehrheit der großen Waffenhersteller hat ja anscheinend keinen Finger krumm gemacht um uns „Kleinkunden“ zu unterstützen!

      Wir brauchen, wie bei einer Gewerkschaft viel Geld in der „Streitkasse“! Gute Anwälte, die schnell und akkurat reagieren! Politiker auf unserer Seite, die ebenfalls im Thema sind! Wie bekommt man das hin? Verein?! Stiftung?! Etc.. Ich kenne mich da nicht aus!

      Dazu noch die Stichworte: Halbautomaten, Jäger, Wechselmagazine!
      Wenn da nicht 10tausende Euro in kürzester Zeit gespendet worden wären?! Und schnell 2 Top- Anwälte beauftragt, worden wären, die sich mit der Sache auskennen und Fristen eingehalten haben!
      Wenn da alle die Hände in den Schoß gelegt hätten, was wäre dann jetzt mit den Halbautomaten?!
      Also, NICHT klein beigeben und abwarten war da ja wohl auch die richtige Devise!

      Nichts machen, so wie bei der „Petition“ ist falsch! Das war wirklich mega peinlich!
      Und wir brauchen so etwas wie eine eigene „Presse“, die sachlich, richtig und schnell berichtet mit einer günstigen, aber großen Auflage! Aber etwas eigenes, nicht Hochglanz! Oder eben billiger wie diesen Kanal hier! Online! Nur muss der weiter unter das „normale“ Volk gebracht werden!

      Die Waffenzeitschriften in der Tanke, werden von den Menschen dort leider immer argwöhnisch „bemerkt“! Selbst die Verkäufer dort fragen mich schon, was ich denn da für einen „Scheiss kaufen will“! (Man kennt sich dort!). Dann kläre ich die dort schon einmal auf, warum ich diesen „Scheiss“ gerne kaufe! Weil es eben kein „Scheiss“ ist, sondern Informationsportal für gesetzestreue Legalwaffenbesitzer!

      @Immerbadisch
      Für mich ist das Thema damit beendet!
      Hau rein!

      1. Ehrlich gesagt kann man über Deine Statements und Kommentare teilweise nur den Kopf schütteln…Du schwadronierst weiter, als ob es kein Morgen gäbe.

        Du schreibst:

        „Entspann dich!
        Schön, dass du in Brüssel warst!
        Es ist eben nicht jedem vergönnt in den Schaltzentralen der Macht sein Wort zu erheben! Falls du da überhaupt etwas sagen durftest! Ansonsten bist Du auch nur ein Zuhörer! Gleichbedeutend mit einem: NICHTS!
        Wir beide brauchen hier auch sicher keinen Kleinkrieg! Die gab es hier ja auch schon öfters! Ist manchmal recht unterhaltsam! Das lockert das Forum auf!“

        DU hast anscheinlich einen KLEINKRIEG im Kopf…ich habe hier jedenfalls keinen eröffnet.
        Das sind nachweislich DEINE Worte…

        Deine Argumentation ist total unlogisch.

        Glaubst Du, DIE haben nicht registriert, dass der Plenarsaal in Brüssel VOLL war?(das war sehr wichtig!)
        Und nur deshalb, weil WIR trotz Zeitmangels hingefahren sind UND diskutieren wollten,aber schlichtweg nicht GEHÖRT wurden.

        Das kann uns „Stakeholders“ aber jetzt bestimmt keiner vorwerfen oder etwa doch der eine oder andere?…

        Wer redet denn von NICHTS machen…ich bitte Dich!

        Du schreibst hier sehr viel aber was machst Du sonst?

        Spende wenigstens Geld für unsere Sache, z.Bsp. an die GRA und/oder die Firearms United.
        Ich spende bereits.

        Für mich ist das Thema mit Dir nur eine Nebensache.
        Wir Beide haben jedoch vermutlich die gleichen Ziele.

        Meine Botschaft an Dich lautet lediglich:

        Lass Deinen VIELEN Worten Taten folgen!

        Vielleicht hast Du das auch schon getan, aber es kommt hier im Forum nicht deutlich rüber.

    2. Naja gut. Den einen wird das mit den HA und den Magazinen stärker betreffen, sehr viele andere überhaupt nicht und die große Mehrheit wird sagen „…hätte ja noch schlimmer kommen können, Hauptsache wir dürfen unsere Spielzeuge behalten…“ Fakt ist, es ist einmal mehr ein Stück von der Salami runter und ja…. es wird in der nahen Zukunft national wie international noch mehr kommen weil wir keine funktionierende Lobby haben und die die wir haben mangels Beteiligung der Wirtschaft keine Durchschlagskraft besitzt – von Drohpotential möchte ich jetzt gar nicht reden. Ich wäre mir auch nicht so sicher, dass in unseren östlichen Nachbarländern nun ein Aufheulen zu hören sein wird. Die haben sich um die bisherigen Regelungen aus Brüssel nicht gesch…. (siehe NWR) und mir dünkt, dass die sich auch um die kommenden Regelungen nicht wirklich kümmern werden. Im EU-Musterknabenland Deutschland wird dieser Dünnpfiff definitiv zu 100% umgesetzt und das – wenn wir Pech haben – noch mit einem satten gift-grünen Aufschlag.
      Der eigentliche Skandal aber – und spätestens DAS müsste ansich JEDEN interessieren – ist der Umstand, dass durch diese Schickane zwar Millionen neuer Krimineller geschaffen werden (siehe Magazinverbot) aber nicht eine einzige schwere Gewalttat verhindert wird. Der Irrsinn dient also noch nicht mal dem vielbesungenen Weltfrieden sondern ist nur eine von vielen sinnentleerten EU-Aktionen frei nach dem Motto „wir haben ja reagiert….“. Man hat also nicht nur Millionen von unbescholtenen Bürgern übers Knie gelegt sondern auch die Chance vertan dem reell existenten Gewalt- und Terrorproblem wirksam entgegenzutreten. Bravo EU. Ihr habt endgültig bewiesen, dass Euch keiner wirklich braucht und Ihr nicht in der Lage seid für Probleme von existentieller Bedeutung wirksame Lösungen zu entwickeln. Welch ein Abgesang auf ein überkommenes System……

  10. Auch wenn ich gleich geteert und gefedert werde, muss ich sagen, dass diese Neuregelung, wenn sie so kommt, ein Erfolg ist. Ganz am Anfang dieses unsäglichen EU-GunBan Projektes stand noch der absurde Vorschlag, Schußwaffen zu verbieten, die mehr als sechs Patronen aufnehmen können. Außerdem sollten verbindliche psychologische und medizinische Untersuchungen eingeführt werden. Dann wollte die Kommission die Kategorie B7 komplett nach A verschieben, möglichst wenige Ausnahmegenehmigungen zulassen und alle Magazine mit einer Kapazität von mehr als zehn Patronen verbieten. Wenn jetzt die Kategorie B7 bleibt und eine Verschiebung in A nur erfolgt, wenn ein größeres Magazin eingeführt wird und Pistolen mit 20-Schuss Magazinen erlaubt bleiben, ist das viel mehr, als ich vor einem halben Jahr gehofft hätte. Man sollte nicht vergessen, wer sich in diesem Konflikt gegenüberstand. Auf der einen Seite die scheinbar übermächtige EU Kommission zusammen mit einer gewaltigen Medienmacht und Regierungen großer Mitgliedsstaaten. Auf der anderen Seite private Waffenbesitzer und kleine Händler. Niemand da oben hat mit so viel Widerstand gerechnet. Deshalb auch das Geschrei über die böse Waffenlobby. Hier wurde in kurzer Zeit wirklich viel erreicht. Das macht für die Zukunft Hoffnung. Natürlich bin ich für eine Liberalisierung des Waffenrechts und jede Verschärfung geht in die falsche Richtung. Aber jetzt, in dieser Situation, war nicht mehr möglich. Wie will man, aus deutscher Sicht, gegen die Änderungen argumentieren? Jäger dürfen in halbautomatischen Langwaffen maximal drei Patronen laden und Sportschützen nur Magazine mit einer Kapazität von zehn Patronen verwenden. Was soll man Abgeordneten da noch schreiben? Das man hofft, dass Selbstschutz als Bedürfnis anerkannt wird und man vorbereitet sein möchte, falls viele kommen? Bitte nicht! Auf dem jetzt Erreichten kann man aufbauen und die Stimmung schlägt langsam um, wie man bei den kleinen Waffenscheinen sehen kann. Aber das kostet Zeit, Geduld und viel Arbeit.

  11. Ich bin schon gespannt, wie die Gesetzgebung (und danach die Exekutive) ein Magazinverbot technisch und praktisch umsetzen wird. Abertausende LW Magazine, auch in Händen von ahnungslosen Nichtwaffenbesitzern, bislang frei erwerblich, da kein wesentliches Waffenteil, werden verboten. Ab wann ist es überhaupt ein Magazin? Ein zerlegter Magazinkörper getrennt von Feder und Zubringer ist per se nicht geeignet, der Waffe Patronen zuzuführen. Bereits jetzt haben wir in Deutschland die Rechtslage, dass verbotene Spring- oder Fallmesser nicht unter das Waffenverbot fallen, wenn sie zerlegt sind. Wenn ein solches Messer technisch nicht mehr springt oder fällt, erfüllt es nicht mehr den Tatbestand. Gleiches muss für ein zerlegtes Magazin gelten, solange nicht auch die Einzelteile ohne Funktion verboten werden. Was ist mit auf 10 Schuss blockierten Hc Magazinen oder solchen mit lahmen Federn, in die man auch 11 oder 12 Schuss pressen kann, ohne dass die Zuführung ins Patronenlager scheitert? Es wird kommen wie bei den verbotenen Messern. Tausende Gerichtsverfahren für die Justiz gegen ahnungslose, bis zur Gesetzesänderung unbescholtene Bürger. Die EU hätte mal besser beim Krümmunggrad für Gurken bleiben sollen und weiter die bösen, krummen Gurken aus dem Verkehr ziehen sollen. Vielleicht sollte man auch gleich noch eine Richtlinie beschließen, wonach wegen der Gefährlichkeit nur noch Terroristen bis maximal 170 cm Körpergröße bei einem Maximalgewicht von 70 kg erlaubt sind.

    1. Entschuldigung dass ich hier nochmal einhacke aber bin ich wirklich der Einzige, der der Ansicht ist, dass ein Jäger sein Magazin voll machen darf (30 Schuss oder mehr) wenn er zum Beispiel einem wildernden Hund nachstellt?

  12. Ich verstehe nicht ganz: Ist das jetzt beschlossen und durch? Wird das nochmal irgendwo diskutiert? Und abgestimmt? Kann der Unsinn noch gekippt werden? Wenn ja, durch wen? Wie stehen die Changsen? Wie ist der weitere Ablauf? Mit welchem, voraussichtlichen Ausgang? Wer kann das mal grob skizieren? Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich lassen wir (ich) nicht locker! Aber wenn der EU-Drops gelutscht ist, würde ich meine Anstrengungen (vorerst) auf die kommunalpolitische Ebene verlagern.

  13. Durch ist noch gar nichts. Wie es weitergeht werden wir sehen. Ob noch diskutiert wird oder die aktuellste Version in Richtung Parlament geht zur Abstimmung, das wird sich nächstes Jahr zeigen. Jetzt ist erst mal Weihnachtspause in Brüssel, genau wie in Berlin.

  14. Im Jahre 2011 wollte man schon die AR15- Klone verbieten. Das waren damals die „Grünen“! Dann im Spätsommer 2014 kam wieder so eine Idee, kann ich mich noch vage dran erinnern!
    Und nun im November 2015 dann wieder, bis zum Ende des Jahres 2016 hinein!
    Im Jahr 2017 wird es dann vielleicht zu einem Gesetz gekommen sein! Nur sind da natürlich auch nun die AK- Klone mit dabei! Die hatte man ja übersehen, aber waren dann seit Paris 2015 mit auf dem Schirm!

    Und es wird so weiter gehen, wenn man jetzt nicht umdenkt und diese Spirale der Entwaffnungsversuche endgültigt stoppt! Es muss ´mal Ruhe einkehren!
    Viele denken vielleicht:
    Alles ist ja gerade nochmal gut gelaufen! Ich darf mein Gewehrchen behalten!
    Aber, die „Antigunner“ werden nicht locker lassen! Niemals! Denn, die haben zig Lobbies und Kohle ohne Ende!
    Also, seid auf der Hut!

  15. Leute, Leute. Es ist völlig sinnlos solche Detailfragen hier und jetzt zu stellen weil…

    1.Noch rein gar nix in Brüssel beschlossen wurde,
    2.Erst die Umsetzung in nationales Recht einige der Praxisprobleme sowie deren Handhabung bringen wird
    und
    3.Keiner von uns bez. 1 und 2. eine Kristallkugel auf dem Tisch stehen hat.

    Also haltet einfach mal den Ball flach und gackert nicht herum wie eine aufgescheuchte Hühnerherde.

  16. Ist ja noch mal gut gegangen ? Nein, ist die völlig falsche Einstellung. Die Aktion sollte man genauer betrachten und auch mal genau hinschauen, wenn das Ding so durchgeht, wer da WIRKLICH für was abgestimmt hat. Damit kann dann Jeder machen, was er will und wählen, was er will. Ich werde ganz sicher keine Partei wählen, die das Ding unterstützt hat. Die Diskussion, wie das in der Zukunft auszusehen hat, finde ich wirklich wichtig und richtig. Denn wie man gesehen hat, gilt. Wer sich auf Andere verlässt, der ist verlassen. Das was Marc und die GRA tun ist richtig, denn mit dem Wegfall der Wehrpflicht ist der Bezug der Normalbürger zu Waffen und das Verständnis deren Nutzen verloren gegangen ist. Wir müssen mehr Verständnis in der Öffentlichkeit bekommen und zeigen, wie verantwortungsbewusst wir Schützen mit unseren Waffen umgehen. Wir brauchen mehr Presse, die objektiv ist und nicht welche, die Halbwissen und Klischees verbreiten. Es ist traurig, dass auch viele Vereinskameraden von mir da vor sich hinpennen. Wozu eine Petition ? Es gibt ja die Verbände und die Industrie. Wozu Emails, die liest ja eh keiner. Der Weg der GRA und der Weg ist jedenfalls richtig.

  17. Eine Frage zum Magazinverbot. Was ist mit Magazinen, die sowohl für Langwaffen als auch für Kurzwaffen geeignet sind? Zum Beispiel HK MP5 Klone gibt es als Lang- und Kurzwaffen. Kennt jemand andere Beispiele? Das zeigt jedenfalls, wie wenig durchdacht die Vorschläge zu dieser Richtlinie sind. Es wird auch hier wieder eine juristische Klärung notwendig sein.

  18. Thema ist nun wohl endgültig durch. Soeben Eilmeldung von SPON: Waffenrechtsverschärfung beschlossen. Kommission, Parlament und Mitgliedsstaaten haben sich auf eine „teils deutliche Verschärfung“ des Waffenrechts geeinigt. Beschleunigt wurde der Einigungsprozess ganz offensichtlich auch durch Morddrohungen aus den Reihen der „Waffenlobby“ gegen Kommissionsmitglieder und Abgeordnete. Und wenn ich ehrlich bin: Nachdem, was auch hier von einigen verwirrten Geistern zu lesen war, halte ich das für durchaus plausibel…

    1. Dann schick doch mal bitte einen Link woher du das hast. Im Moment geht in Brüssel mal gerade garnichts. Die Kommission hat Vorschläge erarbeitet, nicht mehr und nicht weniger!! Und erzähl hier nicht so einen Scheiß von Morddrohungen. Quelle bitte.

    2. Hallo lieber Fritz, Beitrag gefunden.
      Bist wohl Redakteur beim Spon, legst die Realität ebenso aus wie dieses sozialistische propaganda Schmierblatt. Ich konnte in dem Artikel nichts von Morddrohungen lesen. Morddrohung beeindruckt (manipuliert) den Leser ja auch mehr als die erwähnte Gewaltandrohung. Der Spiegel arbeitetmit seinen Beiträgen (ich will es nicht Reportagen nennen, da müsste man vorbehaltlos recherchieren) an der Entwaffnung des Volkes und ist hierfür auch bekannt.

  19. Redakteur bei SPON? Hmm, das wäre eine Idee…aber lieber mal nicht! Lach!
    Aber du hast Recht. Hatte den Artikel auf dem Smartphone nur schnell überflogen. Es hieß tatsächlich Gewaltandrohung, nicht Morddrohung. Mein Fehler. Allerdings ist dieser graduelle Unterschied juristisch so gut wie ohne Belang und in seiner Auswirkung auf das Abstimmungsverhalten der betroffenen Politiker mit Sicherheit sogar völlig ohne Belang. Also ich selbst würde mich auch nicht mehr so ganz wohl fühlen, wenn ein Waffenbesitzer (!) mir mit Gewalt drohen würde. Und größere Einwände gegen die Entwaffnung eines solchen Verrückten hätte ich wohl auch nicht mehr. Oder was meinst du dazu? Und dass die politische Grundhaltung des SPIEGEL eher links der Mitte liegt ist kein großes Geheimnis. Das kann man mögen oder nicht. Mein Fall ist es auch nicht. Man sollte allerdings nicht vergessen, wie viel Dreck schon „unter dem Teppich“ geblieben wäre, hätte es den SPIEGEL nicht gegeben. Egal, ob bei linken oder rechten Parteien, Wirtschaft, Banken, oder jetzt gerade aktuell bei den maßlosen Abzockern und Steuerbetrügern im Profifußball. Und was die angestrebte Entwaffnung des „Volkes“ angeht: Da kann ich zwischen der Berichterstattung von SPIEGEL und Springer-Presse keinen Unterschied feststellen. Auch die BILD lässt schließlich keine Gelegenheit aus, das Wort SPORTSCHÜTZE fett zu drucken, wenn es zu Tötungsdelikten mit Legalwaffen gekommen ist, wie dieser Tage leider zwei Mal in kurzer Folge. Welches Blatt schlägst du also vor, das man als Sportschütze noch lesen darf? Du hast doch sicher Empfehlungen…

    1. Hey Fritz, vielen Dank für deine Antwort. Entschuldige bitte meine Spitzzüngigkeit, aber ich bin langsam etwas dünnhäutig geworden was den Umgang der EU und auch der BRD mit seinen mündigen Bürgern angeht. Jedes mir bekannte Nachrichtenblatt sowie TAGESSCHAU 24, NTV, N24…..sind klar politisch gesteuert.
      Durch die aktuellen Geschehnisse schaue ich wieder Nachrichten und rege mich mal wieder über die manipulative Art der Berichterstattung und Auswahl der Gesprächspartner auf.
      Ich hatte mir vorgenommen auf Nachrichten zu verzichten um besser mit der gesamten Situation klar zu kommen, aber so absolut weltfremd wie der Grossteil der deutschen Bevölkerung kann ich offensichtlich nicht werden.
      Wenn es knallt sind plötzlich alle völlig überrascht und verwundert.
      Zu Deiner letzten Frage, ich werde wieder auf Nachrichten verzichten da ich leider keine Empfehlungen aussprechen kann bei welchem Blatt oder Sender man heute neutral und umfassend informiert wird.
      Gruss Jochen

  20. Endlich!!! Heute kam dann mal eine Antwort auf meine Mail vom 24. JULI
    Wie immer das gleiche politische Geschwafel. Aber warum soll sich was ändern, seit dem Terror Anschlag in Berlin sollte jedem normal denkenden deutschen klar geworden sein wie uns die Politik verarscht.

    Hier die Mail aus dem Büro von Herrn De Mazziere

    Sehr geehrter Herr…..

    haben Sie Dank für Ihre Nachricht vom 24. Juli 2016 an Herrn Bundesminister Dr. de Maizière, MdB, und Ihre kritische Stellungnahme zur geplanten Änderung des Waffenrechts. Sie sprechen damit ein Thema an, dass derzeit sowohl in der Öffentlichkeit als auch gerade bei Sportschützen und Jägern sehr kontrovers diskutiert wird. Deshalb ist Herrn Dr. de Maizière daran gelegen, offen und ehrlich mit diesem Thema und Ihren Bedenken umzugehen. Leider ist es ihm aufgrund der Vielzahl der ihn erreichenden Zuschriften und der Fülle seiner terminlichen Verpflichtungen nicht möglich, persönlich zu antworten. Er hat mich gebeten dies zu übernehmen. Dass ich dies vor dem Hintergrund unserer gegenwärtigen Beanspruchung erst heute tun kann, sehen Sie mir bitte nach.

     

    Lassen Sie mich Ihnen zu Anfang bitte ausdrücklich versichern, dass Herr Dr. de Maizière an der Rechts- und Gesetzestreue des weit überwiegenden Teils der deutschen Sportschützen und Jäger keinerlei Zweifel hegt. Vielmehr ist er davon überzeugt, dass die meisten von ihnen ausgesprochen verantwortungsbewusst mit den ihnen anvertrauten Waffen umgehen und dabei insbesondere ihrer Handhabung und Verwahrung mit ebenso großer Sorgfalt wie Verlässlichkeit nachkommen. An dieser Einschätzung haben auch die Gewalttaten im Sommer dieses Jahres nichts geändert. Deshalb hat Herr Dr. de Maizière wiederholt betont, dass er eine angemessene Antwort darauf nicht einfach nur aus dem Ruf nach neuen oder schärferen Gesetzen bestehen kann. Darin ist er sich mit Ihnen einig.

     

    Umgekehrt wäre es aber genauso falsch, reflexhaft jede Gesetzesverschärfung abzulehnen. Richtig ist vielmehr: Sicherheit hat viele Seiten – Personal, Ausstattung, Organisation, Wissen, Prävention und wirksame Gesetze. Vor eben diesem Hintergrund und in eben diesem Sinne sind die von Herrn Dr. de Maizière angesprochenen Anpassungen im nationalen und europäischen Waffenrecht zu verstehen. Dabei geht es einerseits um die bereits seit Längerem in Vorbereitung befindliche Reform der sog. EU-Feuerwaffenrichtlinie (Richtlinie des Rates vom 18. Juni 1991 über die Kontrolle des Erwerbs und des Besitzes von Waffen (91/477/EWG), andererseits um eine Änderung des geltenden deutschen Waffengesetzes.

     

    Mit Blick auf die EU-Feuerwaffenrichtlinie haben sich die Mitgliedsstaaten kürzlich, wie Sie wissen, auf gemeinsame Änderungsvorschläge verständigt. Diese Regelungen beziehen sich überwiegend auf die Ausweitung schon bestehender Schutzvorschriften in technischer und administrativer Hinsicht. Die wesentlichen Änderungspunkte sind folgende:

     

    ·         Der Kreis der als wesentlich definierten Waffenteile soll ausgeweitet werden. Durch die resultierenden Markierungs- und Registrierungspflichten für diese Waffenteile würde deren Nachverfolgbarkeit ermöglicht und folglich der unkontrollierte Handel erschwert.

    ·         Zudem sollen die Waffenbestände von Händlern und Herstellern in den Waffenregistern der Mitgliedstaaten abgebildet werden, um eine Nachverfolgbarkeit von Schusswaffen ab deren Herstellung zu gewährleisten.

    ·         Vorgesehen ist auch eine Pflicht zur Einschaltung eines Händlers oder einer Behörde vor Übergabe von Waffen oder Munition, die im Fernabsatzhandel erworben werden. Dadurch soll eine verbesserte Identitäts- und ggf. Berechtigungsprüfung gewährleistet werden.

    ·         Der Richtlinienentwurf sieht zudem neue Verbotstatbestände für hochgefährliche und militärische Waffen vor, wie Sie zuletzt auch bei Anschlägen oder Attentaten genutzt wurden. Verboten werden sollen insbesondere vollautomatische Schusswaffen, die in halbautomatische Schusswaffen umgebaut wurden, Langwaffenmagazine für mehr als 10 und Kurzwaffenmagazine für mehr als 20 Patronen sowie halbautomatische Waffen, wenn ein verbotenes Magazin fest montiert oder eingeführt ist.

     

    Die mit dieser Reform beabsichtigte bessere Bekämpfung des illegalen Waffenhandels – und dies ist die eigentliche und wesentliche Problemstellung, worauf Sie ja zurecht hinweisen – ist ein wichtiges Instrument, um Kriminelle und Terroristen an der Beschaffung von Waffen zu hindern. Insoweit wird sie von der Bundesregierung auch als ein Beitrag zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und des internationalen Terrorismus gesehen. Ein augenfälliger Bezug zu bisherigen terroristischen Aktivitäten zeigt sich vor allem darin, dass bei dem Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo die Täter eine wieder schussfähig gemachte Salutwaffe aus einem anderen EU-Mitgliedstaat besessen haben.

     

    Auch die in Aussicht genommene Anpassung des nationalen Waffengesetzes soll vor allem dazu dienen, ein Abgleiten legal besessener Waffen in die Illegalität künftig besser verhindern zu können. Die 2003 in das Waffengesetz aufgenommenen Regelungen, wonach Waffen und Munition grundsätzlich in Sicherheitsbehältnissen aufzubewahren sind, haben sich zwar insgesamt bewährt. Anpassungsbedarf besteht jedoch insbesondere hinsichtlich der technischen Vorgaben zur sicheren Aufbewahrung von Waffen und Munition, die derzeit auf teils veraltete technische Normen verweisen und in Teilen ein unzureichendes Sicherheitsniveau aufweisen.

     

    So hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die derzeit im Waffengesetz angeführte Norm VDMA 24992 bereits zum Jahresende 2003 zurückgezogen. Seitdem findet insoweit keine Marktüberwachung mehr statt. Damit ist zum einen nicht gewährleistet, dass seitdem auf den Markt gelangte Sicherheitsbehältnisse auch tatsächlich den Anforderungen dieser Norm entsprechen. Der Wegfall der Marktüberwachung hat bereits in Stichproben erwiesen, dass als „Normschränke“ (oft mit entsprechender Ausweisung, Kennzeichnung bzw. Plakettierung) Behältnisse auf dem Markt und in Verwendung sind, die deutlich hinter den Anforderungen der VDMA-Norm 24992 zurückbleiben. Zum anderen hält die gesetzlich normierte Gleichwertigkeit der Normen VDMA 24992 (Stand Mai 1995) und DIN/EN 1143-1 (Widerstandsgrad 0) nicht der Realität stand, wie Experten mit Hinweis auf Experimente zur Öffnungs- und Aufbruchssicherheit geltend machen.

     

    Daher wird eine Streichung der Norm VDMA 24992 aus dem Waffengesetz unter Beibehaltung des dort genannten DIN-EN-Standards angestrebt. Dies eröffnet zugleich die Möglichkeit einer Vereinfachung der Aufbewahrungsregelungen dahingehend, dass die getrennte Aufbewahrung von Schusswaffen und Munition, die bislang bei der Verwendung bestimmter Sicherheitsbehältnissen für erforderlich angesehen wurde, entfallen kann. Die Regelungen zur Aufbewahrung werden damit insgesamt einfacher und anwenderfreundlicher gestaltet. Das Risiko einer unabsichtlich fehlerhaften Aufbewahrung, das in der Vergangenheit oft zu Verstößen gegen das Waffengesetz und in der Folge zur Entziehung waffenrechtlicher Erlaubnisse geführt hat, sinkt dadurch.

     

    Insgesamt verfolgt die Bundesregierung bei beiden Vorhaben das Ziel, eine Verschärfung bestehender Standards mit Außenmaß und nur insoweit durchzuführen, als sie auch einen tatsächlichen Sicherheitsgewinn versprechen. Dadurch sollen die unmittelbaren praktischen Auswirkungen auf den Gebrauch legaler Waffen, etwa von Sportschützen und Jägern, so gering wie möglich gehalten werden. Im Falle der EU-Feuerwaffenrichtlinie ist dabei zu berücksichtigen, dass die im nationalen Recht geregelten Standards und Vorschriften jedenfalls in Deutschland nicht selten schon jetzt höher sind.

     

    Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen und Ihre Fragen beantworten konnte.

     

    Mit freundlichen Grüßen

     

    Eric Ehrlich

    (Mitarbeiter)

     

     

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    Parlamentsbüro

    DR. THOMAS DE MAIZIÈRE

    Mitglied des Deutschen Bundestages

    Bundesminister

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    Platz der Republik 1 – 11011 Berlin

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